Freitag, 27. August

18 Uhr: Der Live-Ticker ist geschlossen – Wir wünschen ein schönes Wochenende!

17.34 Uhr: Südwesten will verstärkt „Long Covid“ erforschen lassen

Baden-Württemberg will die Kompetenzen des Forschungs- und Medizinstandorts bündeln und auf die Erforschung der Corona-Spätfolgen ausrichten. „Wir wollen in Deutschland einen Standard in der Long-Covid-Forschung setzen. Langfristig soll die Therapie gegen Long Covid aus Baden-Württemberg kommen“, sagte Grünen-Fraktionschef Andreas Schwarz der „Südwest Presse“ (Samstag). Eine vom Land mit 2,3 Millionen Euro geförderte gemeinsame Studie der Unikliniken Freiburg, Heidelberg, Tübingen und Ulm zu Corona-Spätfolgen stehe in den Startlöchern.
Allein in Baden-Württemberg haben sich dem Bericht zufolge bereits rund 520 000 Menschen mit Corona angesteckt. Schätzungen zufolge leben damit im Südwesten bereits 50 000 bis 100 000 Menschen mit Long-Covid-Symptomen, die Zahl wird absehbar weiter steigen. Bekannt seien rund 50 Symptome, die in großer Bandbreite auftreten, von leichten bis schweren Verläufen. (dpa/lsw)

16.12 Uhr: Teigwarenhersteller durch Streik bei Schwesterfirma unter Druck – Gleicher Lohn für Ost und West?

Der Streik bei „Teigwaren Riesa“ schlägt immer höhere Wellen. Nun gibt es nicht nur einen Brief der Arbeitnehmer an die Inhaberfamilie Freidler, sondern auch ein internes Schreiben an die Mitarbeiter. Es geht um eine Grundsatzdiskussion: Die Angleichung der Löhne zwischen Ost und West.

14.31 Uhr: Arbeitgeber muss Impfstatus der Mitarbeiter abfragen können

Baden-Württemberg will, dass Arbeitgeber künftig den Impfstatus ihrer Mitarbeiter abfragen können. Das Sozialministerium in Stuttgart hat den Bund aufgefordert, bei der Neufassung des Infektionsschutzgesetzes eine Rechtsgrundlage für solche Abfragen zu schaffen. In einem Brief von Amtschef Uwe Lahl an das Bundesgesundheitsministerium, der der dpa vorliegt, heißt es, bisher gebe es nur für Arztpraxen und Krankenhäuser die rechtliche Möglichkeit, den Impfstatus der Beschäftigten abzufragen.
Lahl fordert in dem Schreiben: „Diese Ermächtigung ist nach Auffassung des Sozialministeriums jedoch auf weitere Bereiche – insbesondere solche, in denen aufgrund eines erhöhten Publikumsverkehrs oder dem Kontakt mit vulnerablen Gruppen – ein höheres Infektionsrisiko besteht, auszuweiten.“ An erster Stelle stünden hier Pflegeeinrichtungen. Es sei aber auch denkbar, „die Rechtsgrundlage auf weitere kontaktintensive Bereiche wie Schulen“ auszuweiten. Auch für die Polizei käme dies infrage. (dpa/lsw)

13.02 Uhr: Weltkriegsgranate bei Gartenarbeiten gefunden

Bei Gartenarbeiten ist in Oberndorf am Neckar (Landkreis Rottweil) Weltkriegsmunition gefunden worden. Die Bewohner von sechs Häusern konnten während der kontrollierten Sprengung durch den Kampfmittelbeseitigungsdienst zwar in ihren Wohnungen bleiben, mussten aber in abseits des Fundorts gelegene Zimmer gehen, wie ein Polizeisprecher am Freitag sagte.
Dies sei eine reine Sicherheitsmaßnahme gewesen, weil theoretisch bei der Sprengung vor Ort umherfliegende Teilchen Fenster durchschlagen hätten können. Dies sei aber nicht passiert.
Ein Mitarbeiter eines Gartenbaubetriebs war laut Polizei bei Erdarbeiten mit einer Fräse am Donnerstagnachmittag über das nur wenige Zentimeter unter der Oberfläche liegende Munitionsteil gefahren. Dadurch wurde es den Angaben zufolge aus dem Boden herausgewühlt und beschädigt. Die Sprengung der US-amerikanischen Gewehrgranate aus dem Zweiten Weltkrieg erfolgte noch am gleichen Abend. Sie sei planmäßig und ohne besondere Vorkommnisse verlaufen.

11.55 Uhr: Nach Flucht vor Verkehrskontrolle – 33-Jähriger fährt beinahe Polizeibeamten um

Ein Pkw-Lenker ist am Donnerstagnachmittag auf einen Polizeibeamten zugefahren und hat diesen leicht verletzt. Zuvor waren die Fahrzeuginsassen mit 100 km/h vor der Polizeikontrolle durch die Reutlinger Innenstadt geflohen.

10.23 Uhr: Erkrankung trotz Impfung: Gesundheitsamt ermittelt erstmals Zahlen

Das Landesgesundheitsamt hat erstmals Zahlen für sogenannte Corona-Impfdurchbrüche in Baden-Württemberg ermittelt. Demnach sind zwischen Donnerstag vergangener Woche und diesem Donnerstag etwa 670 Menschen an Covid-19 erkrankt, die entweder zweimal oder mit Johnson&Johnson geimpft waren, teilte das Gesundheitsministerium am Freitag auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur in Stuttgart mit. Das entspricht einer Sieben-Tages-Inzidenz von 10,1 (Stand Donnerstag 12.00 Uhr). Für diese Berechnung wird die Zahl der trotz Impfung Erkrankten mit der Zahl der schon vollständig Geimpften in Bezug gesetzt. In Baden-Württemberg haben etwa 6,5 Millionen Menschen den vollständigen Impfschutz.
Zum Vergleich: Die Sieben-Tage-Inzidenz bei den Ungeimpften liegt demnach bei 122,5. Das entspricht über 4000 Erkrankten bei etwa 4,5 Millionen Menschen, die noch nicht geimpft sind. Die Zahlen zeigten, wie wichtig es sei, sich impfen zu lassen, erklärte Stefan Brockmann, Chef-Virologe des Landesgesundheitsamts, der dpa. Dass es zu einigen Impfdurchbrüchen komme, sei bei der geschätzten Wirksamkeit der Impfstoffe von durchschnittlich 90 Prozent normal.
Das Gesundheitsministerium erklärte dazu, der Anstieg der Inzidenz auf mittlerweile 68,1 sei zu erwarten gewesen und werde sich wegen der grassierenden Delta-Variante fortsetzen. Hauptgrund sei, dass immer noch zu wenige Menschen geimpft seien. „Denn das Virus verbreitet sich derzeit fast nur unter der nicht-geimpften
Bevölkerung. Auch auf den Intensivstationen in Baden-Württemberg liegen derzeit überwiegend Corona-Patientinnen und Patienten, die keinen Impfschutz haben“, sagte ein Sprecher. (dpa/lsw)

09.32 Uhr: Aufhebung des Slotbetriebs und Saisonverlängerung im Wellenfreibad Reutlingen

Mit der aktuellen Coronaverordnung hat die Landesregierung die Beschränkungen für den Betrieb für Bäder und Saunen gelockert, u.a. entfällt die Beschränkung der Besucheranzahl in den Bädern und den jeweiligen Becken. Die Abstands- und Hygieneregeln sowie die Kontaktdatennachverfolgung sollen aber weiterhin beachtet werden. Mit Aufhebung der Besucherbeschränkungen entfällt nun ebenfalls der Slotbetrieb im Wellenfreibad Reutlingen. Konkret bedeutet dies, dass ab sofort das Wellenfreibad Reutlingen zu den üblichen Zeiten, also von 6:30 – 20:00 Uhr, wieder ohne zeitliche Beschränkung besucht werden darf.
Die im Umlauf befindlichen Mehrpunktekarten sind ab dem 30.08.2021 wieder gültig, der Onlineticketkauf für Einzeltickets Erwachsene und Jugendliche mit Kontaktdatenerfassung wird aber weiterhin möglich sein und wird empfohlen. Studierende können an der Kasse bei Vorlage eines aktuellen Studierendenausweises einen günstigen Tarif erwerben. Beim Besuch mit den Mehrpunktekarten oder beim Kauf von Karten vor Ort an der Kasse, muss das Kontaktdatenformular ausgefüllt und vorgelegt oder per Luca-App digital erfasst werden.
In der Regel wird die Saison im Wellenfreibad mit Ende der Sommerferien beendet. In diesem Jahr wird es aber eine Saisonverlängerung bis Anfang Oktober geben und die Bäderleitung hofft, dass das Wetter bis dahin doch noch etwas besser und beständiger sein wird, als bisher. Das traditionell kostenlose Ausbaden findet am 02. und 03.10.2021statt.
Da es jahreszeitbedingt bereits später hell und früher dunkel wird, werden die Öffnungszeiten des Wellenfreibads an die Lichtverhältnisse angepasst. Ab dem 13.09. hat das Bad von 7:30 bis 19:00 Uhr (Mo.-So.) geöffnet.

Donnerstag, 26. August

18.00 Uhr: Autobahn A8 am Stuttgarter Flughafen wird wieder geradeaus geführt

Der Eisenbahntunnel unter der Autobahn A8 am Stuttgarter Flughafen ist fertiggestellt. Deshalb kann die dort für etwa ein Jahr verschwenkte Fahrbahn jetzt wieder geradeaus geführt werden.
In Fahrtrichtung München fahren die Autofahrerinnen und Autofahrer bereits seit einiger Zeit wieder in der üblichen Lage. Von Montag, 30. August 2021, an können sie die Autobahn auch in Fahrtrichtung Karlsruhe wieder ohne Kurven passieren. Die Arbeiten für die Verlegung beginnen am Freitag, 27. August 2021, um 20 Uhr. Aufgrund der Baumaßnahme ist in Fahrtrichtung Karlsruhe mit erheblichen Behinderungen zu rechnen. Es wird empfohlen, den Bereich großräumig zu umfahren. Bei der Anreise zum Flughafen Stuttgart ist eine längere Anfahrtszeit einzuplanen. Bitte benutzen Sie – falls möglich – öffentliche Verkehrsmittel. In Fahrtrichtung München gibt es keine Einschränkungen

17.40 Uhr: Teilausfälle zwischen Nürtingen und Metzingen am kommenden Wochenende wegen Bauarbeiten

Aufgrund von Bauarbeiten der DB Netz AG kommt es am 28. August sowie am 29. August zu einer Streckensperrung zwischen Nürtingen und Metzingen. Infolge dessen können die Züge der Abellio-Linien RE 12 und RB 18 an diesen beiden Tagen nur auf den Abschnitten Möckmühl/Heilbronn Hbf. – Nürtingen und Metzingen – Tübingen Hbf. verkehren.
Zwischen Nürtingen und Metzingen ist ein Schienenersatzverkehr (SEV) mit Bussen eingerichtet. Dieser bietet in Metzingen teilweise Anschluss zur Linie RB 63 der DB ZugBus Regionalverkehr Alb-Bodensee (RAB). In den Tagesrandlagen finden zusätzliche SEV-Fahrten auf dem Abschnitt Nürtingen – Tübingen Hbf. statt.
Detaillierte Informationen zu den baustellenbedingten Einschränkungen sowie zum Schienenersatzverkehr erhalten Fahrgäste auf abellio.de/verkehr-aktuell-bw. Auch über die Fahrplanauskunft auf abellio.de, bahn.de und über den DB-Navigator sind Informationen abrufbar.

16.53 Uhr: Mit 3,5 Promille im Auto unterwegs und schwerer Radunfall in Aichwald – Alle Blaulichtmeldungen am 26. August

Ein erheblich betrunkener Autofahrer ist am Mittwochnachmittag in Bad Urach von der Polizei mit rund 3,5 Promille im Blut aus dem Verkehr gezogen worden. Was sonst noch geschehen ist - eine Übersicht.

16.01 Uhr: Obstannahmestellen im Landkreis Esslingen auf einen Blick

Wo wird im Landkreis Esslingen überall Streuobst angenommen? Die Obst- und Gar-tenbauberatung des Kreises hat alle gemeldeten Annahmestellen auf einer interakti-ven Landkreiskarte verzeichnet. Die Landkreiskarte „Obstannahmestellen“ steht auf der Homepage des Landkreises Esslingen („Bürgerservice/Kreiskarten A-Z“ oder „Bürgerservice/Dienstleistungen A-Z/Obst- und Gartenbauberatung“) und ist per Stichwortsuche „Obstannahmestellen“ zu finden. Mit einem Klick auf die einzelnen Annahmestellen erhält man die jeweiligen Kontaktdaten, Öffnungszeiten und weitere nützliche Hinweise, beispielsweise zu den Möglichkeiten für eine Bag-In-Box-Abfül-lung. Die Informationen sind hier ebenfalls in einer Übersichtstabelle gelistet, die auch telefonisch oder per E-Mail bei der Obst- und Gartenbauberatung des Landkrei-ses angefordert werden kann.
Auf der Homepage gibt unter dem Stichwort „Obst- und Gartenbauberatung“ weitere Hinweise, wo und wie man sein Streuobst abgeben kann, beispielsweise mit einer kostenlosen Annonce in der Streuobstwiesenbörse, oder mit der Aktion „Gelbes Band“, bei der Obstbäume, die nicht selbst abgerntet werden, entsprechend gekenn-zeichnet für die Ernte durch Dritte freigeben werden können.
Weitere Obstannahmestellen im Landkreis Esslingen, die in die online-Landkreis-karte „Obstannahmestellen“ aufgenommen werden möchten oder deren Daten aktu-alisiert werden sollen, melden sich bitte bei der Obst- und Gartenbauberatung des Landkreises Esslingen.

15.24 Uhr: Württemberger waren in Corona-Zeiten spendenfreudiger

In den langen Corona-Monaten haben sich die Menschen und Kirchgänger in Württemberg spendenfreudiger gezeigt als zuvor. „Gerade 2020, in dem Jahr also, in dem viele Gottesdienste nur virtuell stattfinden konnten, haben viele Menschen mehr gespendet und so ihre große Solidarität mit den Armen gezeigt“, sagte Oberkirchenrätin Annette Noller, die Vorstandsvorsitzende des Diakonischen Werks Württemberg. Die Hilfsaktion Brot für die Welt habe rund 10,9 Millionen Euro Spenden allein im württembergischen Landesteil erhalten, das sind 2,2 Millionen Euro mehr als im Vorjahr. Bundesweit wurde die Arbeit des evangelischen Hilfswerks mit mehr als 76,8 Millionen Euro unterstützt (plus 12,4 Millionen Euro).
In das Jahresergebnis seien allerdings die Kollekten aus dem Vor-Corona-Jahr 2019 eingeflossen, sagte Noller. Im Jahr darauf durften aber wegen der strengen Corona-Auflagen deutlich weniger Gottesdienste besucht werden, Kollekten fielen vor allem in der Advents- und Weihnachtszeit geringer aus. Das werde seine Spuren im Jahresergebnis 2021 hinterlassen, sagte die Vorstandsvorsitzende. „Hier zeichnen sich bereits jetzt erhebliche Einbußen ab.“
Von den 669 bewilligten Projekten des vergangenen Jahres befinden sich 240 auf dem afrikanischen Kontinent. Dabei geht es laut Diakonie vor allem um den Kampf gegen Hunger und Mangelernährung, um die Bildungsförderung und um Gesundheit, den Zugang zu sauberem Wasser, Menschenrechte und auch um Aufklärungsprogramme über das Coronavirus.
Brot für die Welt wurde 1959 gegründet. Derzeit fördert das weltweit tätige Hilfswerk der evangelischen Landes- und Freikirchen und ihrer Diakonie gemeinsam mit seinen Partnerorganisationen nach eigenen Angaben mehr als 1800 Projekte in fast 90 Ländern. (dpa/lsw)

14.04 Uhr: Alle Details und Ablaufplan zum siebten Metzinger Weinkulturtag am 5. September

Am 5. September wird in Metzingen wieder der Weinkulturtag veranstaltet. Von der Weinprobe bis zum Kinderprogramm ist dabei viel geboten.

13.11 Uhr: Anklage gegen 37-Jährigen wegen versuchten Totschlags in Tübingen

Er soll sein Opfer in einer Tübinger Obdachlosenunterkunft fast zu Tode geschlagen haben: Die Staatsanwaltschaft Tübingen erhob nun eine Anklage gegen einen 37-Jährigen - unter anderem wegen versuchten Totschlags und gefährlicher Körperverletzung.
Die Anklagebehörde wirft dem eritreischen Staatsangehörigen nach Angaben vom Donnerstag vor, im Mai betrunken auf einen seiner Mitbewohner mit den Fäusten und mit einem Besenstiel eingeschlagen haben, so dass dieser lebensgefährliche Verletzungen erlitt - etwa stark blutende Kopfplatzwunden, Hämatome und Prellungen am ganzen Körper, beidseitig Rippenbrüche und eine Milzverletzung. Der Angreifer soll dabei den Tod seines Mitbewohners zumindest billigend in Kauf genommen haben. Der 37-Jährige wurde wenige Tage nach der Tat festgenommen und sitzt in Untersuchungshaft.

12.26 Uhr: Polizei kommt wegen möglichen Feuers und findet Waffen und Drogen

Verbranntes Essen auf dem Herd und Rauch, der einen Alarm auslöste, sind einem 62 Jahre alten Mann in Sindelfingen zum Verhängnis geworden. Als die Polizei am Dienstagabend eintraf, war schnell klar, dass es keinen Brand und keinen Schaden gibt. Jedoch entdeckten die Polizisten nach Auskunft vom Donnerstag eine Schusswaffe, eine Machete sowie Cannabis.
Die Beamten fanden darüber hinaus rund 30 verschiedene Schusswaffen, Messer und Säbel sowie Munition, die beschlagnahmt wurden. Bei einem Großteil der Schusswaffen handelt es um unbrauchbar gemachte, teilweise jahrhundertealte Sammlerwaffen. Die restlichen Schusswaffen sind laut Polizei erlaubnisfrei. Sieben dieser Schusswaffen werden vom Landeskriminalamt untersucht, um mögliche illegale Veränderungen festzustellen.
Die Durchsuchung der Wohnung förderte auch eine professionelle Aufzuchtanlage für Marihuana und Marihuanablüten, Konsumartikel sowie szenetypisches Verpackungsmaterial zu Tage. Der 62 Jahre alte Tatverdächtige wurde vorläufig festgenommen, danach aber wieder auf freien Fuß gesetzt. Er muss mit einer Anzeige wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz sowie vermutlich wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz rechnen. (dpa/lsw)

11.48 Uhr: Auffrischungsimpfungen im Landkreis Reutlingen

Ab dem 01. September sind Auffrischungsimpfungen für besondere Personengruppen im Kreisimpfzentrum möglich. Voraussetzung für die Impfung ist, dass die Zweitimpfung mindestens sechs Monate zurückliegt. Anspruch auf eine Auffrischungsimpfung haben laut Gesundheitsministerkonferenz folgende Personengruppen:
  • Personen, die das 80. Lebensjahr vollendet haben
  • Personen, die in Pflegeeinrichtungen, Einrichtungen der Eingliederungshilfe oder weiteren Einrichtungen mit vulnerablen Gruppen behandeln, betreuen, pflegen oder dort leben
  • Pflegebedürftige, die zu Hause gepflegt werden
  • Personen, die eine angeborene oder erworbene Immunschwäche haben
  • Personen, die eine immunsuppressiver Therapie durchführen
  • Personen, die bei Ihrer ersten Impfserie einen Vektor-Impfstoff erhalten haben
Für die Auffrischungsimpfung werden ausschließlich mRNA-Impfstoffe von BioNTech/Pfizer und Moderna verwendet. Erfolgte die Grundimmunisierung bereits mit einem mRNA- Impfstoff, wird die Auffrischungsimpfung mit demselben Impfstoff durchgeführt. Bürgerinnen und Bürger, die eine Kreuzimpfung erhalten haben, erhalten bei der Auffrischungsimpfung den Impfstoff der zweiten Impfung. Wurden ausschließlich Vektorimpfstoffe für die erste Impfserie verwendet, können die Personen den mRNA- Impfstoff auswählen

Um eine Auffrischungsimpfung zu erhalten, müssen folgende Dokumente mitgebracht werden:
  • Nachweis über die Erst-und Zweitimpfung (Impfpass, digitaler Impfnachweis, Ersatzimpfnachweis)
  • Ausweisdokument
  • Ärztliches Attest/ Befunde/ Arztbrief über Immunschwäche oder eine immunsuppressive Therapie
  • Beschäftigte aus Einrichtungen der Altenhilfe oder Eingliederungshilfe benötigen eine formlose Bescheinigung ihres Arbeitgebers
Zusätzlich führt auch das mobile Impfteam (MIT) Auffrischungsimpfungen durch. Das MIT fährt nach Bedarf die Einrichtungen der Alten- und Eingliederungshilfe an. Dort haben alle Bewohnerinnen und Bewohner sowie die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter die Möglichkeit, eine Auffrischungsimpfung zu erhalten.
Alle Personen, die das Angebot der Auffrischungsimpfung ab dem 01. September in Anspruch nehmen möchten, können ab sofort einen Termin buchen. Die Buchung erfolgt über die Homepage des Kreisimpfzentrums www.kreis-reutlingen.de/kiz

Selbstverständlich können auch weiterhin alle Bürgerinnen und Bürger für die erste oder zweie Corona-Impfung ohne Termin ins Kreisimpfzentrum an der Kreuzeiche 4, 72762 Reutlingen kommen. Die Öffnungszeiten des Kreisimpfzentrums sind Montag bis Freitag von 7:30 Uhr bis 19:00 Uhr, Samstag von 7:30 Uhr bis 13:00 Uhr.

11.30 Uhr: Landkreis Reutlingen spendet fast 500.000 Euro für Brot für die Welt

492.604,99 Euro stammen aus dem Landkreis Reutlingen, davon 282.458,18 Euro aus dem Kirchenbezirk Reutlingen und 210.146,81 Euro aus Bad Urach-Münsingen. Brot für die Welt hat im vergangenen Jahr 10.897.732 Euro an Spenden in Württemberg erhalten. Das gute Ergebnis erklärt sich auch daraus, dass in das Jahresergebnis 2020 die Kollekten aus dem Vor-Corona-Jahr 2019 eingeflossen sind. Die aufgrund der Corona-Auflagen deutlich eingeschränkten Gottesdienstbesuche und damit deutlich geringer ausfallenden Kollekten vor allem in der Advents- und Weihnachtszeit 2020 werden sich erst im Jahresergebnis 2021 niederschlagen. Hier zeichnen sich bereits jetzt erhebliche Einbußen ab.

11.13 Uhr: Brautkleid-Ausstellung in der Burg Hohenzollern

Anlässlich der Rosenhochzeit, des zehnten Hochzeitstages, von Prinz Georg Friedrich und Prinzessin Sophie von Preußen zeigt die Burg Hohenzollern ab Freitag, 27. August, eine kleine, aber exklusive Sonderausstellung: das originale Hochzeitskleid der Prinzessin, ausgestellt in der Kaiserhalle des Grafensaals. Das Paar hatte sich vor zehn Jahren, am 27. August 2011, in der Friedenskirche zu Potsdam das Ja-Wort gegeben. Prinzessin Sophie trug an diesem Tag eine Kreation von Wolfgang Joops Modelabel Wunderkind. „Das Brautkleid ist eine Zusammenfassung aus modischer Tradition und artistischer Vision“, so der Mode-Designer. Joop ließ sich für seinen Entwurf von der Brunnenfontäne im Park von Schloss Sanssouci inspirieren. Verarbeitet wurden hierzu insgesamt 60 Meter Seidentaft und plissierter Seidentüll. Während der kirchlichen Trauung trug die Braut zudem ein antikes Diadem ihrer Familie Isenburg. Zur abendlichen Feier in der Orangerie von Schloss Sanssouci tauschte sie ihren Kopfschmuck in das das preußische Mäander-Diadem, welches nun dauerhaft in der Schatzkammer der Burg Hohenzollern ausgestellt ist. Die Brautkleid-Ausstellung ist noch bis Mitte Oktober zu sehen.

10.38 Uhr: Jagd-, Outdoor- und Erlebnismesse „Die Hubert“ findet zum zweiten Mal im Albgut statt

Vom 17. bis zum 19. September findet wieder die Messe „Die Hubert“ in Münsingen statt. Zur Eröffnung hat sich Landwirtschaftsminister Peter Hauk angekündigt.

9.54 Uhr: Impfaktion auf dem Lindenplatz in Metzingen

Die Corona-Pandemie und die Flutkatastrophe gleichzeitig bekämpfen? Das geht: Bei einer ungewöhnlichen Impfaktion der Malteser Metzingen in Kooperation mit den Medizinern der Metzinger Enzian-Clinik und der Outletcity am Donnerstag, 26. August. Am Metzinger Lindenplatz, im Herzen der bekannten Einkaufsstadt, wird am Donnerstag von 17 bis 21 Uhr die Schutzimpfung gegen das Coronavirus verabreicht.
Die Metzinger Malteser unterstützen die Impfaktion am Lindenplatz durch den Aufbau der dafür nötigen Infrastruktur, die Bereitstellung der Impfstoffe und mit eigenem Personal, dass die Ärzte bei der Dokumentation und Durchführung der Impfungen und bei der Nachbetreuung der Geimpften unterstützt. Die Malteser haben hier bereits eine große Erfahrung, betreibt die Hilfsorganisation doch die Kreisimpfzentren im Landkreis Esslingen samt deren Mobilen Impfteams. Derzeit ist im Landkreis Esslingen auch ein Impfbus unterwegs, mit dem unkompliziert vor Ort in den Gemeinden geimpft wird. Auch mehrere Pop-Up-Impftermine haben die Malteser bereits angeboten. „Wir bieten so allen Menschen eine unkomplizierte Möglichkeit, sich impfen zu lassen und damit die Corona-Pandemie zu bekämpfen“ erklärt Marc Lippe, Bezirksgeschäftsführer der Malteser. „Deshalb unterstützen wir natürlich auch die Impfaktion in Metzingen – die zudem auch noch den Opfern der Flutkatastrophe hilft.“

Metzingen

9.31 Uhr: Staatsanwaltschaft stellt Ermittlungsverfahren gegen Tübinger Univetsitätsprofessor ein

Die Staatsanwaltschaft Tübingen hat ein im Frühjahr gegen einen Professor der Universität Tübingen aufgrund einer Strafanzeige eines Tierschutzvereins eingelei-tetes Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des Verstoßes gegen § 17 TierSchG nunmehr eingestellt.
Die Strafanzeige, die am 30. April 2021 erstattet wurde, nahm Bezug auf einen Presse-Artikel vom 24.04.2021, in welchem berichtet worden war, dass Rabenkrä-hen aus dem Vogelschutzzentrum des NABU in Mössingen der Universität Tübin-gen zur Durchführung von neurologischen Tierversuchen überlassen worden sei-en. Diese Experimente an Wildtieren seien als Verstoß gegen das Tierschutzge-setz zu werten und begründeten – so die Strafanzeige - eine Strafbarkeit sowohl des verantwortlichen Institutsleiters sowie der Verantwortlichen der NABU-Ortsgruppe Mössingen e.V.
Die staatsanwaltlichen Ermittlungen haben allerdings ergeben, dass alle durchge-führten Versuchsreihen zuvor – sowohl hinsichtlich des Modus Operandi als auch der Anzahl der Tiere – durch das Regierungspräsidium Tübingen als zuständige Aufsichtsbehörde genehmigt wurden, womit eine eventuelle Strafbarkeit nach § 17 TierSchG im Umfang der Genehmigungen entfällt.
Auch der Vorwurf, die Versuche seien ungenehmigt an Wildtieren - und nicht an speziell hierfür gezüchteten Tieren - durchgeführt worden, hat sich im strafrechtlich relevanten Kontext nicht bestätigt. Nach dem Ergebnis der Ermittlungen konnte und durfte der Beschuldigte davon ausgehen, dass sich die zu verschiedenen Zeitpunkten erteilten Genehmigungen des Regierungspräsidiums Tübingen auch auf fehlgeprägte und nicht auswilderungsfähige Wildvögel aus Vogelauffangstatio-nen erstreckten. Der für eine Strafbarkeit erforderliche Vorsatz lag somit nicht vor, womit strafbare Handlungen nicht nachzuweisen waren.
Anhaltspunkte für strafrechtlich relevantes Verhalten sonstiger Personen ergaben sich anhand der durchgeführten Ermittlungen ebenfalls nicht. Das Ermittlungsver-fahren erstreckte sich insbesondere bereits von Beginn an nicht auf verantwortliche Organe der NABU-Ortsgruppe Mössingen e.V, da keine Anhaltspunkte für Abga-ben von Vögeln an die Universität Tübingen im strafrechtlich unverjährten Zeitraum vorlagen und somit bereits kein Anfangsverdacht einer noch verfolgbaren Straftat bestand. Der Strafanzeige wurde insoweit keine Folge gegeben.

9.02 Uhr: Küchenbrand in der Reutlinger Altstadt

Anrufer hatten der Integrierten Leitstelle für Feuerwehr und Rettungsdienst am Abend einen Küchenbrand in einer Gaststätte in der Reutlinger Altstadt gemeldet. Umgehend wurde ein Löschzug sowie der Rettungsdienst und die Polizei zur Einsatzstelle alarmiert.
Beim Eintreffen der Rettungskräfte wurde ein Brand, in einem Lokal, das sich im Erdgeschoss eines drei-geschossigen Wohngebäudes befand, festgestellt. In der Küche hatte sich Fett entzündet, welches mit einer Löschdecke und zwei CO²-Löschern, durch einen Trupp im Innenangriff erstickt wurde. Wasser konnte wegen der Gefahr einer Fettexplosion nicht eingesetzt werden. Zwei Personen hatten sich bei ersten Löschversuchen leichter verletzt und mussten vom Rettungsdienst gesichtet und anschließend zur weiteren Abklärung in eine Klinik verbracht werden.
Um ein erneutes Aufflammen des heißen Fettes zu verhindern, musste dieses kontrolliert abgelassen und ins Freie verbracht werden. Zudem waren umfangreiche Kontrollmaßnahmen notwendig, um eine Brandausbreitung über die Abluftanlagen bzw. in angrenzende Bauteile ausschließen zu können.
Die Polizei, welche mit einem Streifenwagen vor Ort war, unterstützte die Maßnahmen der Feuerwehr, sicherte die Einsatzstelle weiträumig ab und nahm die Ermittlungen zur Brandursache auf.
Es waren ein - durch ein Sonderfahrzeug ergänzter - Löschzug der Berufsfeuerwehr und der Abteilung Freiwillige Feuerwehr Stadtmitte, der Einsatzführungsdienst, der Rettungsdienst sowie die Polizei zum Einsatz gekommen.
Die Feuerwache in der Hauffstraße war für die Dauer des Einsatzes mit weiteren Einsatzkräften der Abteilung Freiwillige Feuerwehr Stadtmitte und dienstfreiem Personal der Berufsfeuerwehr für mögliche Folgeeinsätze nachbesetzt worden.

Mittwoch, 25. August 2021

17.31 Uhr: Geschäft der Tanzschulen in Baden-Württemberg läuft wieder an

Die baden-württembergischen Tanzschulen setzen mit Start des neuen Schuljahrs Mitte September wieder auf Kurse mit Schülern. „Wir hoffen, dass dann auch wieder Abschlussbälle stattfinden können“, sagte Hardy Hermann, der Präsident des Berufsverbands der deutschen Tanzschulen, am Mittwoch in Freudenstadt. Die Nachfrage nach Kursen steige. Seit Juni sind die Tanzschulen im Land wieder offen. Sie seien über sieben Monate geschlossen gewesen.
Hardys Angaben zufolge gibt es in Baden-Württemberg rund 200 größere Tanzschulen. Knapp ein Fünftel von ihnen klage weiter über finanzielle Probleme. „Einen weiteren Lockdown würden viele nicht verkraften.“ Manche hätten während der Zwangsschließung Online-Kurse angeboten. Nach den aktuellen Vorschriften muss zwischen den Paaren ein Mindestabstand von 1,5 Meter auf der Tanzfläche eingehalten werden, wie Hermann weiter berichtete. Einlass finde nur, wer geimpft, genesen oder getestet sei.

17.01 Uhr: Dramatische Tierrettung in Albstadt

16.21 Uhr: Lidl ruft Lebensmittel mit hohem Hanfgehalt zurück

Der Discounter Lidl ruft wegen eines zu hohen Wirkstoffgehalts in hanfhaltigen Lebensmitteln Gebäck, Tee und Proteinriegel zurück. Betroffen seien die folgenden Waren des tschechischen Herstellers Euphoria Trade s.r.o., unabhängig vom Mindesthaltbarkeitsdatum: Mary & Juana Premium Cannabis Cookies (Chocolate, Classic, Cranberry, Hash), Euphoria Tea of mind Cannabis Tea und Euphoria Raw Cannabis Protein Bar Apple, wie Lidl am Mittwoch in Bad Wimpfen (Kreis Heilbronn) mitteilte.
In den Lebensmitteln sei ein erhöhter Gehalt an Tetrahydrocannabinol (THC) festgestellt worden. Ein Verzehr dieser Lebensmittel könne unerwünschte gesundheitliche Folgen mit sich bringen, beispielsweise Stimmungsschwankungen und Müdigkeit. Der Discounter hatte Mitte August vorsorglich alle Hanfprodukte seines Aktionssortiments aus dem Verkauf genommen, weil einige davon derzeit von den Behörden unter die Lupe genommen werden. Es geht laut den Ermittlern um einen möglichen Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz. Ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Heilbronn hatte erklärt, es werde untersucht, „ob die Produkte, die dort angeboten werden, THC oder CBD enthalten“. Es handle sich aber lediglich um einen Prüfvorgang, nicht um ein Ermittlungsverfahren.

15.56 Uhr: Ortsdurchfahrt Nürtingen auf der B 297 für Sanierung teilweise gesperrt

Die Ortsdurchfahrt Nürtingen, B 297 Kirchheimer Straße, muss vom Kreuzungsbereich Werastraße bis zur Ludwigstraße in der Zeit vom 30. August bis 06. September 2021 wegen Fahrbahnsanierungsarbeiten für den Verkehr voll gesperrt werden. Eine örtliche Umleitung wird eingerichtet. Die betroffenen Querstraßen werden im Bereich zur Kirchheimer Straße mit Sackgassenbeschilderung verkehrlich geregelt.

15.29 Uhr: Autozulieferer ElringKlinger setzt auf Wasserstofftechnik

Der Autozulieferer ElringKlinger setzt auf die Wasserstofftechnik und strebt die Serienherstellung von sogenannten Brennstoffzellen-Stacks an. Wie das Unternehmen am Mittwoch in Dettingen/Erms mitteilte, gehört das Vorhaben für diese Brennstoffzellen-Stapel für Nutzfahrzeuge zu den 62 deutschen Projekten, die von der Bundesregierung für eine große europäische Wasserstoff-Allianz ausgewählt wurden. Die Projekte sollen nach Angaben vom Mai mit mehr als acht Milliarden Euro staatlich gefördert werden.
Die Stacks von ElringKlinger sollen vor allem bei Nutzfahrzeugen zum Einsatz kommen, aber auch in Bussen, auf See oder auf der Schiene. Die Tochtergesellschaft EKPO Fuel Cell Technologies werde das Projekt in die Tat umsetzen.
Mit der groß angelegten Wasserstoff-Strategie will die Bundesregierung auf dem Weg zu mehr Klimaschutz den grundlegenden Umbau in der Wirtschaft unterstützen. Die Projekte reichen über den Transport bis hin zun Anwendungen in der Industrie und sind über ganz Deutschland verteilt. Ziel der EU ist es, bei der Wasserstofftechnik weltweit führend zu werden. (dpa/lsw)

15.01 Uhr: Gesperrte Straßen in Glems

In der Zwerbachstraße und in der Lechstraße in Metzingen-Glems werden ab dem 30.08.2021 neue Fernwärmeleitungen verlegt. Während der Bauarbeiten sind Parkflächen in der Lechstraße teilweise gesperrt. Die Rad- und Fußwege sind befahr- und begehbar.
Im ersten Bauabschnitt wird die Zwerbachstraße halbseitig gesperrt, so dass der Anliegerverkehr möglich ist. Im zweiten Abschnitt ist die Lechstraße ab dem Gebäude 24 bis zur Kreuzung Zwerbachstraße voll gesperrt. Die Arbeiten dauern voraussichtlich bis zum 17.09.2021.

14.25 Uhr: Mobile Impfaktionen mit dem Impfbus im Landkreis Tübingen

Das Impfzentrum Tübingen führt mit mobilen Teams im Landkreis Tübingen weitere Vor-Ort-Impfaktionen durch. Seit dem 16. August kommt hierfür ein Impfbus mit entsprechender Ausstattung zum Einsatz. Damit wird ein niederschwelliges Angebot geschaffen, um möglichst vielen Menschen die Chance zu geben, unkompliziert zu einer Impfung zu kommen. Im Impfbus erfolgt eine vorherige Aufklärung durch eine Ärztin oder einen Arzt. Eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich. Vorgelegt werden sollte ein Ausweisdokument. Zum Einsatz kommt der Impfstoff von Biontech/Pfizer; hier sind Erst- oder auch Zweitimpfungen möglich (Bei Erstimpfungen kann vor Ort direkt der Termin für die Zweitimpfung vereinbart werden). Ebenso kann vor Ort der Impfstoff von Janssen („Johnson&Johnson“) gewählt werden, hier bedarf es nur einer Impfung.
Übersicht über die aktuell geplanten Aktionen und Termine mit dem Impfbus:
  • 02.9., 14.45-16.45 Uhr, Mössingen-Öschingen, Parkplatz Filsenbergschule (Dürerstraße 9)
  • 02.9., 17.30-22.30 Uhr, Tübingen, Sudhaus Lagerfeuerabend (Hechinger Str. 203)
  • 03.9., 13.00-15.30 Uhr, Kusterdingen, Härtensporthalle (Jahnstraße 33)
  • 03.9., 16-19 Uhr, Tübingen, Wohnanlage Sieben-Höfe-Straße 109
  • 04.9., 11-19 Uhr, Tübingen, Zinser (Karlstraße 5-9)
  • 05.9., 11.15-15.15 Uhr und 16.45-18.00 Uhr, Tübingen-Hirschau, TSV Hirschau (Schulstraße 28)
Auf der Internetseite des Impfzentrums www.tuebingen-impfzentrum.de werden die Aktionen ggf. kurzfristig aktualisiert bzw. Uhrzeiten angepasst.

12.46 Uhr: Insectophobie – Riesenspinnen-&Insektenausstellung

Wie viele Spinnentiere es auf der Erde gibt, weiß niemand genau. Die ersten Spinnen waren schon vor 300 Millionen Jahren Bewohner der Erde.
Giovanno Neigert präsentiert mit seinem Team am Samstag, 19. September 2021, in der Julius-Kemmler-Halle in Betzingen eine lehrreiche sowie pädagogisch wertvolle Ausstellung mit lebenden Tieren aus allen Kontinenten, um einen Einblick in das Leben und Verhalten von Spinnenarten, verschiedenen Skorpionen, Riesentausendfüßlern und seltenen Insekten wie Käfer, Gottesanbeterinnen, Wandelnde Blätter oder Gespenstheuschrecken im Großformat zu bekommen! Auf einer Fläche von mehreren hundert Quadratmetern werden exotische Spinnen und Insekten aus aller Welt in eigens hierfür gestalteten Lebensräumen vorgestellt. Die attraktiv eingerichteten Terrarien und eine passende Soundkulisse schaffen dabei eine besondere Atmosphäre, diese soll gerade ängstlicheren Menschen helfen, sich den verkannten Insassen zu nähern und sie nicht als bösartige Kreaturen zu sehen. Die detaillierte Beschreibungen von Lebensräumen, Lebensgewohnheiten und Beute jedes einzelnen Tieres runden den Besuch der Ausstellung zu einer kleinen Bildungsreise ins Reich der Gliederfüßer ab. Ausstellungsbeginn ist um 10 Uhr, das Ende ist gegen 18 Uhr geplant.

12.25 Uhr: Am Wochenende wieder Impfaktion am Reutlinger Riesenrad

Der Andrang bleibt groß: Über 250 Menschen wollten sich am vergangenen Wochenende gegen das Corona-Virus immunisieren lassen. Deshalb bietet die Stadt nun die dritte Impfaktion am Riesenrad an. Wer den Ärmel hoch krempelt, darf kostenlos in die Luft gehen.
Wer sich am kommenden Freitag, 27. August, 16 bis 21 Uhr, und Samstag, 28. August, 17 bis 21 Uhr, im Bürgerpark an der Stadthalle impfen lässt, erhält eine Freikarte für eine Fahrt mit dem Riesenrad. Wer mag, kann seine Riesenradfahrt direkt nach der Impfung antreten, alle anderen können ihre Gratisrunden aber auch noch bis zum 12. September drehen, denn so lange steht der "White Star" noch vor der Stadthalle.
Impfwillige haben die Wahl zwischen den Impfstoffen von Biontech und Johnson&Johnson. Ein mobiles Impfteam (MIT) verabreicht die Vakzine, unterstützt durch ehrenamtliches Personal der Feuerwehr Reutlingen. Impfberechtigt für Biontech sind Personen ab zwölf Jahren. Jugendliche zwischen zwölf und 15 Jahren benötigen eine schriftliche Einwilligung beider Sorgeberechtigter. Mit Johnson&Johnson können sich Personen ab 18 Jahren impfen lassen. Benötigt werden lediglich die Krankenkassenkarte und der Personalausweis. Ein Impfausweis ist von Vorteil, aber nicht zwingend erforderlich, da vor Ort eine Impfbescheinigung ausgestellt werden kann. Impfwillige, die sich für den Biontech-Impfstoff entscheiden, erhalten ein Angebot für die Zweitimpfung im Kreisimpfzentrum im Stadion an der Kreuzeiche.

12.01 Uhr: Bauern von Ernte bislang enttäuscht

Nach den deutlichen Wetterkapriolen und den ersten verregneten Sommerwochen sind die baden-württembergischen Bauern bislang von der Ernte enttäuscht. Ende Juni hätten die Bestände noch gut ausgesehen, damals seien die Landwirte von einer überdurchschnittlichen Ernte ausgegangen, sagte Joachim Rukwied, der Präsident des Landesbauernverbandes (LBV) am Mittwoch in Stuttgart. Es habe ordentlich geregnet, die gefürchtete Trockenheit des Vorsommers sei ausgeblieben. Allerdings hätten sich die Erwartungen nicht erfüllt. „In Summe gehen wir von einer unterdurchschnittlichen Ernte aus“, sagte Rukwied.
Wegen des wechselhaften Wetters musste auch die Ernte unterbrochen werden. „Die Getreideernte ist zur Zitterpartie geworden, in einigen Regionen Baden-Württembergs sind die Landwirte daher noch mittendrin“, sagte Rukwied. Vor allem beim Weizen sei die Enttäuschung bislang groß. Laut Verbandsbilanz ernteten die baden-württembergischen Bauern im Schnitt 69 Dezitonnen oder 6900 Kilo je Hektar, das sind 14 Prozent weniger als im Vorjahr.
Beim Raps liegt das Minus bei zwölf Prozent, dort holten die Landwirte im Schnitt lediglich 37 Dezitonnen vom Acker. Die Sommergerste erreichte laut Verband einen Ertrag von durchschnittlich 56 Dezitonnen je Hektar (minus sieben Prozent), während die Wintergerste nach dem überaus schlechten Vorjahr mit 74 Dezitonnen ein Plus von 20 Prozent verzeichnete.
Den Öko-Bauern erging es ähnlich. „Die Vorernteschätzungen waren aufgrund des ausreichenden Niederschlags überdurchschnittlich“, sagte Rukwied. Die Qualitäten hätten im Hafer auch überzeugen können, im Weizen seien sie durchwachsen, Pilzkrankheiten und Mutterkorn stellenweise problematisch. „Große Probleme gibt es im Kartoffel- und Weinanbau aufgrund von Pilzkrankheiten“, teilte der Verband mit. „Die ersten Preisprognosen lassen auf moderat steigende Preise schließen.“ (dpa/lsw)

11.07 Uhr: Impfangebote an Schulen / Einrichtungen können Impfzentren nutzen oder mobile Teams anfordern

Impfungen gegen das Coronavirus sind ein wichtiger Baustein für einen sicheren Schulbetrieb. Seit letzter Woche empfiehlt die Ständige Impfkommission auch12- bis 17-Jährigen eine Covid-19-Schutzimpfung. Kinder und Jugendliche können seither in Baden-Württemberg unkompliziert überall im Land geimpft werden, ob beim Haus-, Kinder- und Jugendarzt, in den Impfzentren oder bei den Vor-Ort-Impfaktionen von #dranbleibenBW. Als zusätzliches Angebot haben sich Gesundheits- und Kultusministerium am 24. August in einem gemeinsamen Brief an die weiterführenden und beruflichen Schulen gewandt und diese über Impfangebote informiert. So können Schulen beispielsweise eigene Zeitfenster für Schulklassen in den Impfzentren reservieren oder auch direkt mobile Impfteams für die Schulen anfordern. Rund 27 Prozent der 12- bis 17-Jährigen sind in Baden-Württemberg (Stand 25. August) bereits mindestens einmal gegendas Coronavirus geimpft.
Die Verantwortlichen der Schulen in Baden-Württemberg können selbst entscheiden, ob sie ein mobiles Impfteam anfordern möchten. Grund dafür ist der organisatorische Aufwand, der vor Ort gewährleistet sein muss. So sind die Schülerinnen und Schüler zu informieren, Räumlichkeiten vorzubereiten und die schriftliche Einverständniserklärung der Eltern bzw. der Personensorgeberechtigten für eine Impfung einzuholen. Wenn die Eltern vor der Impfung aufgeklärt wurden und einwilligen, können die Kinder und Jugendlichen unter 16 Jahren auch dann geimpft werden, wenn die Eltern nicht dabei sind. Ohne vorherige Aufklärung und schriftliche Einwilligung der Eltern ist eine Impfung von Schülerinnen und Schüler unter 16 dagegen nicht möglich. Dann müssen die Eltern bei der Impfung zwingend dabei sein. Schülerinnen und Schüler, die älter als 16 Jahre alt sind, können selbst über eine Impfung entscheiden.
Vor-Ort-Impfaktionen an Schulen sind nicht nur durch mobile Impfteams, sondern auch in Zusammenarbeit mit der Ärzteschaft möglich. Auch in diesem Fall erfolgt die Organisation durch die Schule, die Ärztinnen und Ärzte können den Impfstoff über den Pharmagroßhandel bestellen und nach entsprechender Aufklärung verimpfen.

9.17 Uhr: Unabhängige Beratung für alle - Kostenlose Energieberatung der KlimaschutzAgentur

Egal ob Sie gerade kurz davorstehen, Ihre Heizung zu tauschen, eine Photovoltaikanlage aufs Dach zu installieren oder Ihren Neubau zu planen: wenn es an die Umsetzung geht, müssen Sie viele Richtlinien und Vorschriften beachten und die wichtigsten Fördermittel kennen, damit Sie sich frühzeitig Ärger und Fehlinvestitionen sparen. Die KlimaschutzAgentur, regionale Agentur für Energieberatung und Klimaschutzprojekte (KSA) bietet für alle Ratsuchenden im Kreis wöchentlich kostenlose und neutrale Energieberatungen an. Weitere Informationen gibt es unter www.klimaschutzagentur-reutlingen.de

Dienstag, 24. August 2021

17.32 Uhr: Überarbeitete Corona-Verordnung Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen tritt in Kraft

Das Ministerium für Soziales, Gesundheit und Integration hat die Corona-Verordnung für Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen überarbeitet und an die vergangene Woche in Kraft getretene neue Corona-Verordnung des Landes angepasst. Die Verordnung zu Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen wurde heute verkündet, die Regelungen treten morgen, 25. August, in Kraft. Künftig gibt es in den Einrichtungen keine Beschränkungen mehr bei der Besucherzahl. Bislang hing diese von der jeweiligen Inzidenz vor Ort ab. Nichtgeimpfte Personen müssen auch künftig einen Antigen-Schnelltest (neu: nicht älter als 24 Stunden) oder einen PCR-Test (nicht älter als 48 Stunden) vorweisen. Insbesondere nicht-geimpftes Personal muss sich regelmäßig testen lassen.
Die Regelungen für Krankenhäuser im Einzelnen:
  • Keine Beschränkung der Besucherzahl (zuvor eine Besucherin / ein Besucher pro Tag abhängig von der der Inzidenzstufe)
  • Testgültigkeit Schnelltest: 24 Stunden, PCR-Test: 48 Stunden (zuvor 48 Stunden beim Schnelltest)
  • Testpflicht für Schülerinnen und Schülern zwischen dem 7. und 12. Lebensjahr auch während des regulären Schulbetriebs
  • Personal wird arbeitstäglich mit einem COVID-19 Schnelltest getestet, für immunisiertes Personal kann die Einrichtung eine anderweitige Regelung treffen
  • Personal muss in der Einrichtung eine medizinische Maske tragen, die Einrichtung kann aus Gründen des Patientenschutzes im patientennahen Bereich anderweitige Regelungen anordnen
Die Regelungen für Pflegeeinrichtungen im Einzelnen:
  • Keine Beschränkung der Besucherzahl (zuvor zwei Besucherinnen / Besucher pro Tag abhängig von der Durchimpfung der Bewohnerinnen / Bewohner und der Inzidenzstufe),
  • Testgültigkeit Schnelltest: 24 Stunden, PCR-Test: 48 Stunden (zuvor 48 beim Schnelltest)
  • Testpflicht entfällt bei Schülerinnen und Schülern zwischen dem 7. und 12. Lebensjahr während des regulären Schulbetriebs
  • Gemeinschaftsaktivitäten sind unter bestimmten Voraussetzungen erlaubt
  • Keine Abmelde- und Anmeldepflicht für Bewohnerinnen / Bewohner
  • Testpflicht für nicht-immunisiertes Personal stationär viermal wöchentlich (zuvor dreimal wöchentlich) und ambulant dreimal wöchentlich (zuvor zweimal wöchentlich); Teilzeitbeschäftigung wird entsprechend berücksichtigt.

17.17 Uhr: "urbana.rt": Streetart-Wochenende im Innoport in Reutlingen

Über 50 Streetart-Künstlerinnen und -künstler, darunter auch vier aus Reutlinger Partnerstädten, 21 Stunden Live-Painting, ein DJ-Kollektiv und Zünftiges vom Grill: Am Samstag, 28. August, 10 bis 22 Uhr, und Sonntag, 29. August, 10 bis 20 Uhr, entstehen bei der "urbana.rt" in einer ehemaligen Werkshalle auf dem Innoport-Areal, Max-Planck-Straße 68/1, großformatige und komplexe Wandbilder. Interessierte sind nach Vorlage eines Test-, Impf- oder Genesenennachweises willkommen.
Finanz- und Wirtschaftsbürgermeister Alexander Kreher eröffnet das Live-Painting-Event am Samstag um 10 Uhr. Ab elf Uhr greifen neben namhaften Graffitikünstlern wie Looven, Mako, Mr. Tuner, Semo, Phew und Rast auch Sasha Foelix und Florian Gradinger aus der Schweizer Partnerstadt Aarau, Gabriel Girerd und Kevin Thomas aus der französischen Partnerstadt Roanne sowie Auszubildende der Heinrich Schmid GmbH & Co.KG zu den Spraydosen. Ab 14 Uhr gibt's Musik vom DJ-Kollektiv N.Y.A.D.S. Der erste "urbana.rt"-Tag endet um 22 Uhr. Weiter geht's am Sonntag um 10 Uhr, von 12 bis 18 Uhr stehen wieder die Live-DJs an ihren Turntables. Schluss ist um 20 Uhr. Die "urbana.rt" kombiniert jugendkulturelle Ausdrucksweisen und etablierte Kunst, gestandene Künstlerinnen und Künstlern und Jugendliche und ist ein Gemeinschaftsprojekt der Stiftung Jugendwerk, des städtischen Kulturamts sowie des Amts für Schulen, Jugend und Sport und der örtlichen Graffiti-Szene.
Nach der Premiere im Jahr 2019 in den Räumlichkeiten der Rohstoffverwertung Reutlingen bietet diesmal der Innoport Reutlingen den passenden Rahmen für das Event. Der Innoport, jüngst vom Informationsnetzwerk "Die deutsche Wirtschaft" zum „Innovationsort des Jahres“ gekürt, ist der erste große Meilenstein bei der Entwicklung des ehemaligen Speditionsgeländes der Firma Willi Betz in Reutlingen zum modernen Industriepark RTunlimited für digitale Transformation, Industrie 4.0, smarte Produktion und KI-Anwendungen. Die Kunstwerke, die am Wochenende entstehen, bleiben in der Halle und verleihen künftigen Veranstaltungen künstlerisches Flair.

16.57 Uhr: World Cleanup Day 2021 – Rauf auf die »hochgehberge« und runter mit dem Müll

Am Samstag, den 18. September 2021 ist World Cleanup Day, der weltweit größte Aktionstag zur Beseitigung von Umweltverschmutzung und Plastikmüll. Beim Wandern auf einer Tour der »hochgehberge« kann man sich beim weltumspannenden Müllsammeln beteiligen. Jährlich säubern am World Cleanup Day Millionen Menschen in 180 Ländern Straßen, Wege, Parks, Strände, Wälder, Flüsse, Ufer und Meere von achtlos weggeworfenem Abfall und Plastikmüll.
Die Verantwortlichen der »hochgehberge« und teilnehmende Kommunen haben erstmals für neun Wandertouren der »hochgehberge« alles für ein Wandern mit Müllsammeln vorbereitet. Jede helfende Hand ist willkommen, um Parkplätze, Rastplätze, Sehenswürdigkeiten und Waldwege entlang der »hochgehberge« von Abfällen zu befreien. Interessierte können sich ab sofort über ein Formular auf www.hochgehberge.de/cleanupday für die gewünschte Materialausgabe- und Müllsammelstationen anmelden. Vor Ort werden ab 10 Uhr Abfallsäcke und Handschuhe an die Wanderer ausgegeben. Die gefüllten Müllsäcke werden dort bis 17 Uhr auch wieder eingesammelt und die jeweilige Kommune organisiert die Entsorgung. Die Startpunkte und Sammelstationen sind:
Anmeldeschluss und Rückfragen: Interessierte können bis spätestens Donnerstag, 16. September, über das Anmeldeformular auf hochgehberge.de/cleanupday zum Aktionstag anmelden. Fragen können an die Geschäftsstelle »hochgehberge«, Telefon 0711 390243710 gerichtet werden.

14.15 Uhr: Knapp 900 Kommunen wollen Luftfilter für Schulen und Kitas

Drei Wochen vor Schulbeginn haben knapp 900 Träger von Schulen und Kitas in einer ersten Runde die Förderung für mobile Luftfilter und CO2-Ampeln beim Land beantragt. Allerdings kommen zunächst nur die Kommunen zum Zug, die Filtergeräte vor allem für schwer belüftbare Klassenzimmer und Kitaräume haben wollten. Für diese Kategorie gingen Anträge in Höhe von 13,4 Millionen Euro ein, teilte das Kultusministerium am Dienstag in Stuttgart mit. Das heißt, es können nun für 26,8 Millionen Euro Filter angeschafft werden, da das Land den Kauf zur Hälfte bezuschusst. Für die CO2-Sensoren, die anzeigen, wenn zu wenig Sauerstoff im Raum ist, geben Land und Kommunen zunächst 9,2 Millionen Euro aus.
Die meisten Anträge der 877 Träger gab es schon in der ersten Runde für Räume, die über genügend Fenster zum Lüften verfügen und die von Kindern unter zwölf Jahren genutzt werden. Hier gingen Anfragen mit einem Volumen von 23,5 Millionen Euro ein. Allerdings will das Ministerium diese Anträge erst berücksichtigen, wenn es bis zum 16. September nicht noch weitere Anfragen für schwer belüftbare Räume gibt. Erst in der dritten und letzten Antragsrunde, die bis Mitte Dezember läuft, werden die Anfragen nicht mehr priorisiert. Die Luftfilter sollen das Corona-Infektionsrisiko an Schulen deutlich reduzieren. (dpa/lsw)

13.28 Uhr: Cem Özdemir in Bad Urach

Cem Özdemir tourt diesen Sommer auf dem „Cem-Trail“ durch seine Heimat.
Bei dieser Gelegenheit legt der Stuttgarter Bundestagsabgeordnete und Spitzenkandidat der baden-württembergischen Grünen auch einen Stopp in Bad Urach ein, um seine Kollegin - die grüne Bundestagskandidatin Beate Müller-Gemmeke – zu unterstützen.Das Motto der Abendveranstaltung lautet: Deutschland hat die Wahl und wir – Bündnis 90/Die Grünen - ein gutes Angebot!
Cem Özdemir und Beate Müller-Gemmeke stehen dazu Rede und Antwort und zwar am Montag, den 30.08.2021 um 19.00 Uhr vor dem Wirtshaus Laurentia, Marktplatz 5, in Bad Urach.
Bei Regen findet die Veranstaltung im Flair-Hotel „Vier Jahreszeiten“, Stuttgarter Str. 5, in Bad Urach statt.

13.21 Uhr: 195 Millionen Förderung für das schnelle Internet unter anderem in Reutlingen, Tübingen und dem Zollernalbkreis

Das Ministerium für Digitalisierung fördert nun rund 89 Breitbandprojekte von 24 Antragsstellern mit insgesamt mehr als 195 Millionen Euro. Mit Glasfaseranschlüssen bis ins Gebäude können nun weiße Flecken getilgt und die Versorgung an Schulen, Krankenhäusern und Gewerbegebieten optimiert werden. Der Zweckverband Breitbandversorgung im Landkreis Ravensburg erhält dafür mit einer Gesamtsumme von über 137 Millionen Euro die höchste Fördersumme in dieser Übergaberunde. Mit 44 Projekten sollen weiße Flecken, Gewerbegebiete und Schulen durch Bundes-Kofinanzierung an das Glasfasernetz angebunden werden.

12.23 Uhr: Mehr Menschen haben Anspruch auf Wohngeld im Südwesten

Von der Erhöhung des Wohngelds zum 1. Januar werden in Baden-Württemberg voraussichtlich rund 61 500 Haushalte mit kleinem Einkommen profitieren. Dies teilte Wohnungsbauministerin Nicole Razavi (CDU) am Dienstag in Stuttgart mit. Aktuell bekommen im Südwesten 59 000 Haushalte den stattlichen Zuschuss. Durch die im Mai verabschiedete Reform können ab Anfang 2022 etwa 2500 weitere Haushalte erstmals einen Antrag auf Wohngeld stellen.
Für die bisherigen Wohngeldhaushalte steige das monatliche Wohngeld zum Anfang kommenden Jahres im Durchschnitt um rund 13 Euro. Wie hoch das Wohngeld ist, hängt vom Einkommen und der Haushaltsgröße sowie den Mietkosten ab. Im vergangenen Jahr wurde eine Reform beschlossen, die festlegt, dass die Sätze alle zwei Jahre an die Miet- und Einkommensentwicklung angepasst werden. Das geschieht zum Jahreswechsel das erste Mal. (dpa/lsw)

11.21 Uhr: Welche Regeln nun im Thermalbad gelten – und warum es teilweise Probleme mit Besuchern gibt

Seit der Wiedereröffnung haben sich die Corona-Vorschriften mehrfach geändert. Doch nicht jeder mag die aktuelle Regelung hinnehmen.

10.33 Uhr: 2,1 Millionen Euro Breitbandförderung für die Gemeinde Sonnenbühl

Der Breitbandausbau auf der Schwäbischen Alb geht weiter voran – mit kräftiger Unterstützung vom Land Baden-Württemberg: Mit 2.081.607,60 Euro wird der Breitbandausbau in der Gemeinde Sonnenbühl gefördert. Insgesamt wurden aktuell 339 neue Förderbescheide in Höhe von mehr als 400 Millionen Euro für den Breitbandausbau der Kommunen in Baden-Württemberg bewilligt und von Digitalisierungsminister Thomas Strobl übergeben.
„Schnelles Internet muss in jedem Haus so selbstverständlich verfügbar sein, wie Wasser und Strom, und zwar nicht irgendwann, sondern so schnell als möglich“, freute sich der Landtagsabgeordnete Manuel Hailfinger über die Förderung. Digitalisierungsminister Thomas Strobl betonte: „Die Landesregierung setzt auch in der neuen Legislaturperiode die Breitbandförderung mit hohem Tempo fort. In den vergangen fünf Jahren haben wir sehr viel erreicht und so viel investiert wie nie zuvor. Diesen Weg setzen wir in diesem Sommer nahtlos fort, um eine flächendeckende Versorgung mit schnellen Internetanschlüssen im ganzen Land zu erreichen. Der Breitbandausbau ist für uns absolut alternativlos, auch wenn er finanziell eine große Herausforderung ist und bleiben wird. Jeder Euro, den wir hierfür ausgeben ist eine Investition in die Zukunftsfähigkeit unseres Landes.“
In den vergangenen fünf Jahren waren in Baden-Württemberg mehr als 2.600 Breitbandprojekte mit insgesamt rund 1,165 Milliarden Euro gefördert worden. Zusammen mit weiteren Mitteln aus der Bundesförderung ergaben sich somit Investitionen für den Ausbau der digitalen Infrastruktur in Höhe von insgesamt 2.634 Milliarden Euro. Inzwischen verfügen 94,5 Prozent der Haushalte im Land über einen Anschluss mit einer Geschwindigkeit von mindestens 50 Megabit pro Sekunde. 2015 waren es noch 71,6 Prozent, also über 20 Prozentpunkte weniger. Bei den Anschlüssen mit der noch schnelleren Gigabit-Geschwindigkeit war der Anstieg noch größer: von 1,4 Prozent der Haushalte zu Beginn der Legislaturperiode auf über 57 Prozent Ende 2020 – Tendenz steigend. Damit liegt Baden-Württemberg bereits sieben Prozentpunkte über dem Durchschnitt der Flächenländer.“

10.19 Uhr: Ministerin plant Hilfsprogramm für coronabelastete Studenten

Mit zusätzlichen Kursen an den Hochschulen will Wissenschaftsministerin Theresia Bauer (Grüne) Lernlücken bei Studenten schließen. „Wir haben in Aussicht gestellt bekommen, dass im nächsten Haushalt dafür 30 Millionen Euro eingestellt werden. Die Fraktionsvorsitzenden haben das bereits signalisiert“, sagte sie „Stuttgarter Nachrichten“ und „Stuttgarter Zeitung“ (Dienstag). „Wir werden sehr wahrscheinlich die Angebote verstärken müssen, mit denen bisher schon die Lernstände angeglichen werden.“ Manche seien in den vergangenen zwei Semestern womöglich ein Stück weit abgehängt worden.
Wie geplant soll zum Wintersemester wieder Leben auf dem Campus herrschen: „Die Rückkehr zur Präsenz wird der Standard sein, unabhängig von den Inzidenzwerten“, kündigte Bauer an. „Wir sehen eine umfassende 3G-Strategie – geimpft, genesen, getestet – vor, die neue Spielräume eröffnet.“ Wo es nötig ist, könne auch der Abstand von 1,5 Metern unterschritten werden, dann gelte Maskenpflicht.
Die Hochschulen können nach Angaben der Ministerin zudem ein eigenes auch digitales Nachweissystem aufbauen. „Wir eröffnen jetzt als weitere Möglichkeit auch eine Stichprobenregelung – die Hochschulen müssen nicht an jeder Tür und immer kontrollieren. Damit beschreiten wir bundesweit neue Wege.“ Das Land wolle das auswerten und schauen, welche Modelle am besten sind, so Bauer. „Das Stichprobenmodell ist eine wichtige Stellschraube, um diese 3G-Strategie lebbar zu machen.“ (lsw/dpa)

Montag, 23. August 2021

17.30 Uhr: Die Zahl der Neuinfektionen und die Inzidenz im Landkreis Reutlingen in der Übersicht

  • Inzidenzwert Landkreis Reutlingen: Die 7-Tage-Inzidenz pro 100 000 Einwohner im Landkreis beträgt laut RKI aktuell 39 (Vortag: 40,8)
  • Todesfälle: Die bisherige Gesamtzahl der Personen, die an oder mit dem Coronavirus seit dem 3. März 2020 verstorben sind, liegt bei 281.
  • Infektionen: Insgesamt 14.062 (+35 zum Vortag) laborbestätigte Fälle, das heißt seit Beginn der Pandemie nachgewiesene Infektionen mit dem Coronavirus.
  • An den Kreiskliniken wurden 2 Patienten in den Covid-Isobereich aufgenommen und kein Patient aus diesem Bereich entlassen. Damit befinden sich 12 Covid19-Erkrankte im stationären Bereich der Kreiskliniken am Standort Reutlingen. Davon 10 Personen auf Normalstation und 2 Person auf Intensivstation.

16.23 Uhr: Ein Randalierer in der Ringelbachstraße und rund 90.000 Euro Schaden bei Unfall in Altenburg – Alle Blaulichtmeldungen für den Landkreis Reutlingen am 23. August

15.46 Uhr: Reutlinger-Stadtführungen am Wochenende

Auf die Spuren der ehemaligen freien Reichsstädter begeben können sich Interessierte am Freitag, 27. August, 18.30 Uhr, oder am Sonntag, 29. August, 10.30 Uhr. Stadtführer Thomas Weiblen begleitet Teilnehmende dieser kostenlosen Stadtführung des städtischen Kulturamts in die reizvollen Winkel der Altstadt und vermittelt Wissenswertes aus Vergangenheit und Gegenwart. Treffpunkt ist die Tourist-Information am Marktplatz gegenüber vom Marktbrunnen.
Im Mittelpunkt der Sonderführung am Samstag, 28. August, 15 Uhr, steht die Metzgerstraße mit ihrer Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Mit Anekdoten und Erzählungen aus der Stadtgeschichte nimmt Stadtführer Thomas Weiblen die Teilnehmenden mit auf eine Entdeckungstour durch diesen wichtigen Teil der Reutlinger Altstadt. Treffpunkt ist das Heimatmuseum. Die Teilnahme kostet drei Euro pro Person.
Infos zu allen Führungen gibt es beim städtischen Kulturamt, Telefon 07121/303-2776. Erforderlich ist eine Online-Anmeldung über das Ticketsystem oder über den Link auf der Homepage der Stadt Reutlingen. Die Anmeldung muss in ausgedruckter Version oder digital zur Stadtführung mitgebracht werden. Zugelassen sind maximal 20 Personen, der Mindestabstand von 1,50 Metern muss eingehalten werden.

15.13 Uhr: Corona-Verordnungen für den Sport sowie für die Musik-, Kunst- und Jugendkunstschulen notverkündet

Das Ministerium für Kultus, Jugend und Sport hat vergangene Woche die Corona-Verordnung für die Musik-, Kunst- und Jugendkunstschulen sowie die Corona-Verordnung Sport angepasst.
  • Für Kinder, die das sechste Lebensjahr noch nicht vollendet haben oder noch nicht eingeschult sind, gilt, dass diese keinen Testnachweis vorlegen müssen.
  • Schülerinnen und Schüler müssen ebenfalls keinen Testnachweis vorlegen. Für sie reicht beispielsweise die Vorlage eines Schülerausweises, einer Schulbescheinigung oder auch eines Schüler-Abos oder eines sonstigen schriftlichen Nachweises der Schule aus.
  • Soweit Schülerinnen und Schüler aufgrund der Sommerferien noch keinen entsprechenden Nachweis vorlegen können, kann dieser auch aufgrund des nachgewiesenen Alters (zum Beispiel mit einem amtlichen Ausweis) oder aufgrund des Erscheinungsbildes als nachgewiesen angesehen werden.
Für das unterrichtende Personal an Musik-, Kunst- und Jugendkunstschulen sowie für die Übungsleiterinnen und Übungsleiter im Sport gelten die 3G-Regelungen. Geimpften und Genesen ist damit der Zutritt zu Angeboten im Freien und in geschlossenen Räumen ohne Einschränkung erlaubt, wenn sie einen entsprechenden Nachweis besitzen. Nicht-immunisierten Personen ist der Zutritt zu Angeboten in geschlossenen Räumen hingegen nur nach Vorlage eines negativen Testnachweises gestattet. Das gilt auch für die Lehrpersonen und Übungsleiterinnen und Übungsleiter.
Die Corona-Verordnung Sport legt weiterhin fest:
  • Im Freien ist nicht-immunisierten Personen der Trainings- und Übungsbetrieb auch ohne Testnachweis gestattet.
  • Wollen sie in geschlossene Räume und dazu zählen auch Gemeinschaftseinrichtungen wie Umkleiden, Duschen oder Aufenthaltsräume, brauchen sie einen Testnachweis.
  • Erlaubt ist aber, dass Eltern oder Personensorgeberechtigten, die nicht-immunisiert sind, sich ungetestet ebenfalls kurz im Innenbereich aufhalten dürfen, um Kinder zum Training zu bringen oder von dort abzuholen.
  • Auch die Benutzung der Toiletten einer Sportanlage ist möglich.

13.34 Uhr: Zwischenfall am Stuttgarter Bahnhof

13.23 Uhr: Verpuffung beim Umfüllen von Salpetersäure

Eine Verpuffung in einem Labor in der Mettinger Siemensstraße hat am Montagmorgen einen Großeinsatz der Rettungskräfte ausgelöst. Eine 62-Jährige war kurz vor 7.30 Uhr damit beschäftigt, bereits benutzte Salpetersäure zur Entsorgung in ein fünf Liter Gebinde umzufüllen. Da sich in dem Behälter jedoch ersten Erkenntnissen nach noch Reste einer ethanolhaltigen Lösung befanden, kam es zu einer chemischen Reaktion und der Verpuffung. Die 62-Jährige und ihr 34 Jahre alter Kollege erlitten dabei Verletzungen bislang unbekannten Ausmaßes.
Sie mussten mit Rettungswagen in eine Klinik gebracht werden. Das Gebäude wurde geräumt und die zehn Mitarbeiter kamen in einem Bus der Städtischen Verkehrsbetriebe unter. Zur Entsorgung des Stoffes und zum Belüften des Gebäudes war die Feuerwehr mit 14 Fahrzeugen und 49 Einsatzkräften ausgerückt. Darunter befanden sich auch ein Gefahrgutzug und der Messtrupp der Feuerwehr Ostfildern.
Der Rettungsdienst war mit drei Rettungswagen und einem Notarzt vor Ort. Der Einsatzort wurde mit mehreren Streifenwagen abgesperrt. Gegen 11.45 Uhr waren die Einsatzmaßnahmen beendet und das Gebäude konnte wieder betreten werden. Der Arbeitsbereich Gewerbe und Umwelt des Polizeipräsidiums Reutlingen hat die Ermittlungen übernommen. Das Gewerbeaufsichtsamt und das Umweltamt wurden über den Unfall verständigt. Ein Mitarbeiter des Umweltsamtes war vor Ort.

12.51 Uhr: Startschuss für den Verkauf von traditionellen Streuobstsorten

Der Startschuss für den Verkauf von Tafelobst von Streuobstwiesen in regionalen Supermärkten ist gefallen. Anfang September wird die erste Fuhre heimischer Äpfel in einigen Einzelhandelsmärkten der Region zu finden sein. Den Anfang macht die Sommer-Sorte Jakob-Fischer.
In folgenden Märkten wird die Sorte Jakob-Fischer erhältlich sein:
  • EDEKA Möck in Reutlingen-Hohbuch, Reutlingen-Betzgenried und Gomaringen
  • EDEKA Gebauer in Göppingen (Dieselstr.), Geislingen und Filderstadt-Bonlanden
  • Rewe Eßinger in Pfullingen
Der Verkauf der traditionellen Sorten wird Anfang Oktober in weiteren Märkten fortgeführt. Das Obst stammt aus dem Vereinsgebiet des Schwäbischen Streuobstparadieses und kommt auf kurzen Wegen direkt von der Obstwiese zum Verbraucher. Mit dem Kauf und Verzehr der Äpfel und Birnen wird so ein direkter Beitrag zum Erhalt der landschaftsprägenden Streuobstwiesen geleistet.
Annähernd 300 Akteure aus den Landkreisen Böblingen, Göppingen, Esslingen, Reutlingen, Tübingen und Zollernalbkreis haben sich im Verein Schwäbisches Streuobstparadies e.V. zusammengeschlossen, mit dem Ziel diesen Schatz zu erhalten und zu vermarkten. Die Geschäftsstelle des Vereins befindet sich in Bad Urach.

12.11 Uhr: Wie sicher sind Flüsse, Seen und Freibäder?

Es sind jeden Sommer wieder erschreckende Nachrichten: Kinder und Erwachsene, die in Gewässern tödlich verunglücken. Ein Interview mit Konrad Steibli, Einsatzleiter der DLRG, über die Gefahren bei Kindern und die Sicherheit in Seen und Freibädern.

11 Uhr: Lokführerstreik sorgt für Zugausfälle im Südwesten

Der bundesweite Streik der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) bei der Deutschen Bahn hat am Montagmorgen für zahlreiche Zugausfälle und -verspätungen in Baden-Württemberg gesorgt. Der Ausstand im Personenverkehr habe um 2.00 Uhr begonnen, bestätigte eine Bahn-Sprecherin. Der Ersatzfahrplan sei ohne Auffälligkeiten angelaufen, hieß es am Montagmorgen. Im Regionalverkehr versuche man den Fahrgästen weiterhin ein verlässliches Grundangebot zu bieten. Alle Fahrgäste sollten vorab Online auf bahn.de oder in der DB-App ihre Verbindungen überprüfen, betonte die Bahn-Sprecherin.
Die GDL-Mitglieder streiken für höhere Gehälter und bessere Arbeitsbedingungen. Unter anderem verlangen sie eine Corona-Prämie von 600 Euro und 3,2 Prozent mehr Geld in zwei Stufen. Die Bahn will die Erhöhung nach den Corona-Verlusten über eine längere Zeit strecken. Dahinter schwelt ein Streit zwischen GDL und der größeren Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft EVG darum, wer letztlich die Tarifverträge mit dem Unternehmen maßgeblich aushandelt.

10.43 Uhr: Auto überrollt Fußgänger - tödliche Verletzungen

Ein Fußgänger ist in Albstadt (Zollernalbkreis) von einem Auto überrollt und dabei tödlich verletzt worden. Der 68-Jährige verstarb noch am Unfallort, teilte die Polizei am Montag mit. (lsw/dpa)

Albstadt-Ebingen

9.31 Uhr: Wartungsarbeiten an Reutlinger Ampeln

Ab morgigen Dienstag, 24. August, wartet das städtische Amt für Tiefbau, Grünflächen und Umwelt verschiedene Ampeln im Stadtgebiet.
Die Wartungsarbeiten beginnen am Dienstag an der Kreuzung Konrad-Adenauer-Straße/ Eberhardtstraße, am Mittwoch, 25. August, geht es weiter mit der Kreuzung Konrad-Adenauer-/Gustav-Schwab-Straße, am Donnerstag, 26. August, ist die Kreuzung Karl-/Silberburgstraße dran. An den Ampeln gearbeitet wird jeweils in der Zeit von 8 bis 11.30 Uhr, den Verkehr regelt die Polizei.