ÖPNV Rosemann: Zeichen setzen für RSB

Der Tübinger SPD-MdB Dr. Martin Rosemann fordert eine Projektorganisation für die Regional-Stadtbahn.
Der Tübinger SPD-MdB Dr. Martin Rosemann fordert eine Projektorganisation für die Regional-Stadtbahn. © Foto: PR
Tübingen / swp 27.05.2017

In seinem Schreiben an die Landräte Joachim Walter (Tübingen), Thomas Reumann(Reutlingen) und Günther-Martin Pauli (Zollernalbkreis) weist der SPD-Bundestagsabgeordnete Dr. Martin Rosemann, der seit 2013 den Wahlkreis Hechingen-Tübingen in Berlin vertritt,  darauf hin, dass „der Bundestag in der kommenden Woche im Rahmen der Neuordnung der Bund-Länder Finanzbeziehungen die Fortführung des Gemeindeverkehrsfinanzierungs-Gesetzes (GVFG) in Höhe von 333 Millionen Euro  pro Jahr beschließen“ wird. Damit sei „die Zeit der Unsicherheit in Bezug auf die GVFG-Mittel für die Regional-Stadtbahn Neckar-Alb auch über das Jahr 2019 hinaus vorbei und die Planungen für die Module 2 und 3 können jetzt parallel zu den Planungen für das Modul 1 fortgeführt werden“.

Um die vielfältigen Aufgaben, die diese Planungen mit sich bringen, bewerkstelligen zu können, hält es Rosemann für notwendig, „zeitnah eine Projektorganisation zu schaffen, bei der alle Fäden zusammen laufen“: Von der Abstimmung der Kreise mit den Verkehrsgesellschaften über die frühzeitige Festlegung der Standards der Züge bis hin zur Öffentlichkeitsarbeit.

Nachdem die Machbarkeitsstudie und die standardisierte Bewertung viel Zeit in Anspruch genommen haben, dränge jetzt die Zeit, betont der Bundestagabgeordnet. „Denn auch wenn die GVFG-Mittel fortgeführt werden, wächst die Konkurrenz durch andere Projekte im Bereich des ÖPNV in Deutschland.“

Das Großprojekt Regionalstadtbahn sei „eine einmalige Chance für unsere Region. Die Schaffung einer gemeinsamen Projektorganisation wäre ein starkes Zeichen an die Region, dass alle Beteiligten gemeinsam daran arbeiten das Großprojekt Regionalstadtbahn tatsächlich zu verwirklichen“. Der Abgeordnete bittet deshalb die drei am Projekt beteiligten Landräte, sich in ihren Kreistagen dafür einzusetzen.

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