In den Ring statt in den Eimer: Die Technischen Betriebsdienste Reutlingen (TBR) testen ab sofort Pfandringe an öffentlichen Abfallbehältern. In Pfandringen können leere Pfandflaschen und -Dosen abgestellt werden.

Drei Standorte in der Innenstadt

An drei Standorten in der Innenstadt werden die Vorrichtungen für ein halbes Jahr getestet: am ZOB, am Hauptbahnhof und auf dem Marktplatz. Dort wurden Pfandringe an öffentlichen Abfallbehältern installiert. Durch den Testbetrieb soll festgestellt werden, wie praxistauglich die Pfandringe sind. Zuvor waren die Ringe - das Reutlinger Modell sieht eher aus wie eine „Pfand-Blume“ - bereits in der Pomologie ausprobiert worden.

Anreiz um Pfandflaschen geordnet zu sammeln

Die Pfandringe sollen einen Anreiz schaffen, Pfandflaschen geordnet an den Abfallbehältern zu sammeln, anstatt sie in den Müll oder sogar in die Landschaft zu werfen. Rohstoffe aus Flaschen und Dosen sollen schließlich wiederverwertet werden. Neben dem ökologisch Nutzen wird noch ein weiteres Ziel verfolgt: Durch die Pfandringe soll verhindert werden, dass Pfandflaschensammler in öffentlichen Abfallbehältern wühlen müssen und sich damit hygienischen und gesundheitlichen Risiken aussetzen.