In der Cafeteria des KBF in Reutlingen trafen sich kürzlich die Mitglieder des Kreisseniorenrates zur Jahreshauptversammlung. Im Mittelpunkt standen die Wahlen zum Vorstand und zum Beirat.

Der Vorstand kandidierte in seinen bisherigen Funktionen und es wurden wieder gewählt: als Vorsitzender Hermann Schmauder, stellvertretender Vorsitzender Achim Scherzinger, Schriftführerin Marianne Wörner und Kassiererin Hedwig Moser. Zu Beisitzern wurden Elisabeth Bauer sowie Siegfried Vögele gewählt. Wolfgang Althoff konnte aus gesundheitlichen Gründen nicht teilnehmen, er bleibt jedoch weiterhin als Mitglied des Vorstands dabei und es war vorgesehen, dass er den Vorsitz für die Wahlperiode übernimmt, wie es in der Pressemitteilung heißt.

Die Wahl der Beiräte erfolgte ebenfalls in der bisherigen Konstellation mit den jeweiligen Vertretern der Wohlfahrtsverbände, der Stadt, des Landratsamts und der Kirche.

Schmauder berichtete mit gewissem Stolz, dass im vergangenen Jahr von den Vorstandsmitgliedern wiederum rund 180 "Präsenzen" absolviert wurden und mit der Herausgabe der Broschüre "Aktiv älter werden im Landkreis" ein repräsentatives Informationswerk für alle Interessierten bei den Rathäusern und den Zweigstellen der Kreissparkasse kostenlos ausliegt.

Vom Arbeitskreis der Heimbeiräte - der seit mehr als 20 Jahren aktiv ist - berichtete Friedrich Länge. Die sieben Mitglieder im Arbeitskreis sind ständig dabei, den Austausch an Wissen und Erfahrung mit den Heimleitungen und den Heimbeiräten in den rund 40 Pflegeeinrichtungen im Landkreis zu betreiben. Erfolgreich und ohne großen Aufheben helfen Mitglieder des KSR bei der Vorsorgeberatung und bei der Patientenverfügung: Irene Länge, Ingeborg Schmid, Kurt Frank und Peter Beck. Der Kreisseniorenrat ist als Institution in vielen Gremien ehrenamtlich aktiv - und das bei einem minimalen Budget. Rund 70 Prozent der öffentlichen Zuschüsse sind von vornherein feste Ausgaben für Miete, Büro und Beiträge.