Reutlingen Schulferien sind auch Sommerfestzeit

Allein der Mittelbauwagen des „Devil Rock“ wiegt 70 Tonnen. Seit heute sorgt das Monster für jede Menge Spaß beim Sommerfest auf den Bösmannsäckern.
Allein der Mittelbauwagen des „Devil Rock“ wiegt 70 Tonnen. Seit heute sorgt das Monster für jede Menge Spaß beim Sommerfest auf den Bösmannsäckern. © Foto: Jürgen Herdin
Reutlingen / JÜRGEN HERDIN 29.07.2016
Mit 100 Tonnen ist das Fahrgeschäft „Devil Rock“ aus Hessen die Attraktion in puncto Vergnügen. Doch auf dem Sommerfest ist noch viel mehr los.

Das war ein richtiger Monster-Truck, der sich da am Mittwoch mit einer Sondergenehmigung vom hessischen Eschwege auf den Weg nach Reutlingen gemacht hatte. Sechs Arme, zwei Gondeln pro Arm: Phillip Steffens „Devil-Rock“, der „teuflische Felsen“, ist ein Unikat und kann seit heute auf dem Reutlinger Sommerfest der Schausteller bestiegen werden. Die Maschine wippt und überschlägt die Leute in den Gondeln in alle möglichen Richtungen.

Doch gibt es bis zum Sonntag, 7. August, noch jede Menge anderer Attraktionen. Wie Kai Weeber aus der berühmten Reutlinger Schaustellerfamilie aus dem frühen 20. Jahrhundert beim Rundgang gestern wissen ließ, kommen zu den zahlreichen Fahrgeschäften auch Musikanten auf die Bösmannsäcker. So spielen die „Alb-Dudler“ am Samstag und am Sonntag von 15 bis 22 Uhr Fetenhits aus den 60er- und 70er Jahren. „Die singen mit schwäbischen Dialekt“, weiß Weeber, der stolz darauf ist, „dass auch diese Konzerte keinen Eintritt kosten“.

Fünf Kinder-Fahrgeschäfte sind bereits aufgebaut, selbst eine Bungee-Anlage für die Kids gibt es heuer. „Nach langer Zeit der Abwesenheit kam nun auch wieder der „’Super-Hupfer’ in die Stadt“, was Weeber freut. Ein neuer Wirt ist auch dabei. Er sorgt unter anderem für Mais und Steaks vom Buchenholz-Grill.

Am Mittwoch, 3. August, und am Donnerstag sind auf den Bösmannsäckern die „Familientage“. Die Preise für die Fahrgeschäfte sind dann reduziert. Geöffnet hat der Rummel an Wochentagen von 14 bis 23 Uhr, am Sonntag ist bereits ab 11 Uhr Betrieb.

„Spiel- und Schießgeschäfte haben wir auch, dazu kommt die Berg- und Talbahn ‚Jaguar’“, verrät Kai Weeber, der auch auf die Renner für Schleckermäuler verweist: Zuckerwatte, Schoko-Früchte und der Schoko-Kebap gehörten heute einfach dazu; ebenso wie Roland Schweizer von der „Stuttgarter Zuckerfabrik“.

Und anstelle des aus der Mode gekommenen „Hau den Lukas“ gibt es mittlerweile den „Boxer“, an dem vornehmlich Jugendliche gerne ihre Kräfte messen.

Der Parkplatz gleich neben dem Rummelplatz kann an allen Tagen kostenfrei genutzt werden.