Die Kulturpforte ist nun ein eingetragener Verein. Demnächst geht das Signal an die Kulturveranstalter, Freikarten anzubieten, die dann von Ehrenamtlichen an die "Gäste" der Kulturpforte vermittelt werden. Die Bereitschaft der Kulturveranstalter, Freikarten zur Verfügung zu stellen, ist nahezu lückenlos. Gast kann jeder werden, der Sozialleistungen bezieht oder als Geringverdiener nur bis zu 25 Prozent über dem Hartz-IV-Satz liegt. Die Prüfung eines Anspruchs erfolgt über die Wohlfahrtsverbände AWO, Caritas, Diakonie, DPWV, Rotes Kreuz und die jeweils angeschlossenen Institutionen. Gewählt wurden (jeweils einstimmig) die Vorstandsmitglieder: Erster Vorsitzender ist Rüdiger Weckmann, zweiter Günter Schäfer, Friedrich Länge ist Kassierer. Als Beisitzer wurden Waltraud Bauknecht, Edith Koschwitz und Sven Plietzsch gewählt. Zur Kassenprüfung wurden Hans-Peter Häussermann und Steffen Jung bestimmt. Oberbürgermeisterin Barbara Bosch übernimmt die Schirmherrschaft. Weckmann stellte die Vorgeschichte des Vereins dar und die Erfahrungen gleicher Vereine in anderen Städten, die durchweg positiv ausfallen. Somit darf man davon ausgehen, dass der Verein in Reutlingen dauerhaft tätig sein wird. Wichtig ist ihm der Aspekt der gesellschaftlichen Integration von Menschen, die aufgrund ihres geringen Einkommens in Isolation geraten sind. Nicht nur Teilhabe sei wichtig, sondern auch Teilsein.