Berlin/Reutlingen Mehr Qualität in der Kindertagespflege

Berlin/Reutlingen / ROSWITHA HÄBE 01.07.2016
Der Landkreis Reutlingen sowie der Tagesmütterverein im Kreis können sich über fast 600?000 Euro aus dem Bundeshaushalt freuen.

Wie die zuständige Stelle in Berlin dem CDU-Wahlkreisabgeordneten im Bundestag, Michael Donth, mitteilte, haben die beiden Einrichtungen Tagesmütter und Kreis Reutlingen sich erfolgreich gemeinsam um eine Beteiligung am Bundesprogramm „Kindertagespflege: Weil die Kleinsten große Nähe brauchen“ des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend beworben. Das Geld ist für die Jahre 2016 bis 2018.

Besonders erfreut zeigte sich der CDU-Bundestagsabgeordnete über das Interesse der beiden Träger aus dem Kreis, das Betreuungsangebot in der Kindertagespflege zu verbessern: „Nichts ist wichtiger als eine qualifizierte Betreuung unseres Nachwuchses. Durch das Projekt werden die Rahmenbedingungen für die Kinderbetreuung im Kreis entscheidend verbessert und die Kooperation gefördert“, unterstrich Donth. 

Gerade in Zeiten, in denen viele berufstätige Eltern auf eine flexible Betreuung ihrer Kinder angewiesen seien, sei es wichtig, dass sie ihre Kinder in guten Händen wüssten. „Dass man die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Kindertagespflege ständig aus- und fortbildet ist daher ebenso unerlässlich wie die Tagespflege insgesamt weiterzuentwickeln“, unterstrich der Bundestagsabgeordnete. Das Bundesprogramm „Kindertagespflege: Weil die Kleinsten große Nähe brauchen“ stellt seit Beginn des Jahres Trägern von Einrichtungen der Kindertagespflege Geld bereit, um die Qualität in der Kinderbetreuung zu verbessern.

Eine finanzielle Förderung der Qualifizierungskurse von 300 Unterrichtseinheiten pro Betreuer/in gehört hier ebenso dazu wie auch die Förderung der strukturellen Weiterentwicklung der Kindergärten im Kreis, etwa durch Finanzierung einer Funktionsstelle, die die Zusammenarbeit der einzelnen Träger und Gemeinden fördert. „Ich bin mir sehr sicher“, so der Abgeordnete, „dass Tagesmütter und Kreisverwaltung das Beste aus diesen Mitteln machen werden.“