Klassik Rhapsody for an Unknown Klezmer

Der Meister der „sprechenden Klarinette“: Helmut Eisel.
Der Meister der „sprechenden Klarinette“: Helmut Eisel. © Foto: Privat
Reutlingen / swp 17.04.2018

Unter dem Titel „Rhapsody for an Unknown Klezmer“ sind im Kaleidoskop-Konzert der Württembergischen Philharmonie Reutlingen am kommenden Donnerstag, 19. April, um 20 Uhr in der Stadthalle Reutlingen Werke des Klezmer-Klarinettisten Helmut Eisel sowie Orchesterstücke von Sergej Prokofjew und Mieczysław Weinberg zu hören. Die musikalische Leitung hat Daniel Huppert.

Als einstiger Schüler der Legende Giora Feidman lernte Helmut Eisel die Klezmer-Musik und ihre tiefe spirituelle Bedeutung von Grund auf kennen. Sie wurde zur Inspiration für eigene Stücke und Improvisationen – Eisels „sprechende Klarinette“ war geboren. Wie Feidman setzt Eisel sein Instrument wie eine menschliche Stimme ein und stellt damit eine intensive Kommunikation mit dem Publikum her.

In Feidmans Auftrag hatte Eisel 2007 das Werk Phoenix komponiert, das den im Holocaust ermordeten Klezmer-Musikern gewidmet ist und von beiden zusammen in Yad Vashem vor Holocaust-Überlebenden aufgeführt wurde. Im Konzert der Württembergischen Philharmonie am  Donnerstag bildet Phoenix das Finale der titelgebenden Rhapsody for an Unknown Klezmer, bei der auch ein Kinderchor besetzt ist.

Karten gibt es an allen Vorverkaufsstellen des Kulturtickets NeckarAlb, der WPR (0 71 21) 8 20 12 26), unter www.wuerttembergische-philharmonie.de sowie an der Abendkasse.

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