Reutlingen Mit dem Haus "Gotteshilfe" fing es an

Diese Zeichnung zeigt das Bruderhausgelände im Jahr 1862 - 22 Jahre, nachdem der Theologe, Sozialreformer und Industriepionier Gustav Werner in Reutlingen eingetroffen war.
Diese Zeichnung zeigt das Bruderhausgelände im Jahr 1862 - 22 Jahre, nachdem der Theologe, Sozialreformer und Industriepionier Gustav Werner in Reutlingen eingetroffen war. © Foto: Heimatmuseum Reutlingen
Reutlingen / SWP 14.02.2015

Gustav Werner, der Theologe, Sozialreformer und Industriepionier, kam am 14. Februar 1840 - also heute vor genau 175 Jahren - mit zehn Kindern und zwei Mitarbeiterinnen nach Reutlingen. Aus bescheidenen Anfängen entwickelte sich entlang der Echaz rasch das "Bruderhaus-Gelände" mit Fabriken und sozialen Einrichtungen.

Der Wandel vom Haus "Gotteshilfe" zu den Wernerschen Fabriken im 19. Jahrhundert ist Thema der Abendstunde im Heimatmuseum am kommenden Donnerstag, 19. Februar, 18 Uhr.

Die Kulturwissenschaftlerin Susanne Zolling, M.A. vom Archiv der Bruderhaus-Diakonie gibt anhand von zeitgenössischen Darstellungen aus der Sammlung des Heimatmuseums einen Einblick in die rege Bautätigkeit Gustav Werners in der Achalmstadt.