Kommentar von Evelyn Rupprecht Über die ersten vier Jahre von Michael Schrenk als Pfullinger Bürgermeister Über die ersten vier Jahre von Michael Schrenk als Pfullinger Bürgermeister

© Foto: Thomas Kiehl
Von Evelyn Rupprecht 17.01.2019

Sie hat nicht wirklich gut angefangen, Michael Schrenks Amtszeit als Pfullinger Bürgermeister. Er selbst bezeichnet die Turbulenzen der ersten Jahre zwar als „nichts Außergewöhnliches“. Alltäglich ist es jedoch definitiv nicht, dass Gemeinderat und Bürgermeister so sehr auseinanderdriften, dass der Landrat vermitteln muss und eine Mediation notwendig wird.

Inzwischen, da hat Schrenk allerdings recht, haben sich viele Wogen geglättet: Angefangen bei den Bürgerprotesten wegen der Standorte für die Flüchtlingsunterkünfte über den Ärger der Vereine wegen neuer Förderrichtlinien bis hin zum Zoff um die Jagdverpachtungen.  Selbst das Thema Schwanen-Umsiedlung, mit dem die Bürgerempörung ihren Anfang nahm, ist inzwischen zu den Akten gelegt. Seit Schrenk zu Beginn des vergangenen Jahres aus einem mehrmonatigen Krankenstand zurückgekommen ist, ist Ruhe eingekehrt in Pfullingen. Nur als die Verwaltung ein Hundeschwimmen zum Ende der Freibadsaison genehmigt hat, hat sich der Gemeinderat nochmal komplett quer gestellt.

Tatsächlich ist die Verwaltung, allen voran der Bürgermeister, ein gutes Stück näher an die Bürger herangerückt. Bei Tempo 30 zum Beispiel wurde die Kritik der Pfullinger ernst genommen. Und bei der letzten großen Informationsveranstaltung zum Integrierten Stadtentwicklungskonzept hat Michael Schrenk gar angekündigt, auch künftig stärker auf Bürgerbeteiligung zu setzen. Allein das schon gibt Hoffnung für die kommenden vier Jahre, Schrenks zweite Halbzeit, in der es viel zu tun gibt.

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