Mit einer äußerst konzentrierten Leistung fertigten die Landesliga-Damen der TSG Reutlingen die Abstiegskandidaten SV Ochsenhausen und TSV Laupheim jeweils mit 3:0 nach Sätzen ab und setzten sich wieder an die Tabellenspitze. Da Konkurrent SG Nürtingen/Wernau sich ebenfalls mit 3:0 in Blaustein schadlos hielt, brauchen die Grauel-Schützlinge am letzten Spieltag in zwei Wochen in Eningen noch einen 3:2-Erfolg, um den Aufstieg in die Oberliga perfekt zu machen.

„Wir wussten um unsere Chance und haben in den vergangenen zwei Wochen extrem hart an unserer Annahme gefeilt. Dies hat sich ausgezahlt, denn was wir heute im Angriff über die Mittelposition, unsere Stärke, gezeigt haben, war fast fehlerlos“, lobte Trainer Jan Grauel sein gesamtes Team über den grünen Klee. Auch die Revanche für die einzige unnötige Niederlage der Saison in Laupheim glückte perfekt. Alle Spielerinnen konnten sich auszeichnen und fiebern nun dem entscheidenden Derby in Eningen entgegen.

TSG Reutlingen: Bühler, Fetzer, Gäbler, Gieske, Hattingen-Pröbster, Hammann, Humic, Hunstein, Schweizer, Schröder, Zöllner.

Auf dieses Derby hätten sich auch die Damen des TSV Eningen gerne gefreut, allerdings unter anderen Vorzeichen. Zwar können sie nach der Niederlage Laupheims in Reutlingen nicht mehr direkt absteigen, haben aber im Fernduell mit Ochsenhausen um den Relegationsplatz gegen die TSG und die SG Volley Alb das schwerere Programm vor sich.

Dabei wäre am Samstag beim Tabellendritten TSV Blaustein deutlich mehr als ein 1:3 drin gewesen. Die ersten drei Sätze waren alle hart umkämpft und im dritten Satz gab es mehrere Satzbälle zur 2:1 Führung, doch am Ende fehlte das Quäntchen Glück (27:29). Danach spürte man ein bisschen den Frust über die verpasste Chance und Blaustein ließ nichts mehr anbrennen (25:18).

TSV Eningen Damen:  Buckendahl, Bückle, Folberth, Hummel, Missbauer, Möckesch, Ribeiro-Küppers, Sonntag, Taigel, Zander.

Die Bäume wachsen auch für Oberligist TSV Eningen nicht in den Himmel und die Träume von einem möglichen Aufstiegsspiel in die Regionalliga dürften nach der 1:3-Niederlage beim TSV Stuttgart III endgültig ausgeträumt sein. Da die Gastgeber die TSV-Annahme mit ihren starken Sprungaufschlägen immer wieder vor Probleme stellte und somit der Angriff oft nur ein laues Lüftchen war, gelang es nie das Spiel in den Griff zu bekommen. Knackpunkt für die Niederlage war dann der dritte Satz, der mit 24:26 hauchdünn an Stuttgart ging. Mit einer 2:1-Führung im Rücken wäre vielleicht mehr möglich gewesen.

TSV Eningen:  M. Anft  Kimmerle, Mattes, Pauckner, Schilke, Schopp, Siller, Späth, Wödl.

Er fühlt sich zumindest gut an, der 3:2-Erfolg des TSV Eningen II beim VC Baustetten nach einer langen Durststrecke ohne Sieg. Auch wenn das Ergebnis keinem der beiden Teams wirklich etwas nützt.

Eningen benötigt noch sechs Punkte aus den beiden restlichen Saisonspielen und Baustetten fünf, außerdem muss die Konkurrenz noch patzen, was kaum jemand glaubt. Insofern dürfen die Bückle-Schützlinge immerhin den dritten Saisonsieg genießen und haben endlich wieder einmal einen Tie-Break für sich entscheiden können.

TSV Eningen II:  P. Anft, Auer, Bückle, Fellmeth, Friedrichson, Huonker, Sowoda, Staake, Wolff.

Vergeblich hofften die Anhänger des VfL Pfullingen auf einen versöhnlichen Abschluss zu Hause gegen den Lokalrivalen TSV Eningen III und den SV Unlingen. Beide Spiele gingen jedoch glatt mit 3:0 an die Gegner, sodass es für den VfL bei einem Saisonsieg bleibt. Freude hingegen bei den Arbachtälern, denn der Sieg brachte drei wichtige Punkte im Kampf um den direkten Klassenerhalt und der TSV hat es nun in zwei Wochen selbst in der Hand eine Saisonverlängerung zu vermeiden.

Mit einem souveränen 3:0-Erfolg bei der SG Friedrichshafen/Fischbach hat der PSV Reutlingen wohl die letzten Zweifel am direkten Klassenerhalt beseitigt. Aus einer stabilen Annahme und Abwehr kamen die Kaiser-Schützlinge immer wieder zu variablen Angriffen, die die Gastgeber zur Verzweiflung brachten. Zudem hatte man gegen Ende der Sätze auch das nötige Glück, dass die SG es mit der Brechstange versuchte und dadurch leichte Fehler produzierte.

VfL Pfullingen: Banzhaf, Bertram, Haydt, Missbauer, Pflüger, Sautter, Teiber, Trumpf, Weißschuh, Wilkening.

TSV Eningen III:  Bauer, Brielmann,  Karlewski, Kimmerle, König, Koch, Margenfeld, Mezger, Schilling.

PSV Reutlingen: Chojnak, Essig, Freytag, Kaiser, Kronenberger, Liss, Oertel, Springmann, Voinarovych.

Den ersten Matchball zum Klassenerhalt haben die Damen der SG Reutlingen/Betzingen beim FV Tübinger Modell II vergeben. Nur die ersten beiden Sätze konnten die Klein-Schützlinge offen gestalten, dann setzten sich die Gastgeberinnen mit mehr Druck klar durch (3:1). Nun gibt es am letzten Spieltag ein Endspiel beim direkten Konkurrenten Tübinger Modell III.