Sporthalle Neue Halle: Es wird erneut geprüft

Ohmenhausen / Carola Eissler 07.07.2018

Wenn es nach dem Bezirksgemeinderat in Ohmenhausen geht, soll die alte Turn- und Festhalle abgebrochen und am gleichen Standort ein Neubau erstellt werden. Mit dem Neubau haben auch die Reutlinger Stadträte kein Problem, schließlich würde eine Sanierung der alten Halle rund 6,4 Millionen Euro verschlingen, der Neubau wird auf 7,45 Millionen Euro berechnet. Dennoch soll die Angelegenheit auf Antrag der CDU nun nochmals geprüft werden.

Denn der Neubau am alten Standort sieht keine DIN-gemäße Dreifeld-Halle vor. Für Ohmenhausen reiche dies vollständig aus, bekräftigte Werner Koch, stellvertretender Bezirksbürgermeister Ohmenhausens. Und man müsse auch bedenken, dass die Halle nicht nur Sporthalle, sondern auch Festhalle für den Ort sei.

Rainer Löffler (CDU) sah dies anders. „Aus der Sicht von Ohmenhausen ist es verständlich. Aber wir müssen weitersehen. Es geht hier nicht nur um Ohmenhausen. Wir plädieren für eine DIN-genormte Dreifeld-Sporthalle.“ Reutlingen sei stark gewachsen, sagte Löffler. Und in Ohmenhausen gebe es Potenziale für eine weitere Sporthalle. Deshalb stellte er den Antrag, die möglichen Alternativstandorte nochmals zu untersuchen. So sah es auch Erich Fritz (FWV), der allerdings eine neue Halle mehr Richtung Betzingen rücken will. Edeltraud Stiedl (SPD) warnte davor, den Hallenneubau nun erneut zu verzögern.

Die Turn- und Festhalle in Ohmenhausen wurde 1969 gebaut. Bei einer Sanierung wäre es dennoch nicht möglich, die Anforderungen an die Abmessungen einer Zweifeld-Halle zu erfüllen und die Halle entsprechend umzubauen. Ebensowenig wäre eine Zentrierung der Bühne möglich. Auch bei einem Neubau will sich der Bezirksgemeinderat mit einer Zweifeld-Halle begnügen. Jetzt wird aber nochmals geprüft.

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