Lichtenstein Peter Nußbaum kandidiert erneut

Peter Nußbaum kandidiert wieder für das Amt des Bürgermeisters.
Peter Nußbaum kandidiert wieder für das Amt des Bürgermeisters. © Foto: Jürgen Herdin
Lichtenstein / Jürgen Herdin 12.07.2018

Am Sonntag, 21. Oktober, wird in Lichtenstein ein Bürgermeister gewählt. Ob es der bisherige Schultes wohl bleibt? Amtsinhaber Peter Nußbaum jedenfalls kandidiert erneut und hat seine Unterlagen pünktlich zum Beginn der Bewerbungsfrist in den Rathaus-Briefkasten geworfen: „Ich nehme diese Wahl sehr ernst – und zwar unabhängig davon, ob weitere Bewerber kandidieren oder nicht“, lässt der 49-Jährige wissen. Als parteiloser Kandidat war der aus Göppingen stammende Nußbaum 2010 mit 62,1 Prozent erstmals zum Rathauschef gewählt worden.

Viel hat sich derzeit in der rund 9100-Einwohner-Kommune mit seinen Ortsteilen Unterhausen, Holzelfingen und Honau getan, vor allem wurde das integrierte Gemeinde-Entwicklungskonzept „Lichtenstein 2030“ auf den Weg gebracht.

Nußbaum versprach in einem Schreiben, dass es für ihn selbstverständlich sei, den Menschen in der Gemeinde vor dem Wahltag „ausführlich Rede und Antwort zu stehen“. Themen gebe es in Hülle und Fülle. Zum einen seien viele Projekte entstanden, die in den letzten Jahren begonnen wurden und nun fortgeführt werden müssten.

Vor allem gehe es um das Jahrhundertprojekt eines neuen Straßen-Albaufstiegs. Der Planungsbeginn im Jahr 2019 ist nun festgeschrieben, das teilte erst dieser Tage das Verkehrsministerium des Landes mit.

Nußbaum ist sicher, dass sich die Lichtensteiner auch an seinen „Bürgergesprächen“ im Vorfeld der Wahl „rege beteiligen werden“, auch wenn ihn mit der Bürgerschaft schon seit Beginn seiner Amtszeit sowieso „ein lebhaftes Miteinander verbindet“. Nußbaum ist sehr zufrieden damit, „wie viel Interesse und Engagement hier zuhause sind – und zwar in allen Ortsteilen“. Die Termine seiner Bürgergespräche wird Nußbaum nach den Sommerferien bekannt geben. Ein Resümee seiner Amtszeit zieht der amtierende Schultes jedoch schon heute: „Meine Familie und ich sind hier längst richtig zuhause, und wir wünschen uns nichts mehr, als dass dies so bleibt“.

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