Tübingen Schwerpunkt ist das Thema Bauen

Petra Werner, die den Besuchern den "Smart-Splitter" des Reutlinger Technikhandels Andreas Werner (WATH) vorführt. Foto: Simon Wagner
Petra Werner, die den Besuchern den "Smart-Splitter" des Reutlinger Technikhandels Andreas Werner (WATH) vorführt. Foto: Simon Wagner
Tübingen / SIMON WAGNER 10.03.2014
Am Samstag öffnete die Verbrauchermesse "fdf - Für die Familie" in Tübingen ihre Pforten. Bis zum Sonntag, 16. März, stellen sich knapp 420 Aussteller vor. Mehr als 70 000 Besucher werden erwartet.

Die größte Endverbraucherausstellung in der Region startete, just zu ihrer 40. Auflage, unter traumhaften Bedingungen. Bei frühlingshaften Temperaturen lockte bereits der Eröffnungstag der "fdf" zahlreiche Besucher auf die Weilheimer Wiesen. Der gelungene Auftakt bekräftigt Messeleiter Michael Bartmann in seiner Hoffnung, die Besucherzahlen des letzten Jahres zu übertreffen. 2013 zählte er rund 71 000 Besucher. Auch heuer hat Bartmann ein ebenso informatives, wie abwechslungsreiches Ausstellungspaket zu bieten. 417 Aussteller aus der nahen und fernen Umgebung stellen sich in 19 Hallen wie auf dem Freigelände wieder den interessierten Blicken der Besucher.

Ein Schwerpunkt liegt in diesem Jahr auf dem Thema Bauen, Ausbauen, Renovieren und Energietechnik. Handwerksbetriebe informieren fachkundig über verschiedene Aspekte ihrer Leistungen. Wer das Thema vertiefen möchte und "Energie neu denken" will, der ist in der gleichnamigen Themenhalle bestens aufgehoben. Hier dreht sich alles um alternative Energieformen und ihre Nutzung im Alltag. Verschiedene Referenten laden dort zur Diskussion. Daneben legt die Messe auch wieder ein großes Augenmerk auf Produkte und Angebote rund um Haushalt, Kosmetik, Wellness, Wohnen und Freizeit.

Auf 40 bis 50 Prozent schätzt Bartmann die Quote der Aussteller, die in diesem Jahr zum ersten Mal dabei sind und dazu beitragen, dass Besucher immer wieder Neues entdecken. Von den "Farbtupfern", die verschiedene Kunsthandwerker hinterlassen, bis hin zu Firmen, die ihre Neuentwicklungen erstmals der Öffentlichkeit präsentieren: Das Angebot erscheint riesig, bunt und kaum zu überblicken. Etwas Hilfestellung leistet da die rund zehn Meter hohe Aussichtsplattform inmitten des Geländes.

Auch in diesem Jahr mit dabei sind zahlreiche Betriebe aus Reutlingen und dem Landkreis. Bereits zum vierten Mal ist etwa der Technikhandel Andreas Werner (WATH) dabei. Seine Frau Petra zeigt in Tübingen mit dem "Smart-Splitter", dass Holzhacken die längste Zeit Männerarbeit war. Statt einer Axt sorgt ein drei Kilo schweres, geführtes Schlaggewicht für kamingerechte Holzstücke. Die schwedische Entwicklung ist neben dem Eigenpatent des Motorsägen-Holzbocks eines der Produkte, mit dem der Betrieb auf den Boom der erneuerbaren Energien reagiert. "Wahnsinnig" sei die Nachfrage im letzten Jahr gewesen, so Petra Werner, die auf der Messe dennoch weiter die Werbetrommel rühren will.

Eine Präsentationsplattform für die einen, eine Gelegenheit, sich über Trends und Neuheiten zu informieren, für die anderen: das ist die "fdf" auch in der 40. Auflage. Musik unter anderem von den Wildecker Herzbuben oder Michel Hirte runden das Rahmenprogramm ebenso ab, wie Sonderschauen und zahlreiche Vorträge, Diskussionsrunden und Workshops zu unterschiedlichsten Themen. Nicht nur hier gilt: Anfassen ist ausdrücklich erlaubt.

Info Die Messe "fdf - Für die Familie" ist bis zum 16. März täglich von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Der Eintritt kostet neun Euro, ermäßigt sieben Euro. Kinder bis 12 Jahren in Begleitung ihrer Eltern haben freien Eintritt. Kostenlose Parkplätze stehen zur Verfügung. Infos zum Messeprogramm gibts unter: www.ausstellung-tuebingen.de.