Reutlingen Praktikum hilfreich

Ilayda probiert sich als Arzthelferin, in schwarz weißer Arbeitskluft.
Ilayda probiert sich als Arzthelferin, in schwarz weißer Arbeitskluft. © Foto: Lara Märkle
Reutlingen / SWP 02.07.2016
Durch ihr Schulpraktikum lernte die 16-jährige Waldorfschülerin Ilayda Satiroglu den Beruf der Arzthelferin kennen. Sie möchte Medizin studieren.

Auf die Empfehlung einer Cousine hin, die selbst diesen Beruf erlernt hat, fiel die Wahl der gebürtigen Türkin auf ein Praktikum in einer Arztpraxis für Zahn-, Gesichts- und Kieferchirurgie. "Ich habe lange nach der Praktikumsstelle gesucht, aber da mich die Medizin sehr fasziniert, habe ich mich dafür entschieden". Die Aufgaben, die Praktikantin Ilayda selbst durchführen kann, sind nicht sehr umfangreich, denn die Arbeit in der Praxis ist meist sehr verantwortungsvoll und nur ein Arzt kann diese übernehmen. Somit ist zuschauen angesagt. "Ich darf bei vielen Zahnoperationen dabei sein. Die Mediziner sagen 'Extraktion' wenn ein Zahn gezogen wird und wen man Haut abschneiden muss nennt man dies 'Excursion', doch dabei sollte man keine Scheu vor Blut haben", ist ihre Erfahrung.

Ilayda hat viel Kontakt zu Patienten und dabei ist es wichtig, das man freundlich und höflich ist und vor allem auch geduldig. "Zwar sind meine Aufgabenbereiche sehr begrenzt, doch der Job ist sehr interessant, es bleibt ein Berufswunsch von mir, ich würde gerne Zahnmedizin studieren und als Ärztin arbeiten", berichtet sie. Ihr habe das Praktikum sehr geholfen, herauszufinden, in welche Berufsrichtung sie gehen wolle.

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