Reutlingen Neuer Kalter Krieg: Vortrag im Haus der Jugend

Reutlingen / SWP 23.07.2016

Attac und der Kreisverband Linke KV Reutlingen laden am Montag, 25. Juli, 20 Uhr ins Haus der Jugend, Museumstraße 7, ein. Claudia Haydt spricht über das Thema: „Neuer Kalter Krieg oder Vorbereitungen für einen heißen Krieg?“ Die NATO Planungen auf und nach dem Gipfel in Warschau. Die Referentin ist Mitglied im Vorstand der Informationsstelle Militarisierung (IMI) und des Vorstandes der Europäischen Linken.

„Vorwärts in die Sackgasse“: So könnte das informelle Motto des NATO Gipfels in Warschau auch gelautet haben. Mehr Soldaten in Afghanistan, mehr Abschottung im Mittelmeer, neue NATO-Militärbasen im Osten des Bündnisgebietes und eine Renaissance der Atomrüstung – all das sind keine Schritte zum Frieden.

Für Deeskalation hatten die versammelten Staats- und Regierungschefs ohnehin kaum ein Ohr und formulierten deswegen Wege zu einem neuen Rüstungswettlauf. Mit Stolz wurde festgestellt, dass die NATO-Staaten aktuell ein Plus von drei Prozent in den Militärausgaben verzeichnen können, was jedoch für die NATO nicht ausreicht und deswegen generell auf zwei Prozent des Bruttoinlandsproduktes erhöht werden soll. Das wäre insgesamt ein Plus für Militärausgaben in Höhe von 100 Miliarden Dollar.

Claudia Haydt wird erläutern, warum die NATO auf Eskalation setzt,  und gemeinsam soll über Aktivitäten gegen diesen Militärkurs diskutiert werden.“