Reutlingen Nachwuchs nach vorne gebracht

Die Teilnehmer des RMC-Trainingslagers bei der Aufstellung zum Üben. Die Pokale hatten sie da schon überreicht bekommen.
Die Teilnehmer des RMC-Trainingslagers bei der Aufstellung zum Üben. Die Pokale hatten sie da schon überreicht bekommen. © Foto: Dietmar Czapalla
DIETMAR CZAPALLA 02.06.2015
Der 1. Rad- und Motorsportclub (1. RMC) hat in der Woche nach Pfingsten an seiner Rennstrecke am Sportpark vor den Toren der Stadt sein Motocross-Trainingslager für 53 Teilnehmer routiniert ausgerichtet.

Zur 37. Auflage des Trainingslagers der Jugendgruppe und Hobby-Fahrer hatten sich 45 Motocross-Nachwuchsfahrer zwischen fünf und 18 Jahren, dazu noch acht "alte Herren", eingefunden. Von Montag bis Freitag war es in der Woche nach Pfingsten das Hauptziel aller, das fahrerische Können, aber auch die Kondition zu verbessern.

Die Youngster übernachteten zusammen mit ihren Eltern und Freunden im Fahrerlager direkt neben der Rennstrecke draußen vor den Toren der Stadt am Breitenbach. Bereits vor dem gemeinsamen Frühstück galt es, ab 8 Uhr Frühsport zu absolvieren. Dehnübungen und Joggen war angesagt. Danach wurden die Motocrosser zum Sektionstraining auf verschiedene Streckenabschnitte verteilt.

Der erfahrene Trainer René Dietrich war für die Hobbyfahrer zuständig. Marco Dorsch, dazu die RMCler Jörg und Florian Allramseder, Phillip Deinet, Patrick Hofer und Jens Wagner schulten die Youngster bis zur Mittagspause. Anschließend wurde das umfangreiche Trainingsprogramm fortgesetzt. Ihre "Schüler auf Zeit" lobten sie allesamt übereinstimmend: "Ja, sie haben gut mitgemacht, die einen mehr, die anderen weniger, wie's halt so ist." Dabei gehörte Kurven- und Sprungtechnik ebenso dazu wie Linienwahl, Haltung und Gewichtsverlagerung in verschiedenen Situationen. Neben dem Clubhaus traf man sich während der fünf Tage zum Frühstück und Mittagessen. Weil die Brötchen vom Mittelstädter Bäcker Keim vorbeigebracht wurden und die Pfullinger Metzgerei Geisel fürs schmackhafte Mittagessen sorgte, brauchte niemand mit leerem Magen zum Training antreten. Das Training fanden sechs Mädels und 39 Jungs allesamt "super". Auch die Tatsache, dass ab 22 Uhr Bettruhe angesagt war, störte die jungen Draufgänger nicht. Das Trainingslager, bei der die große RMC-Familie eingespannt waren, endete am Freitagnachmittag. Von den Jugendbetreuern Jörg Allramseder und Frank Fauser bekam jeder einen Teilnehmer-Pokal und ein Erinnerungs-T-Shirt.