Reutlingen / ch/kam  Uhr
War VfB-Star Mario Gomez mit dem Auto zu schnell und mit Handy am Ohr unterwegs? Darum ging es am Mittwoch vor Gericht in Reutlingen. Der Beschuldigte hatte Wichtigeres zu tun.

Bis zuletzt war unklar, ob er vor dem Amtsgericht erscheint. Die Rede ist von Fußballstar Mario Gomez. Im September 2018 wurde er vom berühmt-berüchtigten Bullenbank-Blitzer auf der B27 geblitzt: 14 Stundenkilometer zu schnell und mit dem Handy am Ohr. Es geht um einen Punkt in Flensburg. Gomez hatte Einspruch eingelegt und hätte deshalb eigentlich zur Verhandlung am Mittwoch in Reutlingen erscheinen sollen.

Es gibt viele Gesichter, die sinnbildlich für die sportliche Misere des VfB Stuttgart stehen.

Mario Gomez beim VfB Stuttgart „unabkömmlich“

Tat er aber nicht: Er sei „unabkömmlich“ beim VfB, sagte sein Verteidiger Achim Bächle. Aufgrund des Abstiegskampfes laste momentan ein massiver Druck auf dem Fußballer. Er hatte im Voraus mehrfach versucht die Verhandlung zu verschieben - ohne Erfolg.

Verteidiger: Person auf Blitzerfoto ist nicht Mario Gomez

Nun wurde Gomez’ Widerspruch vom Richter also abgelehnt, da er nicht erschienen war. Verteidiger Bächle kündigte an, das Urteil nicht zu akzeptieren. Er beharrt weiter darauf, dass die auf dem Blitzerfoto abgebildete Person nicht Mario Gomez ist.

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