Reutlingen / SWP Dieser Tage besuchte Martin Rosemann die Firma Wafios, um sich über die aktuelle wirtschaftliche Lage und die Anliegen der Metall- und Elektroindustrie in Baden-Württemberg an die Politik auszutauschen.

Im Gespräch mit Wafios-Vorstandsmitglied Martin Holder sowie dem Geschäftsführer der Bezirksgruppe Reutlingen von Südwestmetall, Dr. Jan Vetter, informierte sich der Tübinger SPD-Bundestagsabgeordnete Rosemann über die Situation des traditionsreichen Unternehmens im internationalen Wettbewerb und die Herausforderungen, mit denen insbesondere mittelständische Unternehmen konfrontiert sind.

In dem Gespräch wurden zudem aktuelle politische Fragen wie die Vereinbarkeit von Familie und Beruf, Perspektiven für flexiblere Arbeitszeiten, Fort- und Weiterbildung, arbeitsrechtliche Fragen sowie die Regulierung von Leiharbeit und Werkverträgen thematisiert. Rosemann betonte, dass ihm der regelmäßige Austausch sowohl mit der Arbeitnehmerseite wie mit den Unternehmen und Branchenverbänden in der Region wichtig sei, um auf dieser Grundlage politische Entscheidungen zu treffen. Vetter machte deutlich, dass gerade Baden-Württemberg von einer erfolgreichen Industrie in besonderem Maße abhänge, politische Weichenstellungen also hier besonders stark zu spüren sind.

Im Anschluss an das knapp zweistündige Gespräch gab es eine Besichtigung der Produktionsräume der Wafios, bei der sich der SPD-Bundestagsabgeordnete beeindruckt von den innovativen Lösungen des Reutlinger Hightech-Unternehmens zeigte.

Überdies lobte Rosemann ausdrücklich das soziale Engagement der Firma. So werden im Rahmen einer Berufsausbildung bei Wafios die Azubis an besonderen Projekten oder auch im normalen Betreuungsalltag bei der Bruderhaus-Diakonie eingesetzt, wie Martin Holder berichtete.