Seit mehr als 40 Jahren betreibt Hendrik Motzer das City Bowling in der Metzgerstraße, vor einigen Jahren kamen eine Indoor-3 D-Minigolf­anlage und das Pancake-Haus hinzu. Und vor nunmehr zwei Jahren fasste er den Plan, auf einer weiteren Fläche des Parkhauses Stadtmitte zwischen Metzgerstraße und Mauerstraße als weitere Attraktion eine Laser-Tag-Anlage zu bauen. Doch daraus wird erst einmal nichts. Die Stadt hat den Bauantrag abgewiesen. Eine Entscheidung, die Motzer „schockiert“ hat.

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Was ist eine Laser-Tag-Anlage?


Laut Wikipedia ist Lasertag ein Spiel, bei dem zwei oder mehrere Spieler versuchen, verschiedene Aufgaben auf einem speziellen Parcours oder in mehreren Räumen zu erfüllen. Bei einigen Anbietern steht der sportliche Ehrgeiz im Vordergrund. Dort treten zwei Teams gegeneinander an, ähnlich wie bei anderen Sportarten. Es gilt, die meisten Punkte für das Team zu machen und somit das Spiel zu gewinnen.

Gespielt wird meist in geschlossenen, abgedunkelten Räumen, die mit Hindernissen und Trennwänden versehen sind, um so das Sichtfeld der Spieler einzuschränken. Die Spieler sind mit einem elektronischen Leuchtrezeptor und einem Markierer ausgerüstet. Letzterer verfügt über einen Infrarotsender, der auf die Leuchtrezeptoren gerichtet wird, die dann zu blinken beginnen. Das Blinken zeigt an, dass der betroffene Spieler markiert wurde.

Die nächsten Laser-Tag-Anlagen gibt es in Kornwestheim, Böblingen und Ulm. rab