Wegen unerlaubten Handels mit Marihuana haben die Staatsanwaltschaft Tübingen und die Rauschgiftermittlungsgruppe des Polizeipräsidiums Reutlingen Ermittlungen gegen zwei Asylbewerber aufgenommen. Die 28- und 22-jährigen Männer sind dringend verdächtig, einen florierenden Handel mit Marihuana in einer Reutlinger Asylunterkunft betrieben zu haben. Einen ersten Hinweis auf die beiden Gambier erhielten die Rauschgiftfahnder bereits im März. Im Zuge der Aufklärungen wurde bekannt, dass der 22-Jährige für den Verkauf von Kleinmengen, der 28-Jährige für größere Mengen zuständig gewesen sein soll. Bei einer Durchsuchung wurde in der Asylunterkunft neben Marihuana auch mutmaßliches Dealergeld beschlagnahmt. Gebunkert waren die Drogen in einem Gemeinschaftsraum. Die beiden Tatverdächtigen sind seit Mittwoch in Untersuchungshaft.