Pfullingen Urgestein für den Schultes

Bürgermeister Michael Schrenk (rechts) ist seit 25 Jahren im öffentlichen Dienst. Stellvertretender Bürgermeister Martin Fink gratuliert.
Bürgermeister Michael Schrenk (rechts) ist seit 25 Jahren im öffentlichen Dienst. Stellvertretender Bürgermeister Martin Fink gratuliert. © Foto: Jürgen Herdin.
Pfullingen / RALPH BAUSINGER 28.07.2016

  Mit seiner Gabe konnte der stellvertretende Pfullinger Bürgermeister Martin Fink seinen Schultes so richtig überraschen: UWV-Stadtrat Fink zog in der Gemeinderatssitzung einen kleinen Stein aus der Tasche und überreichte Bürgermeister Schrenk die etwa 135 Millionen Jahre alte, einzigartige Kugel aus dem Felsgestein des Weißjuras im Landkreis Reutlingen, geborgen in 20 bis 30 Metern Tiefe – und entstanden mittels Wasserkraft und aufwendiger Handarbeit in der Neidlinger Kugelmühle, eine der letzten Kugelmühlen Deutschlands.

Dieses Kugelgestein aus Jura-Marmor habe in dieser langen Zeit – ähnlich wie im Berufsleben auch – schon viel mitgemacht: „Sehr gute und auch schwierige Zeiten, geprägt von zahlreichen Einflüssen von innen und außen“, so Fink. Dieses Unikat solle Schrenk nun im Arbeitsleben begleiten.

Eine Urkunde des Landrats für 25 Jahre im öffentlichen Dienst ist keine Seltenheit und es gab obendrauf ein Weinpräsent.  Für seine Tätigkeit als Bürgermeister brauche er „vielleicht auch ab und zu eine Energiezufuhr der besonderen Art und Form“, so Fink. So bekam Schrenk zum Dienstjubiläum neben dem genannten Stein und dem Weinpräsent ein „Genusstäschle“ mit „essbaren Pflastersteinen“ sowie weiteren Pfullinger Köstlichkeiten.