Unter dem Punkt „Einwohner fragen“ meldete sich in der vergangenen Gemeinderatssitzung ein Anwohner zu Wort und beschwerte sich über die Verkehrssituation zwischen Elisenweg, Eninger Weg und Achalmstraße. „Es ist ein untragbarer Zustand, da hier morgens zwischen 6 und 9 Uhr und abends deutlich schneller als 30 Stundenkilometer gefahren wird.“ Um seinem Unmut Nachdruck zu verleihen, präsentierte der sichtlich genervte Anwohner eine selbst durchgeführte Messreihe. Über eine Strecke von 50 Metern vor seinem Haus wurde die „Durchfahrzeit“ von 150 Fahrzeugen gestoppt. Das Ergebnis hierbei ist durchaus besorgniserregend. Rund 75 Prozent der gemessen Fahrzeuge waren zu schnell unterwegs und davon die Hälfte teils deutlich schneller als 60 Stundenkilometer. Auch Lösungsansätze hatte er im Gepäck.

Bodenwellen und Blumenkästen als Lösung?

„Man könnte hier ja Bodenwellen oder größere Blumenkästen zur Fahrbahnverengung anbringen, um die Autofahrer etwas auszubremsen.“ Bürgermeister Michael Schrenk nahm sich der Sache an und versprach dem Mann, dass abgeklärt wird inwieweit regelmäßigere Kontrollen hier Abhilfe schaffen könnten. Die Installation von Bodenwellen oder Blumenkästen seien in Tempo-30-Zonen allerdings nicht üblich, erklärte Schrenk.