Verkehrsregelung Tempo 30: Vorarbeiten nötig

Pfullingen / swp 02.07.2018

Der Gemeinderat hat im vergangenen Jahr beschlossen, flächendeckende Tempo-30-Zonen in der Stadt einzuführen. Um diesen Beschluss in die Praxis umzusetzen, sind viele Vorarbeiten nötig. In Tempo-30-Zonen gilt, so hat dies der Gesetzgeber vorgesehen, die Vorfahrtsregelung „rechts vor links“. Dies gilt auf allen Straßen, auch auf steilen Straßen wie zum Beispiel dem Drosselweg oder der Griesstraße. Ausgenommen sind lediglich Straßen mit öffentlichem Nahverkehr, wie in der Ahlsteige.

Die Einrichtung einer Zone bedeutet, dass Schilder angebracht werden müssen, alte Vorfahrtsschilder sind in diesem Zusammenhang zu entfernen. Weiterhin müssen bestehende Haltebalken demarkiert und teilweise neue Markierungen wie Haifischzähne angebracht werden.

In einer Übergangszeit von etwa vier Wochen werden an der einen oder anderen Kreuzung Gefahrenzeichen mit Zusatz „geänderte Vorfahrt“ zusammen mit einem Blitzer aufgestellt, um die Verkehrsteilnehmer mit der neuen Regelung vertraut zu machen. Diese notwendigen Arbeiten erfordern Zeit. Der Bauhof und eine beauftragte Verkehrssicherungsfirma erledigen derzeit die notwendigen Arbeiten. In dem einen oder anderen Straßenabschnitt sind Markierungen teilweise auch schon angebracht, was bereits zu Verunsicherungen führte.

Deshalb möchte die Stadtverwaltung hierzu einiges klarstellen: Bis zum Abbau der bestehenden Vorfahrtsschilder gelten diese uneingeschränkt weiter. Die zulässige Höchstgeschwindigkeit reduziert sich von 50 auf 30 Stundenkilometer. Grundsätzlich gilt in Tempo-30-Zonen die Vorfahrtsregelung „rechts vor links“. In einigen Wohngebieten waren die Sammelstraßen als Vorfahrtsstraßen gekennzeichnet – dies wird abgeändert.

Die Verkehrsteilnehmer werden mit Blinklicht und Gefahrenzeichen auf die neue Situation hingewiesen, heißt es in einer Mitteilung der Stadt.

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