Der junge Mann (Foto) rubbelt auf der Weltkarte Algerien frei und erzählt, dass er seit fünf Jahren in Deutschland lebt: „Beide Länder sind meine Länder.“ Er ist einer von vielen, die heute am Marktplatz anhalten und mit den Vertretern von IG Metall, SPD, DGB und Integrationsbeirat ins Gespräch kamen. Zum Internationalen Tag gegen Rassismus hat die Gewerkschaft ihren auffälligen Truck dort aufgestellt - bis 16 Uhr noch. „In Reutlingen leben 163 Nationen friedlich zusammen – und das soll so bleiben“, betont die Erste Bevollmächtigte der IG Metall, Tanja Silvana Grzesch. Die Rückmeldung, die sie aus ihren Betrieben bekommt: „Das Thema Rassismus wird mehr diskutiert, aber momentan ist die Situation hier in Reutlingen noch sehr gut.“