Marihuana Mutmaßliche Dealer verhaftet

Reutlingen / swp 12.05.2017

Wegen unerlaubten Handels mit Marihuana haben die Staatsanwaltschaft Tübingen und die Rauschgiftermittlungsgruppe des Polizeipräsidiums Reutlingen Ermittlungen gegen zwei Asylbewerber aufgenommen. Die 28- und 22-jährigen Männer sind dringend verdächtig, einen florierenden Handel mit Marihuana in einer Reutlinger Asylunterkunft betrieben zu haben.

Einen ersten Hinweis auf die beiden Gambier erhielten die Rauschgiftfahnder im März. Durch die darauf folgenden Ermittlungen erhärtete sich der Verdacht, dass die beiden Tatverdächtigen aus ihrer Unterkunft heraus einen schwunghaften Handel mit Marihuana betreiben. Im Zuge der Aufklärungen wurde bekannt, dass der 22-Jährige für den Verkauf von Kleinmengen zuständig gewesen sein soll, während der 28-Jährige den Verkauf der größeren Mengen übernommen hatte. Am Mittwoch wurden die bereits im Vorfeld erwirkten Haftbefehle und Durchsuchungsbeschlüsse mit Unterstützung der Polizeihundeführerstaffel vollzogen. Bei der Durchsuchung wurde neben Marihuana auch mutmaßliches Dealergeld beschlagnahmt. Gebunkert waren die Drogen in einem Gemeinschaftsraum der Asylunterkunft.

Die beiden Tatverdächtigen wurden am Mittwoch der Haft­richterin beim Amtsgericht Tübingen vorgeführt, welche die Haftbefehle in Vollzug setzte und Untersuchungshaft anordnete. Beide kamen im Anschluss in verschiedene Haftanstalten.