Eningen Park: Es geht voran

Eningen / SIMON WAGNER 14.07.2016
Aus seinem Dornröschenschlaf erwecken will die Gemeinde das Gelände am Leinsbach. Vergeben ist nun die Erschließung mittels Brückenmontage.

  Mehrheitlich stimmte der Technische Ausschuss des Eninger Gemeinderats dieser Tage der Vergabe von Tief-, Straßenbau-, Beton- und Stahlbetonarbeiten durch die Firma Henzler Bau aus Riederich sowie der Herstellung, Lieferung und Montage einer rund 14 Meter langen Fuß- und Radwegbrücke in Stahlkonstruktion durch die Eninger Schlosserei Ensle zu.

Im Zuge der Arbeiten, geplant durch das Pfullinger Ingenieurbüro Reik, soll auch die Bachböschung neu gestaltet und mit Steinen gesichert werden. Den Zu- und Abgang der Brücke wird ein befestigter Weg weisen. Zur Ausleuchtung des Flurstücks sind drei Straßenleuchten vorgesehen. Für beide Gewerke zusammen, fallen Kosten von rund 160?500 Euro an. Sie liegen damit rund 14 Prozent unter der vorangestellten Kostenberechnung. Für das Sanierungsgebiet Hauptstraße stehen insgesamt rund 320?000 Euro zur Verfügung, zu 60 Prozent kofinanziert durch das Land.

Bereits während der Eninger Haushaltsberatungen im Dezember 2015 war die Erschließung des Flurstücks Thema im Rat und wurde mehrheitlich beschlossen. Die Nutzung des parkähnlichen Geländes, samt dem historischen Pavillon aus dem Jahr 1887, blieb indes noch vage. Vorstellen kann sich Bürgermeister Alexander Schweizer dort allerdings „mannigfaltige“ Nutzungen, wie Hochzeiten, Ausstellungen bis hin zu Vereinsfesten. Nun fanden mittlerweile erste Gespräche mit dem Landesdenkmalamt sowie dem Förderverein Eninger Kunstwege wegen einer möglicher Nutzung des Flurstücks 100 und des dortigen Gebäudes statt, wie Ortsbaumeister Rainer Klett informierte. Die Überlegungen umfassen auch den Entwurf eines Wegs über das Gelände. Gebeugt hatte sich das Ortsbauamt auch über Kosten für die notwendigen Reparaturarbeiten am Pavillon. Sie beinhalten eine denkmalgerechte Instandsetzung der Türe, Putzausbesserungen sowie die Anlage eines Kiesstreifens und eine notwendige Geländererhöhung. Die Kosten bewegen sich zwischen 15?000 bis 20?000 Euro.

Noch befinden sich die Planungen im Stadium der Vorüberlegungen. Sie sollen aber im zweiten Halbjahr 2016 auf den Weg gebracht werden.