Umwandlung

SWP 08.07.2016

Möglicherweise schadstoffbelastete Schlacke statt Granitschotter? Die einzige Erddeponie auf Reutlinger Gemarkung bis auf Weiteres blockiert? So lange müssen auch weiterhin täglich Dutzende Großfahrzeuge von Schotter- und Kieswerken sowie Erdbaufirmen sämtlichen Bauaushub an der Deponie vorbei durch Gönningen und dann keuchend rauf auf die Alb transportieren. Sträflich hausgemachte Umweltbelastung pur.

Doch wie soll es nach nunmehr schier unglaublichen acht Monaten Stillstand am „Sauren Spitz“ weitergehen? Wer hat die „Umwandlung“ von Schotter zu Schlacke veranlasst und wer hat die ordungsgemäße Durchführung der Arbeiten monatelang nicht kontrolliert? Wer hat für alle bisherigen, komplett wieder rückgängig zu machenden Leistungen finanziell geradezustehen und wohin mit der komplett auszubauenden Schlacke? Wer trägt die Verantwortung? Und wer profitiert von diesem beispiellosen Umweltskandal? Fragen über Fragen, auf die es im Interesse des Ganzen endlich Antworten braucht. Nicht dass  die Allgemeinheit auf vermeintlich unvermeidlichen Mehrkosten in Millionenhöhe sitzt, die auf die Gebühren umgelegt werden müssen.