Reutlingen / Ralph Bausinger

Drei Wochen haben die Umbauarbeiten gedauert, seit etwas über einer Woche können Menschen mit Rollstuhl, Rollator oder Kinderwagen auch ohne fremde Hilfe den Haupteingang des Reutlinger Rathauses nutzen. Rund  90 000 Euro haben die Arbeiten gekostet. Neben dem Einbau von Lichtschranken und automatischen Türen wurden ein Wasserschäden behoben, neue Edelstahlprofile eingebaut und der Bodenbelag ausgewechselt, berichtete Tom Palmer vom Gebäudemanagement. Seine Kollegin Simone Eckl verwies auf die gute Zusammenarbeit mit den Denkmalschutzbehörden.

Mit dem jetzt geschaffenen barrierefreien Zugang wird auch die „Toilette für alle“ aufgewertet, die mit großer Unterstützung der „Aktion Mensch“ umgesetzt werden konnte, wie Sozialbürgermeister Robert Hahn berichtete.

Rund 100 000 Besucher kommen pro Jahr ins Rathaus. Der Umbau war in Zusammenarbeit mit dem „Runden Tisch barrierefreies Reutlingen“ erfolgt. Daneben hatte sich auch die Liga für Teilhabe für einen barrierefreien Eingang eingesetzt: „Wir haben lange ein dickes Brett gebohrt, und es ist immer dünner geworden“, freute sich Helga Jansons (Liga für Teilhabe) beim Pressetermin am Mittwoch.