Reutlingen Marktplatz: CVJM-Aktion Brot für die Welt

Reutlingen / SWP 27.11.2015
Die 48. Sammelaktion "Brot für die Welt" des CVJM-Weltdienstes startet am ersten Adventssamstag, 28. November, auf dem Marktplatz.

Auch im 48. Jahr sammelt der CVJM Reutlingen wieder an allen Adventsamstagen zusammen mit drei Konfirmanden Gruppen aus der Gesamtkirchengemeinde, die jeweils an einem Samstag am Standort der jeweiligen Gemeinde, ihren Sammel- und Verkaufsstand aufbauen. Christrosen, Erdnüsse und Waffeln als Spendenhelfer. Am Samstag eröffnet Dekan Marcus Keinath um 9 Uhr auf dem Marktplatz vor der Kreissparkasse mit einer kleinen Ansprache zum Thema "Diakonischer Auftrag der Kirche" bei "Brot für die Welt" die CVJM-Sammelaktion. Der langjährige Projektleiter Günther Digel stellt die Projekte vor. Das Ganze wird seit Beginn der Sammelaktion vom Reutlinger Posaunenchor mit Liedern zum Christfest begleitet.

Jugendliche aus der CVJM- Gruppe Hohbuch identifizieren sich seit vielen Jahren mit den Inhalten der Sammlung. Am Stand vor der Kreissparkasse werden Waren aus dem fairen Handel angeboten in enger Zusammenarbeit mit dem Weltladen und Erdnuss-Päckchen, langlebige Christrosen sowie selbst hergestellte Waffeln und alkoholfreier Glühsaft, also eine Art Kinderpunsch, verkauft.

Die von der Aktion unterstützten Projekte liegen weit auseinander. "Brot für Welt" finanziert mit den Sammelgeldern ein Reisanbau-Projekt in Kambodscha zur Verbesserung der Ernährungssituation von Kleinbauern. Davon gibt es 1,9 Millionen. Projektbegleiterin ist die Organisation CEDAC, die dieses neue Verfahren entwickelt hat. Der CVJM Weltdienst unterstützt 13 CVJMs in Nordnigeria. Dort, in einer nicht ungefährlichen Region, bekommen junge Menschen die Chance, ihre Persönlichkeit zu schulen und ihren christlichen Glauben zu stärken durch Freizeit und Jugendarbeitsangebote. Das evangelische Jugendwerk in Württemberg (ejw) unterstützt seit vielen Jahren CVJMs in Nigeria über den CVJM Weltdienst.

Es werden Spenden erwartet sowie durch den Verkauf von fair gehandelten Waren, die mit einem Aufpreis versehen sind, ein größerer Erlös erwirtschaftet, heißt es in einer Mitteilung. Diese Waren dienen als Angebot für ansprechbare Spender. Es werden Honig, Kaffee, Tee, Schokoladewaren, Jahreskalender von "Brot für die Welt" und Misereor, Erdnüsse, alkoholfreier Glühsaft, Waffeln und vor allem eine größere Menge an Christrosen verkauft.