Feuer Stromausfall nach Dachständerbrand

Wegen eines brennenden Dachständers waren gestern Teile Sickenhausens ohne Strom.
Wegen eines brennenden Dachständers waren gestern Teile Sickenhausens ohne Strom. © Foto: Ralph Bausinger
Sickenhausen / swp 07.08.2018

Kleine Ursache, große Wirkung: Der Brand eines Dachständers in der Straße „Am Gassenbrunnen“ hat dazu geführt, dass der Reutlinger Stadtteil am Dienstag mehrere Stunden ohne Strom auskommen musste. Mitarbeiter der Fair-Energie hatten den Strom abgestellt, weil die Gefahr bestand, dass die am Dachständer befestigten Stromleitungen auf die Straße fallen könnten. Polizei und Feuerwehr hatten zuvor den Bereich weiträumig abgesperrrt.

Kurz nach 10.30 Uhr wurde der Leitstelle über Notruf 112 ein brennender Stromdachständer in Sickenhausen gemeldet. Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr, der Abteilungen Freiwillige Feuerwehr Sickenhausen, Rommelsbach, Stadtmitte und der Einsatzführungsdienst wurden sofort mit zwei Löschzügen zur Einsatzstelle entsandt. Ebenso erfolgte die Information und Alarmierung des Stromversorgers.

Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte waren Lichtbögen und Funkenfeuer am Dachständer sichtbar mit der Gefahr, dass die Stromleitungen durch die Brandeinwirkung am Dachständer abreißen können. Die Einsatzstelle wurde weiträumig abgesperrt, der Gefahrenbereich geräumt und ein Löschangriff vorbereitet. Sowohl im Gebäudeinneren als auch vor dem Gebäude standen Einsatzkräfte sowie die Drehleiter in Bereitstellung.

Vom Stromversorgungsunternehmen wurde der betroffene Bereich freigeschalten, so dass die Brandstelle gefahrlos kontrolliert werden konnte. Mittels Wärmebildkamera wurden keine Folgebrände mehr festgestellt und die Einsatzbereitschaft aufgehoben.

Durch den Brand war es allerdings zu erheblichen Stromausfällen in Teilbereichen von Sickenhausen gekommen. Gegen 15 Uhr waren alle Sickenhäuser schließlich wieder an die Stromversorgung angeschlossen. Neben den Einsatzkräften der Reutlinger Feuerwehr waren der Rettungsdienst, die Polizei, das Stromversorgungsunternehmen und Vertreter des Bezirksbürgermeisters vor Ort. 

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