Pfullingen Um Ödenwaldstetten

Pfullingen / SWP 03.12.2015
Zur Novemberwanderung der Albvereins-Ortsgruppe trafen sich 40 Wanderfreunde bei herrlichem Wanderwetter zur Fahrt nach Ödenwaldstetten, einem Ortsteil der Gemeinde Hohenstein. Der Ort wurde 1138 in der Zwiefalter Chronik erwähnt und ging 1497 in den Besitz des Klosters Zwiefalten über.

Zur Novemberwanderung der Albvereins-Ortsgruppe trafen sich 40 Wanderfreunde bei herrlichem Wanderwetter zur Fahrt nach Ödenwaldstetten, einem Ortsteil der Gemeinde Hohenstein. Der Ort wurde 1138 in der Zwiefalter Chronik erwähnt und ging 1497 in den Besitz des Klosters Zwiefalten über. Das Herzogtum Württemberg übernahm schon bald die Landesherrschaft. Schon vor 1800 gehörte Ödenwaldstetten zum Oberamt Münsingen, später bis 1973 zum Landkreis Münsingen. Nach dessen Auflösung kam es zum Landkreis Reutlingen. Einen überregionalen Bekanntheitsgrad hat Ödenwaldstetten mit dem seit 1978 bestehenden Bauernhaus-Museum erreicht.

Vom Parkplatz dieses Museums wanderte die Gruppe unter der Leitung von Werner Schwark und Gerhard Spardella am Rathaus vorbei bis zur Wegabzweigung "Weißer Stein" und von dort weiter nach Mettendorf. Dies ist eine Ansiedlung von vier Aussiedlerhöfen, die im Jahre 1965 erbaut wurden. Danach führte der Weg hinunter ins "Streittäle", einem typischen Trockental der Schwäbischen Alb. Nach einem leichten Anstieg erreichte die Gruppe die Ackerflächen im Gewann "Hüttenstuhl" und das Naturschutzgebiet "Hüttenstuhlburren". Hier wurde eine kurze Rast an der Grillstelle eingelegt. Nach Überquerung die Landstraße nach Eglingen führte der Weg durch das Waldgebiet "Hummelberg" weiter zum Naturschutzgebiet "Gaißberg". Über die Feldflur "Michelfeld" wanderte die Gruppe zurück zum Ausgangspunkt. Bei der Einkehr in Bernloch bedankte sich Doris Sautter bei den Wanderführern für diese Wanderung.