Eningen Mehrausgaben für Abriss der Toiletten

Die Achalmschule im vergangenen Winter.
Die Achalmschule im vergangenen Winter. © Foto: Simon Wagner
Eningen / SIMON WAGNER 30.07.2016
Einstimmig hat der Eninger Rat die Entwurfsplanung zur Neugestaltung des Außenbereichs an der Achalmschule bestätigt die weitere Planung vergeben.

Zuvor erläuterte den Grafenberger Planer Jörg Sigmund dem Gremium den gestalterischen Ansatz. Zentrales Element soll demnach eine geschwungene Fläche sein, die einerseits die geometrischen Kubatur des Schulhofs aufbricht und gleichzeitig kindgerechten, wie spannenden Raum bietet. Die Fläche vor der dann neueröffneten Mensa und den Trakten zwei und drei, soll einerseits durch eine von der Straße herführende Rampe barrierefrei erreichbar sein und hangabwärts stufenweise abfallen.

Die verschiedenen Plateaus, möglicherweise abgesetzt durch farbige Akzente, sicher aber verbunden mit Trittstufen, sollen den Schülern die Gelegenheit bieten, sich auf den dort entstehenden Flächen niederzulassen, sie als Pausenraum zu nutzen und sich auf ihnen zu bewegen. Es entstehe dadurch eine neue Linie in der Gestaltung des Hofbereichs, die eine großzügige, durchgängige Pausen-Landschaft anbietet und bestehende Strukturen mit anbindet, beschreibt Sigmund das Vorhaben.

Abgegrenzt wird der Planungsbereich durch die beiden Versorgungsgänge. Sie werden auch weiter Bestand haben, sollen aber durch angepflanztes Grün künftig „umspielt“ werden.

Neu in die Planung aufgenommen ist hingegen, auf ausdrücklichen Wunsch auch der Schulleitung, der Abriss der Außen-WC‘s im Bereich des Pausenhofs. Die Abbrucharbeiten mitsamt der Wiederherstellung der Flächen haben jedoch einen Mehraufwand von rund 53 200 Euro zur Folge. Ohne diese Zusatzkosten würden sich die Kosten für die Neugestaltung im Bereich der Punktlandung bewegen. Das bereitstehende Budget von 411 000 Euro wird nur um rund 4000 Euro überschritten. Auch die Bereitstellung der zusätzlichen Mittel bewilligte der Rat.

Mit der Beauftragung des Büros Freiraumplanung Sigmund gab der Rat auch das Honorar über rund 50 300 Euro für die notwendige Ausführungsplanung, für die Abwicklung der Vergaben wie auch für die Objektüberwachung frei. Die verschiedenen Gewerke sollen im zweiten Halbjahr 2016 vergeben und bis zum Ende der Sommerferien 2017 umgesetzt sein. Das es gelungen sei, auch durch die reduzierte Planung, die im Raum stehenden Kosten von einer Million Euro auf unter die Hälfte zu senken, fand das ausdrückliche Lob von Eckhard Hennenlotter.

Für Bürgermeister Alexander Schweizer macht die Umgestaltung des Schulhofs mit Blick auf den Mensaneubau und die voranschreitende Sanierung der Schultrakte ohnehin Sinn: „Zu einer Schule von morgen, passt kein Schulhof von vorgestern.“

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