Gniebel Radelnd Gutes tun

Zahlreiche Radler sind bei "Datagroup" für einen guten Zweck auf ihr Bike gestiegen. Foto: Jan Zawadil
Zahlreiche Radler sind bei "Datagroup" für einen guten Zweck auf ihr Bike gestiegen. Foto: Jan Zawadil
Gniebel / JAN ZAWADIL 09.09.2013
Radeln für den guten Zweck stand bei der Firma Datagroup auf dem Programm. Zum "Bikers-Day" waren zig Fahrer angetreten, die die Regionalgruppe des Mukoviszidose-Vereins unterstützt haben.

"Das Geld aus dem Gesundheitstopf reicht nicht für die optimale Versorgung" - Torsten Weikert von der Regionalgruppe Neckar-Alb des Mukoviszidose-Vereins weiß wovon er spricht, wenn es um die Krankheit geht, für deren bessere Behandlung er sich einsetzt.

Denn würde es keine weitere Unterstützung durch Spenden geben, würden viele Ambulanzen nicht die Arbeit leisten können, auf die die Patienten angewiesen sind. Und eine Mitarbeiterin im psychosozialen Bereich, die sich um die verschiedensten Belange der Erkrankten kümmert, wäre ebenfalls nicht denkbar. Zum fünften Mal waren gestern deshalb wieder zahlreiche Radler beim Bikers-Day der Datagroup AG angetreten, um mit ihrem Startgeld von fünf Euro die Arbeit des Mukoviszidose-Vereins zu unterstützen.

Nachdem der Event zwischenzeitlich aber zum festen Termin geworden ist und gestern erstmals zusammen mit dem AOK-Radsonntag veranstaltet wurde, kann sich die bisherige Bilanz ebenfalls sehen lassen. Sind doch in den vergangenen Jahren insgesamt 12 500 Euro für den guten Zweck zusammengekommen, wie Datagroup-Mitarbeiterin Sabine Muth erklärte.

Trotzdem sind es nicht nur die Radler, die für die Spenden sorgen. Die jährlich 500 Besucher, von denen gut die Hälfte zu den beiden unterschiedlich langen Touren durch den Schönbuch aufbrechen, würden mit dem Kauf von Essen und Getränken ebenfalls zur Unterstützung des Vereins beitragen.

Dass es beim Bikers-Day zusätzlich darum gehe, auf die Krankheit Mukoviszidose aufmerksam zu machen, erklärte Weikert darüber hinaus und ergänzte: "Dieser Tag hilft uns, Öffentlichkeit herzustellen." Und um noch Aufmerksamkeit zu erlangen, seien auch explizit Politiker eingeladen worden.

Dementsprechend trat neben den Bundestagskandidatinnen Rebecca Hummel (SPD) und Beate Müller-Gemmeke (Grüne) auch der Reutlinger Landtagsabgeordnete der Grünen Thomas Poreski bei der Radtour an. Zudem waren der Datagroup verbundene Unternehmer wie beispielsweise der Vorstandsvorsitzende der Manz AG, Dieter Manz, am Start. Über so viel Engagement freute sich letztlich aber der Bundesvorsitzende des Mukoviszidose-Vereins Horst Mehl. Denn: "Die Zunahme des Bekanntheitsgrads von Mukoviszidose hat den Betroffenen Lebensjahre geschenkt."

Und angesichts der Aufmerksamkeit konnte nicht nur vieles bewegt werden, mit weiterer Forschung zum Thema könnten Patienten außerdem in absehbarer Zeit mit der Krankheit leben, wie es heutzutage beispielsweise schon Diabetiker könnten.

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