Pfullingen Umfrage bei Pfullinger Firmen

Pfullingen / PET 12.02.2015
Pfullingen erarbeitet zusammen mit der imakomm AKADEMIE GmbH den "Umsetzungsplan Standortmarketing und Wirtschaftsförderung".

Hierzu führt die Stadt mit dem Institut für Marketing und Kommunalentwicklung, der im Jahr 2000 in Aalen als Expertennetzwerk ins Leben gerufenen imakomm AKADEMIE, eine Online-Befragung bei ausgewählten Pfullinger Unternehmen durch. Seit Ende Januar wurden rund 600 Firmen kontaktiert, erläuterte gestern auf Nachfrage Andreas Bauer, der bei imakomm AKADEMIE das Projekt betreut. Zentrale Themen dieser Befragung sind unter anderem Unternehmensplanungen und standortbezogene Planungen wie Flächenbedarfe und Veränderungsabsichten.

Die Unternehmen werden per Mail oder postalisch angeschrieben und können direkt an der Befragung teilnehmen. Die anonyme Onlinebefragung dauert nur rund zehn bis 15 Minuten. Alle Angaben werden selbstverständlich vertraulich behandelt. Bei Bedarf haben die Unternehmen die Möglichkeit, ihre Kontaktdaten zu hinterlassen, damit die Stadt sich direkt mit ihnen in Verbindung setzen kann.

Bürgermeister Michael Schrenk ruft damit alle Pfullinger Unternehmen auf, ihre konkreten Ziele und Absichten mitzuteilen, damit diese zielgerichtet von der Stadtverwaltung unterstützt werden können.

Erarbeitet wird das Konzept von der Aalener imakomm AKADEMIE GmbH, die mittlerweile über 300 Kommunen meist im süddeutschen Raum begleitet hat. Eines der Referenzprojekte: Im Auftrag des Regionalverbands Neckar-Alb erarbeitete die imakomm AKADEMIE ein belastbares Konzept zur künftigen regionalplanerischen Steuerung der Einzelhandelsentwicklung in der Region Neckar-Alb. Das "regionale Zentren- und Märktekonzept" umfasst ortsübergreifende Regelungen für die 67 Städte und Gemeinden wie Balingen, Metzingen, Reutlingen und Tübingen in der Region Neckar-Alb.

Voraussichtlich bis 22. Februar wird diese Umfrage noch laufen, sagte Andreas Bauer unserer Zeitung. Dann werden die anonymisierten Ergebnisse, sozusagen die "Ist-Situation", zusammengefasst, interpretiert und in das städtische Projekt des "Umsetzungsplans Standortmarkting und Wirtschaftsförderung" eingebracht. Es ist dann an Verwaltung und Politik, Schlüsse daraus zu ziehen.