Reutlingen/Tübingen Vom Himmelreich gleich ins Höllental

Hochsommerlich und beste Fernsicht: Die Parkinson-Gruppe Reutlingen-Tübingen bei einer Rast im Schwarzwald.
Hochsommerlich und beste Fernsicht: Die Parkinson-Gruppe Reutlingen-Tübingen bei einer Rast im Schwarzwald. © Foto: Privat
Reutlingen/Tübingen / SWP 03.08.2015
Ein herrlicher Ausflugstag in den Schwarzwald bei hochsommerlichen Temperaturen und bester Fernsicht führte die Parkinson-Gruppe Reutlingen-Tübingen in den Schwarzwald, heißt es in einer Mitteilung der Parkinson-Gruppe.

Ein herrlicher Ausflugstag in den Schwarzwald bei hochsommerlichen Temperaturen und bester Fernsicht führte die Parkinson-Gruppe Reutlingen-Tübingen in den Schwarzwald, heißt es in einer Mitteilung der Parkinson-Gruppe. Die Fahrt im klimatisierten Reisebus führte die Ausflügler über Rottweil, Schramberg und Lauterbach über den Fohrenbühl mit der schwäbisch-badischen Grenze am Mooswaldkopf auf der Deutschen Uhrenstraße hinunter ins Gutachtal nach Hornberg - bekannt durch das historische Hornberger Schießen - und über das Landwassereck ins Prechtal hinunter. Auf aussichtsreicher Strecke fuhr die Gruppe die Schwarzwaldberge rauf und runter mit bis zu 19 Prozent Steigung oder Gefälle.

Frisch gestärkt ging's nach dem Mittagessen in Oberprechtal (Stadt Elzach) weiter zum Kaiserstuhl. Vermutlich geht der Name Kaiserstuhl auf König Otto III. zurück, der in der Gegend Gerichtstag abhielt, und hieß ursprünglich Königsstuhl. Nachdem Otto III. zum Kaiser gekrönt wurde, wurde aus dem Königsstuhl ein Kaiserstuhl.

Durch die in der Oberrheinebene vorherrschende Wärmebegünstigung gehört der Kaiserstuhl zu den wärmsten Orten Deutschlands. Die Parkinson-Gruppe fuhr durch das 15 Kilometer lange und zwölf Kilometer breite Kaiserstuhlgebiet durch malerische Weindörfer und ließ die terrassenförmig angelegten Weinberge an sich vorbeiziehen bis man schließlich nach Breisach an der deutsch-französischen Grenze kam.

Schiff ahoi hieß es nun bei einer einstündigen Schifffahrt auf dem Rhein mit Kaffee und Kuchen. Die Rückfahrt führte die Ausflügler durch Freiburg nach Himmelreich und gleich danach ins Höllental, ein tief eingeschnittenes, teilweise schluchtartiges Tal. Vorbei am Hirschsprung gelangte die Gruppe zum Titisee, der einst durch den Feldberggletscher entstanden ist und an dessen Nordufer der gleichnamige Kurort liegt, der Teil der Stadt Titisee-Neustadt ist. Ein Spaziergang an der bekannten Seestraße entlang mit Blick über den herrlichen Schwarzwald-See lud zum Verweilen ein und versetzte einen im typischen Hochschwarzwald richtiggehend in Urlaubsstimmung. Vorbei an Donaueschingen und Hechingen kam die Gruppe schließlich wieder nach Tübingen und Reutlingen zurück, wo sich alle einige waren, dass diese erlebnisreiche Schwarzwaldreise einmalig schön war.