17.35 Uhr: Unwetter-Prognose für Dienstag

Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe hat vor wenigen Minuten einen Ausblick für den Dienstag veröffentlicht:

– Die Orkanwanrung für die Kreise Reutlingen, Esslinegn und Tübingen wird aufgehoben.

– Es gilt aber weiterhin eine Warnung vor Sturmböen und schweren Sturmböen.

– Das Amt rechnet flächendeckend mit einem geregelten Schulbetrieb am Dienstag. Nur wenn Schulwege durch den Sturm in besonderen Maße gefährlich sind, könnten Eltern wiederum entscheiden, ihre Kinder von der Schule zu Hause lassen. Die Schule ist darüber zu informieren.

– Nach dem Sturm ist vor dem Hochwasser? Es gilt für ganz Baden-Württemberg, insbesondere den Schwarzwald, eine Warnung vor Hochwasser binnen der nächsten 36 Stunden. Durch schauerartige und gewittrige Niederschläge können örtlich vor allem kleinere Gewässer ihre Hochwasser-Meldewerte überschreiten.

16.25 Uhr: Update (3) von der Stadt Reutlingen

  • Unwetterlage derzeit anhaltend, Lage entspannt und weiterhin unter Kontrolle
  • Zwischen 7 Uhr und 16 Uhr sind weitere Einsätze im Stadtgebiet angefallen: Elf sturmbedingte Einsätze, zwei Brandmeldungen, zwei Hilfeleistungen (Umwelteinsätze)
  • zu den Einsätzen in der Stadt kamen 37 Einsätze im Landkreis hinzu, von denen 36 unwetterbedingt waren
  • Koordination der Einsätze in Stadt und Landkreis durch die Integrierte Leitstelle in der Feuerwache Reutlingen
  • Die Personelle Besetzung ist inzwischen wieder auf die Normalbesetzung reduziert

Im Stadtgebiet Reutlingen waren im Zeitraum 7 bis 16 Uhr insgesamt 117 Feuerwehrangehörige im Einsatz

15.15 Uhr: Erste Züge fahren wieder

Die ersten Zügen fahren wieder. Um 15.15 Uhr passierte ein Regionalzug den Ortseingang von Metzingen. Trotzdem kommt es bei vielen Verbindung im Ländle noch zu Verspätungen und Ausfällen.

Update der Deutschen Bahn

Der Fernverkehr ist deutschlandweit wieder angelaufen. Einige ICE-Züge in Baden-Württemberg verkehren auf den Strecken Mannheim – Stuttgart – Ulm und Mannheim – Basel.

Erste Züge im Nahverkehr sind wieder unterwegs. Nach und nach kommen weitere Strecken hinzu. Je nach Witterungsbedingungen verändert sich die aktuelle Lage nach wie vor stetig, so dass keine verlässlichen Aussagen zum Fahrplan getroffen werden können. Mit Ausfällen und Behinderungen ist bis auf Weiteres zu rechnen.

Die S-Bahn Stuttgart hat ihren Betrieb auf allen Linien wieder aufgenommen. Alle Linien werden nur im Halbstundentakt bedient. Die S-Bahnen fahren mit maximal möglicher Zuglänge.

Allgemeint gilt: Bevor Züge wieder fahren, werden auf jeder Strecke Erkundungsfahrten durchgeführt. Soweit möglich wird der Verkehr im Anschluss an etwaige Reparaturarbeiten dann auf den Strecken wieder aufgenommen. Darüber hinaus sind alle Fern- und Nahverkehrszüge und S-Bahnen weiterhin nur mit verminderter Geschwindigkeit unterwegs.

Deutsche Bahn bittet um Verständnis

Die DB bittet alle Reisenden um Verständnis für weiterhin andauernden Einschränkungen. Die umfassenden Kulanzregelungen bleiben bestehen. Sämtliche Fernverkehrstickets können flexibel bis mindestens Dienstag, 18. Februar genutzt oder kostenlos storniert werden. Die kostenfreie Hotline unter der 08000 99 66 33 bleibt geschaltet. Die DB empfiehlt Reisenden, vor Fahrtbeginn ihre Verbindung über bahn.de/aktuell oder den DB Navigator zu prüfen. Pendler im Regionalverkehr werden auch über den DB Streckenagenten über aktuelle Einschränkungen auf ihrer Verbindung informiert.

14.47 Uhr: Weitere Stromausfälle

Am Montag, 10. Februar, kam es um 4.01 Uhr zu einer Stromunterbrechung im Netzgebiet der FairNetz GmbH. Betroffen waren Teilbereiche von Pfullingen und Gönningen. Nach Umschaltungen durch die Netzleitstelle der FairNetz GmbH konnten bereits ab 4.13 Uhr ein Großteil der Kunden und ab 5.02 Uhr alle betroffenen Kunden wieder mit Strom versorgt werden.

Um 5.25 Uhr und 10.32 Uhr kam es in Bereichen von Bempflingen und Riederich zu weiteren Stromunterbrechungen

Durch entsprechende Umschaltungen der FairNetz GmbH konnten ab 5.57 Uhr beziehungsweise ab 11.30 Uhr auch dort wieder alle Kunden versorgt werden.

Ursache für die Stromunterbrechungen waren in allen Fällen durch umstürzende Bäume beschädigte Freileitungen.

Derzeit werden die defekten Freileitungen durch die FairNetz GmbH repariert.

13.08 Uhr: Ausmaß des Brandes an der Achalm

Erst bei Tageslicht und als die tiefhängenden Wolken sich verzogen hatten, war das Ausmaß des Brandes an der Achalm sichtbar.

Das Ausmaß des Flächenbrandes an der Achalm.
Das Ausmaß des Flächenbrandes an der Achalm.
© Foto: Tobias Lorch

12.55 Uhr: Fast „Normalbetrieb“ an den Schulen

Eltern durften am Montag, laut Kultusministerium, selbst entscheiden, ob der Schulweg für ihre Kinder zumutbar ist. Im Umkreis Reutlingens fand der Unterricht an nahezu allen Schulen regulär statt. Während einige Eltern ihre Kinder abgemeldet haben, war das Gros der Schüler anwesend. Sie wurden besonders intensiv betreut, weil an den meisten Bildungseinrichtungen die gesamte Lehrerschaft anwesend war.

12.22 Uhr: Zahlreiche Einsätze in Münsingen

Im Münsingen sorgte das Sturmtief "Sabine" für einen arbeitsreichen Morgen bei der Freiwilligen Feuerwehr Münsingen. Von 6.45 Uhr an bis gegen 12 Uhr war die Feuerwehr bei insgesamt 14 Einsatzstellen gefragt. „Wir sind aber noch gut davon gekommen“, bleibt Münsingens Stadtbrandmeister Berthold Hofmann gelassen.

Hauptsächlich sei die Wehr zu umgestürzten Bäumen und herabgefallenen Dachplatten alarmiert worden. Aufgrund zahlreicher Dachplatten, die sich gelockert hatten und drohten auf die Fahrbahn zu stürzen, war die Ortsdurchfahrt in Böttingen zeitweise gesperrt, bis die Feuerwehr die Gefahr beseitigt hatte. Die Verbindungsstraße zwischen Bremelau und Granheim wurde von der Feuerwehr gesperrt – dort sind mehrere Bäume auf die Straße gestürzt. „Solange es noch stürmt, schicken wir da niemanden in den Wald rein“, betont Hofmann die Sicherheit seiner ehrenamtlichen Einsatzkräfte. Im Einsatz waren die Abteilungen Stadtmitte, Magolsheim, Bremelau und Dürrenstetten der Münsinger Feuerwehr.

In Gammertingen wurden die Abteilungen Gammertingen und Harthausen der Freiwilligen Feuerwehr Gammertingen am Montagvormittag zur Verbindungsstraße zwischen Harthausen und Seinhilben alarmiert. „Dort sind fünf oder sechs Bäume auf die Fahrbahn gestürzt“, bestätigt Gammertingens Abteilungskommandant Michael Kaag. Nach Rücksprache mit dem Forstamt und der Polizei wurde die Straße gesperrt. „Das kann nur von den Fachleuten vom Forst sicher gemacht werden“, begründet Kaag die Maßnahme.

12.18 Uhr: Update (2) der Polizei

Das Orkantief „Sabine“ hat auch im Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums Reutlingen zu Sachschäden, einer Vielzahl von kleineren Verkehrsbehinderungen und rund 200 Polizeieinsätzen geführt. Personen kamen nach derzeitigem Kenntnisstand nicht zu Schaden. Auch die verzeichneten Beschädigungen, unter anderem an Fahrzeugen und Gebäuden, gingen verhältnismäßig glimpflich aus. Die Gesamtschadenssumme kann jedoch nicht beziffert werden.

Die ersten wetterbedingten Notrufe gingen im Führungs- und Lagezentrum des Polizeipräsidiums Reutlingen am späten Sonntagabend, gegen 22 Uhr, ein. Vielerorts wurden Bauzäune, Verkehrszeichen, Müllbehälter sowie andere Gegenstände umgeworfen oder auf Straßen beziehungsweise gegen Fahrzeuge geweht. Gegen 23 Uhr blockierte ein umgestürzter Baum die B 32 bei Schlatt (ZAK) in beide Fahrtrichtungen und auch in den anderen drei Landkreisen kam es durch umgestürzte Bäume und abgebrochene Äste zu kleineren Verkehrsbehinderungen und zeitweisen Straßensperrungen. Um ein Uhr wurde in der Sickenhäuser Straße in Reutlingen die Stromleitung der Straßenbeleuchtung von einem umstürzenden Baum durchtrennt, weshalb ein Techniker des Energieversorgers angefordert werden musste. Kurz nach 3.30 Uhr rückten die Einsatzkräfte der Feuerwehr in die Weihenstraße nach Eningen aus, da dort ein Dach vom Sturm teilweise abgedeckt wurde.

Gleiches war gegen 5.15 Uhr in der Plieninger Straße in Ostfildern-Scharnhausen der Fall. Auch die Blechfassade eines Gebäudes in der Wilhelmstraße in Leinfelden-Echterdingen wurde gegen vier Uhr beschädigt, wobei einzelne Elemente durch starke Sturmböen weggerissen wurden und weitere von der Feuerwehr vorsorglich abmontiert werden mussten. Zur selben Zeit war auch eine Vollsperrung der L1210 zwischen Kohlberg und Kappishäusern notwendig, da mehrere fußballgroße Steine auf die Fahrbahn abgerutscht waren.

Ein Autofahrer, der am Montagmorgen in Zwiefalten auf dem Gemeindeverbindungsweg zwischen Sonderbuch und Baach unterwegs war, kam glücklicherweise mit dem Schrecken davon, als ein Baum auf dessen Hyundai krachte und einen Blechschaden in Höhe von rund 12.000 Euro verursachte. Ebenso erging es auch einem 58-Jährigen, der gegen 7.30 Uhr mit seinem VW auf der L1150 von Baltmannsweiler herkommend in Richtung Winterbach unterwegs war. In einem Waldgebiet fiel ein Baum auf den fahrenden Wagen, wodurch ein Schaden in Höhe von zirka 5000 Euro entstand. Der Fahrer blieb auch hier unverletzt.

Ohne Strom waren für rund 90 Minuten die Bewohner von Rottenburg-Eckenweiler, bis die Störung gegen 9.40 Uhr von den Stadtwerken behoben werden konnte.

12.07 Uhr: Lage am Flughafen Stuttgart entspannt sich

Nachdem am Vormittag alle Flüge von und nach Stuttgart ausgefallen sind, scheint der Betrieb langsam wieder anzulaufen. Mehr Informationen gibt es auf der Homepage des Flughafens unter www.flughafen-stuttgart.de

11.51 Uhr: Lebensgefahr im Wald

„Das Sturmtief Sabine hat Baden-Württemberg erreicht. Landesweit besteht in den Wäldern aktuell ein extrem hohes Risiko durch umstürzende Bäume und herabbrechende Äste oder Baumkronen. Wer jetzt die Wälder betritt, begibt sich in Lebensgefahr. Auch beim Befahren von Straßen, die durch oder entlang von Wäldern führen, ist besondere Vorsicht angezeigt“, sagte Forstminister Peter Hauk MdL am Montag (10. Februar) in Stuttgart.

Orkantief „Sabine“ Lebensgefahr im Wald

Region

11.35 Uhr: 160 Einsätze in vier Landkreisen

Rund 160 Einsätze gingen in den vergangenen Stunden bei der Polizei ein. „Wir sind noch einmal glimpflich davongekommen und haben aktuell keine Verletzten zu beklagen“, sagte Polizeisprecher Martin Raff auf Nachfrage der SÜDWEST PRESSE.

11.28 Uhr: Zahlreiche Störungen in der Stromversorgung

Aktuell gibt es in mehreren Ortschaften Störungen im Stromnetz, wie beispielsweise in Hechingen, Trochtelfingen, Metzingen, Hülben und St. Johann. „Wir haben die Anzahl der Mitarbeiter, die Störungen beheben, aufgestockt und arbeiten mit Hochdruck daran, dass eine schnelle Strom-Versorgung wieder geleistet ist. Es gibt sogar Kollegen, die ihren Urlaub deswegen unterbrochen haben, um zu helfen“, sagt Jörg Busse von der Pressestelle der Netze BW.

Sämtliche Störungen, bezüglich des Stromnetzes, können im Internet auf www.netze-bw.de/stoerungsmeldung gemeldet werden.

11.13 Uhr: Update (2) von der Stadt Reutlingen

  • Unwetterlage derzeit anhaltend, Lage entspannt und weiterhin unter Kontrolle
  • Zwischen 7 Uhr und 10 Uhr sind weitere Einsätze im Stadtgebiet angefallen: Neun sturmbedingte Einsätze (also insgesamt 17 Einsätze seit gestern Abend), eine Brandmeldung, zwei Hilfeleistungen (Umwelteinsätze)
  • zu den Einsätzen in der Stadt kamen 16 Einsätze im Landkreis hinzu, von denen 15 unwetterbedingt waren (insgesamt 23 seit gestern Abend)
  • Koordination der Einsätze in Stadt und Landkreis durch die Integrierte Leitstelle in der Feuerwache Reutlingen
  • Personelle Aufstockung Feuerwache und Leitstelle, von fünf auf sieben Personen, bleibt weiterhin bestehen

10.48 Uhr: Baum kracht auf Auto

Glück im Unglück hatte der Fahrer eines Hyundais, der am frühen Montagmorgen auf der Straße zwischen Sonderbuch und Baach bei Zwiefalten unterwegs war. Ein Baum krachte während der Fahrt auf den Hyundai. Der Fahrzeuglenker wurde glücklicherweise nicht verletzt und kam mit dem Schrecken davon. Der Sachschaden beläuft sich etwa auf 12 000 Euro.

10.19 Uhr: Derzeit kein Zugverkehr in Baden-Württemberg

Aufgrund des Sturmtiefs Sabine verkehren derzeit bis auf Weiteres keine Züge in Baden-Württemberg. Mit aktuellem Stand starten Regionalzüge in Baden-Württemberg und die S-Bahn Stuttgart ihre Fahrten frühestens am Mittag wieder sukzessive. Je nach Entwicklung der Wetterlage. Mit Ausfällen und Behinderungen ist den ganzen Tag zu rechnen. Bevor Züge wieder fahren, werden auf jeder Strecke Erkundungsfahrten durchgeführt. Soweit möglich wird der Verkehr im Anschluss an etwaige Reparaturarbeiten dann auf den Strecken wieder aufgenommen. Die Deutsche Bahn empfiehlt Fahrgästen sich rechtzeitig vor Reiseantritt auf www.bahn.de oder in der App DB Navigator über die aktuelle Verkehrslage zu informieren und auch ab Mittag eine längere Reisezeit www.bahn.de/aktuell einzuplanen. Über die Dauer der Beeinträchtigungen kann die Bahn derzeit noch keine Aussage treffen.

9.18 Uhr: Zeitungszustellung nicht überall möglich.

Das Sturmtief Sabine hat der Region heftige Böen und starken Regen beschert. Damit Sie auch ohne die gedruckte Zeitung informiert bleiben, bekommen Sie unsere digitale Ausgabe am Montag kostenfrei.

9.01 Uhr: Umgestürzte Fahrräder, Zugausfälle

Unser Fotograf, Thomas Kiehl, hat sich in Metzingen auf Schadenssuche gemacht.

Orkantief "Sabine" sorgt für Schäden in der Region

Bildergalerie Orkantief „Sabine“ sorgt für Schäden in der Region

8.38 Uhr: Pfullinger Feuerwehr mit zwei Einsätzen

„Die Feuerwehr musste bisher zu zwei Einsätzen ausrücken. Einmal handelte es sich um eine eingedrückte Scheibe und einmal um einen umgefallenen Baum“, sagte Pfullingens Pressesprecherin Cornelia Gekeler.

8.34 Uhr: L1210 nach Steinschlag wieder frei

Die Metzinger Straße zwischen Kohlberg und Kappishäusern ist nach einem Steinschlag wieder geöffnet.

Kohlberg

8.11 Uhr: Dutzende Flüge von und nach Stuttgart gestrichen

Wegen des Orkantiefs „Sabine“ sind Dutzende Flüge am Stuttgarter Flughafen annulliert worden. Nach Angaben einer Sprecherin wurden bis zum Montagmorgen mindestens 35 Starts abgesagt. Angaben zu gestrichenen oder verspäteten Landungen lagen zunächst nicht vor. Mit Einschränkungen rechnet der Flughafen aber bis in den Nachmittag hinein. Wenn die Maschinen nicht in Stuttgart ankämen, fehlten sie für die geplanten Weiterflüge, erklärte die Sprecherin.

Die Airline Eurowings strich fast alle Flüge für die Dauer des Sturmtiefs – auch davon war Stuttgart stark betroffen. Fluggäste sollten nicht mehr zu den betroffenen Flughäfen anreisen, warnte das Unternehmen. Sie könnten ihre Buchungen kostenfrei umbuchen.

8.08 Uhr: Update (1) der Polizei

Umgefallene Verkehrsschilder, Bauzäune und teilweise gesperrte Straßen. So lautet das erste Update aus der Pressestelle der Polizei Reutlingen auf Nachfrage der SÜDWEST PRESSE. „Glücklicherweise haben wir aktuell noch keine großen Ausreißer nach oben. Das kann sich aber noch ändern“, sagte Martin Raff von der Polizei Reutlingen.

7.34 Uhr: Stromausfall in Hechingen

In Hechingen sorgte Sturmtief „Sabine“ für einen Stromausfall. Die Burg Hohenzollern bleibt aus Sicherheitsgründen geschlossen.

7.30 Uhr: Erstes Update der Feuerwehr Reutlingen

Die Einsatzlage Stand 7.30 Uhr ist weitgehend entspannt. Seit gestern Abend rückte die Feuerwehr Reutlingen zu acht Einsätzen aus. Bei den Einsätzen handelt es sich überwiegend um technische Hilfeleistungen verursacht durch das Sturmtief. Besonders hervorzuheben ist ein größerer Flächenbrand am Fuße der Achalm. Im Einsatz waren die Reutlinger Feuerwehr und die Feuerwehr aus Eningen. Es brannte an drei Stellen. Insgesamt fünf Hektar Fläche fielen dem Brand zum Opfer. Eine besondere Herausforderung für die Einsatzkräfte war die schnelle Ausbreitung des Brandes durch den starken Wind. Neben den Einsätzen löste die Integrierte Leitstelle vier Mal Bevölkerungswarnungen für das Land Baden-Württemberg aus.

Die Windböen nehmen weiter zu und der Deutsche Wetterdienst hält die Warnungen weiterhin aufrecht. Die Einheiten auf der Feuerwache wurden verstärkt, um für den Notfall gerüstet zu sein. Einsätze werden zentral aus dem Führungs- und Lagezentrum der Feuerwehr koordiniert.

7.25 Uhr: Bahn verweist auf Twitter und bahn.de

Die Deutsche Bahn verweist darauf, dass viele Zugverbindungen ausfallen und es zu größeren Behinderungen kommen kann.

[Link auf https://twitter.com/DB_Bahn]

6.51 Uhr: Es wird ungemütlicher

Auf dem Weg zur Arbeit wurde es für viele Autofahrer ungemütlicher, insbesondere bei Fahrten über Brücken oder aus dem Wald heraus. Dabei merkte man deutlich den Wind, der gegen das Auto drückte.

6.12 Uhr: L1250 zwischen Kohlberg und Kappishäusern gesperrt.

Die Metzinger Straße zwischen Kohlberg und Kappishäusern ist wegen der Gefahr durch Steinschlag in beide Richtungen gesperrt.

6.08 Uhr: Flächenbrand an der Achalm nach zwei Stunden unter Kontrolle

An der Eninger Achalm haben in der Nacht zum Montag rund fünf Hektar Gras und Gebüsch gebrannt. Orkantief „Sabine“ fachte die Flammen immer wieder an. Wegen des Wetters und der steilen Hanglage hatte es die Feuerwehr schwer, wie es von der Polizei hieß. Nach rund zwei Stunden konnten die Einsatzkräfte die Flammen aber löschen.

Nicht vollständig gelöschter Grill vermutlich Brandursache

Ersten Ermittlungen zufolge könnte ein nicht vollständig gelöschter Grill für den Brand verantwortlich gewesen sein. Verletzt wurde niemand.

Video von Flächenbrand auf Facebook

Die Eningerin Melanie Schütt hat den Brand mit ihrem Handy gefilmt und das Video anschließend auf Facebook gestellt. Am frühen Montagmorgen hatte es schon mehr als 15.000 Aufrufe.

„Das war schon eine aufregende Stunde dabei zuzusehen und es war unglaublich, wie schnell die Feuerwehr die Lage wieder im Griffe hatte“, sagte Melanie Schütt, die die Löschaktion von ihrer Eninger Wohnung aus verfolgte.

Kinder müssen nicht zur Schule

Die Feuerwehren in der Region sind vorbereitet.

Bereits am Sonntag sorgte größere Regenfälle in der Region für erhöhte Wasserstände.

Der Glemsbach im Glemser Talkessel brachte am Sonntag bereits ungewöhnlich große Wassermassen mit sich.
Der Glemsbach im Glemser Talkessel brachte am Sonntag bereits ungewöhnlich große Wassermassen mit sich.
© Foto: Claudia Reicherter