Die ersten gewerblichen Mieter im Stuttgarter Tor sind eingezogen, seit Donnerstagabend ist mit dem QMuh die erste Steakhouse-Gastronomie in der Region offiziell eröffnet. Beim Pre-Opening am Mittwochabend konnten 250 geladene Gäste – darunter auch OB Thomas Keck – bei Miniburgern, Roastbeef, Grillgemüse und Pommes Frites einen Eindruck des Vorhabens  gewinnen. „Ein großes und nicht ganz einfaches Projekt kommt jetzt zu einem guten Ende. Das Ergebnis ist klasse. Sie setzen mit dem Stuttgarter Tor einen Meilenstein“, sagte der Oberbürgermeister.

Nukleus für ein neues Stadtquartier

„Wir wollen auf jede Weise Leben in die Stadt bringen“, erklärte Investor Willi Schöller. Mit seiner Strahlkraft sei das Stuttgarter Tor das Zeichen einer vitalen Region. „Damit haben wir den Nukleus für ein neues Stadtquartier gelegt“, freute sich der geschäftsführende Gesellschafter der Schöller SI Immobilien GmbH. Das 64 Meter hohe Hochhaus bietet nicht nur eine tolle Aussicht auf die Stadt. Mit seiner Fassade aus hellem Kalksandstein bildet es auch den Auftakt für die Neuentwicklung der Kernstadterweiterung City Nord – dem zukünftigen „Stuttgarter Tor Quartier“ – und übernimmt hierbei eine stil- und stadtbildprägende Funktion. Für mehr als 45 Millionen Euro entstanden in zweijähriger Bauzeit auf einer Fläche von 10 000 Quadratmetern 28 Wohnungen und zehn Gewerbeeinheiten, deren Nutzer seit Februar feststehen.

Neben dem von Eberhard Riedmüller betriebenen Burgergrill und Steakhouse Q Muh im Erdgeschoss haben eine Wirtschafts- und Steuerprüfungsgesellschaft sowie eine Physiotherapiepraxis bereits die neuen Räume bezogen. Bis Jahresende werden weitere Nutzer wie die Schöller SI oder das Europa-Institut dort einziehen. Dazu werden dort eine Unternehmensberatung, das Verwaltungsbüro eines Fitnessunternehmens, eine Werbeagentur, eine orthopädische Praxis, ein ambulantes OP-Zentrum sowie eine Zahnarztpraxis unterkommen.

Reutlingen

24 Wohnungen verkauft

Für 24 der insgesamt 28 in den Obergeschossen untergebrachten Wohnungen haben sich bereits Käufer gefunden. Hinzu kommt eine eigene Tiefgarage, die auf zwei Geschossen über 81 Stellplätze verfügt. Durch seine zentrale Lage an der Ecke Burkhardt+Weber-Straße/Unter den Linden gegenüber des Hauptbahnhofs, verfügt das Projekt Stuttgarter Tor über ideale Infrastrukturanbindungen.

Weitere Bausteine in Planung

Die nächsten Bausteine zum Quartier Stuttgarter Tor sind bereits in Planung. Für das zukünftige „Hotel am Stuttgarter Tor“ läuft derzeit die Abstimmung mit der Stadt. Eine Baugenehmigung ist noch für dieses Jahr vorgesehen, sodass der Baubeginn im März 2020 erfolgen könnte. Ein langjähriger Geschäftspartner von Schöller SI stehe dabei bereits als Pächter fest, teilt das Unternehmen mit. Die Bauzeit soll rund eineinhalb Jahre betragen.

Mobilitätszentrum kommt

Das vorgelagerte Mobilitätszentrum der Stadt mit über 400 Fahrradstellplätzen soll Ende des kommenden Jahres fertiggestellt sein. Für die Weiterentwicklung der anschließenden Grundstücke zwischen Burkhardt+Weber Straße und Bahn (siehe Lageplan unten) wird ein Architektenwettbewerb erfolgen. Hierzu befindet man sich bereits in Gesprächen mit der Stadt. Aufgrund der heute schon vorliegenden hohen Nutzernachfrage sei vorgesehen, die nächsten zwei bis drei Bauvorhaben im Stuttgarter Tor Quartier zeitnah zu realisieren, teilte das Unternehmen mit.

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