Unterhausen Steffen Hinger hatte sich dem Kulturleben verschrieben

An die 1500 Trauernde begleiteten Steffen Hinger gestern auf seinem letzten Weg. Foto: Jan Zawadil
An die 1500 Trauernde begleiteten Steffen Hinger gestern auf seinem letzten Weg. Foto: Jan Zawadil
Unterhausen / JAZ 31.03.2012

Steffen Hinger hat die Musik gelebt und geliebt und ist viel zu früh verstorben - gestern nahmen Familie, Freunde, Wegbegleiter, Kollegen und Schüler während einer Trauerfeier in der Lichtensteinhalle Abschied von dem Musiker und Lehrer und drückten nochmals ihre Bestürzung über den überraschenden Tod des 45-Jährigen aus. Wie deutlich wurde, hat Steffen Hinger mit seinem großen Engagement nicht nur das musikalische Leben in Lichtenstein oder am Gymnasium in Münsingen geprägt, er hatte sich dem Kulturleben verschrieben und "die Menschen dort abgeholt, wo sie waren", wie der Honauer Pfarrer Michael Keller bei der Trauerfeier erklärte. Dabei war Steffen Hinger nicht nur Chorleiter, Dirigent oder Lehrer. Er baute auch neue Sangesformationen wie Omnia und Lacuna auf, gründete mit seiner Familie "Die gantze Hingerey", gab der Straßenmusik ihre ganz eigene Bedeutung und räumte einer vollkommen anderen Leidenschaft, der Geologie, mit dem Mineralienmuseum "Mimus" ebenso einen Platz in seinem vielfältigen Leben ein.

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