Der Sportkreisvorsitzende Karl-Heinz Walter wird sich beim Sportkreistag am 8. November nach vier Amtsperioden nicht mehr zur Wahl stellen.

Ende einer Ära

Eine Ära geht damit zu Ende: Nach 15 Jahren als Sportkreisvorsitzender verabschiedet sich Karl-Heinz Walter in den „Sportfunktionärs-Ruhestand“. Erstmals wurde Karl-Heinz Walter im Jahr 2004 zum Sportkreisvorsitzenden gewählt. Seitdem übte er dieses Amt ohne Unterbrechung aus und wurde regelmäßig bei den Sportkreistagen wiedergewählt. Den organisierten Sport im Verein zu unterstützen und zu stärken war ihm während seiner 15-jährigen Amtszeit immer das wichtigste Anliegen. Deshalb fand er neben seinen fordernden beruflichen Tätigkeiten die Zeit, sich um die Belange der Vereine zu kümmern.

WLSB-Vorstandsmitglied

Als Vorstandsmitglied des Württembergischen Landessportbundes (2012 bis 2016) setzte Walter sich auf überregionaler Ebene dafür ein, den Sport im Land weiter zu entwickeln. Außerdem war er auf der Inklusions- und Gesundheitskonferenz des Landkreis Reutlingen vertreten. Herzensthemen des Vorsitzenden waren Inklusionssport und Nachwuchsarbeit.

Guter Draht zur Jugend

Mit seinen 70 Jahren habe Karl-Heinz Walter bis heute einen guten Draht zur Jugend, heißt es von Seiten des Sportkreises. Die größten Veränderungen der letzten 15 Jahre sieht Karl-Heinz Walter in den Vereinsstrukturen, ausgelöst durch die demographische Entwicklung und die Konkurrenz von gewerblichen Sportanbietern.

Ein großes Thema sei außerdem, Menschen für das Ehrenamt im Verein zu gewinnen und zu halten. Hierin sieht Karl-Heinz Walter auch weiterhin eine der Hauptaufgaben für den Sportkreis.

Mehr Zeit, selbst Sport zu machen

Langweilig wird es ihm auch zukünftig nicht werden, da er beruflich beratend an verschiedenen Stellen tätig ist. Als Funktionsträger verlässt Walter den Sport mit einem weinenden und einem lachenden Auge. Die Zusammenarbeit mit den Vereinen, mit der Geschäftsstelle und dem Vorstandsteam wird er vermissen, dafür hat er nun wieder mehr Zeit, selbst Sport zu machen.  „Sport im Verein – da bin ich daheim“, resümiert Walter für sich ganz persönlich.

Das könnte dich auch interssieren:

Rüddern