Die Covid-19 Pandemie beeinträchtige das öffentliche Leben weiterhin in allen Bereichen – auch die Bäderbetriebe sind davon betroffen, heißt es in einer Mitteilung der Stadtwerke Reutlingen. Erfreulicherweise gehen derzeit die Infektionszahlen zurück und im Stufenplan der Landesregierung werden Lockerungen in Abhängigkeit der Inzidenzen in Aussicht gestellt. Gleichzeitig gewinnt die Impfkampagne an Fahrt.

Testnachweis für Kinder ab sechs Jahren

Necdet Mantar, Leiter der Reutlinger Bäder, berichtet stolz, dass der Betrieb in 2020 unter Pandemiebedingungen mit Bravur gemeistert wurde und dass sein Personal von den Gästen dafür viel Lob bekommen hat. Dieser Sommer wird für die Bäderbetreiber eine noch größere Herausforderung, da zu all den Beschränkungen, Ge- und Verboten nun vor dem Besuch des Bades auch ein aktueller negativer Test, ein Genesungsnachweis oder ein Impfnachweis vorgelegt werden muss. Dabei gilt, dass auch Kinder ab sechs Jahren einen Negativ-Test vorlegen müssen. Die Hallenbäder bleiben bis auf Weiteres für den öffentlichen Badebetrieb geschlossen.
Derzeit arbeiten die Stadtwerke mit Hochdruck an Konzepten zum Betrieb unter Pandemiebedingungen. Diese werden größtenteils ähnlich sein, wie in 2020. Durch die zusätzlich geforderten Kontrollen der jeweiligen Nachweise wird der Betrieb nach aktueller Kenntnislage aber nicht wie im Vorjahr möglich sein. Die genauen Regelungen hierzu werden zu gegebener Zeit im Internet und vor Ort per Aushang bekannt gegeben.
Mantar betont, dass die Gäste im vergangenen Jahr dankbar waren, dass das Freibad überhaupt geöffnet hatte. Mit ihrem disziplinierten Verhalten hätten sie dazu beigetragen, dies zu ermöglichen. Somit konnte den Bürgern auch in diesen schwierigen Zeiten Entspannung und Erholung vor Ort ermöglicht werden. Gleichzeitig hofft er auch für diese Saison auf das notwendige Verständnis, dann stünde einem schönen Freibadsommer nichts mehr im Wege – höchstens das schlechte Wetter.
Durch den Betrieb des Wellenfreibades, das sich in diesem Jahr noch schöner präsentiert, möchten die Stadtwerke besonders Kindern und Jugendlichen, die in ihrem Freizeitverhalten in der Pandemie stark eingeschränkt sind, etwas Abwechslung und Freude in die triste Corona-Zeit bringen.

Mehr Schatten, mehr Sport, mehr Lebensqualität

In der Betriebspause hat sich einiges getan: Kurz zusammengefasst bietet das Wellenfreibad nun mehr Schatten, mehr Sport, mehr Lebensqualität.
Was sofort ins Auge fällt: Insgesamt 31 neue Großbäume sind auf dem Freibadgelände gepflanzt worden. Dieses wirkt nun mehr denn je wie ein Park – und Badegäste können die Sommertage in natürlichem Schatten genießen.
Auch im Bereich des FKK-Geländes wird man sich schöner erholen können. Statt des maroden Holzzauns gibt es nun einen neuen Sichtschutz aus Gabionen und Platten, heller und stabiler. Die Sitzfläche wurde neu arrangiert und um Sitzmöbel ergänzt, die Dusche hergerichtet und Unebenheiten der Wiese ausgeglichen. Neu ist außerdem eine Unterstellmöglichkeit für Liegen: Dort kann man künftig auch direkt nach einem Regenguss eine trockene Liege finden.

Maritimes Deck

Auf dem Flachdach des Technikgebäudes entsteht nach und nach ein maritimes Deck, das mit seiner Reling ringsum nicht zufällig an ein Schiffsdeck erinnert. Früher war alles weiß in weiß, jetzt wird es natürlicher: Die Dachhaut wurde erneuert und mit neuen, sandfarbenen Fliesen belegt. Eine neue hölzerne Pergola sorgt für schöne Schattenplätze. Sonnensegel, Lounge-Möbel und Blumenkübel sollen folgen.
Auch für die nicht schwimmenden Sportler gibt es tolle Neuigkeiten, denn sie finden nun mehr und bessere Sportplätze auf dem Freibadgelände. Bislang gab es im Freibad Rasenplätze für Ballsport. Die waren manchmal zu nass und nicht sehr eben – deswegen wurde in neue Plätze mit Hartgummi-Belag investiert. Neu ist auch ein zweites Beachvolleyball-Feld.

Aktuelle Infos im Internet


Wenn die relevanten Vorgaben der Landesregierung vorliegen, finden sich weitere Informationen im Internet unter www.reutlinger-baeder.de.