Für die 1065 Kilometer bis nach Berlin hat er 6,24 Kilowattstunden verbraucht, heißt es in einer Mitteilung. Dies entspricht bei einem durchschnittlichen Tarif von 28 Cent pro Kilowattstunden einem Gesamtstrompreis für diese Tour von kaum glaublichen 1,75 Euro. Christoph Joachim, Fahrradbeauftragter des Verkehrsclubs Deutschland (VCD) und ehemaliger Stadt- und Kreisrat der Grünen, fuhr bei einem Tagesdurchschnitt von 135 Kilometern nicht auf dem direkten Weg, sondern auf ausgeschilderten Radwegen zuerst nach Süden über die Schwäbische Alb, dann über Ulm, Regensburg, die Oberpfalz, Zwickau und Wittenberg in die Bundeshauptstadt. Die Oberflächen der Wege bestanden zum Teil aus Sand, Schotter und Kopfsteinpflaster. Es waren aber auch militärische Patrouillenwege aus Betonplatten sowie viele gut geeignete Wege und Nebenstraßen dabei. Häufig wurde ihm unterwegs aus Furcht über zu hohen Stromverbrauch das Nachladen des Akkus verweigert - trotz mitgeführtem Stromzähler. So zum Beispiel bei der Touristeninformation in Zwickau. Dort und an vielen anderen Orten wäre der VCD-Aufkleber sinnvoll gewesen.