Der Favorit hat sich durchgesetzt: Maik Schütt wird ab Juli neuer Trainer beim Fußball-Oberligisten SSV Reutlingen.

Der 41-Jährige hat am Dienstagabend seine Mannschaft und die Funktionäre, des Verbandsligisten VfL Sindelfingen schweren Herzens darüber informiert. Schütt hat den VfL, in fünf Jahren Trainertätigkeit, in der Verbandsliga zu einer festen Größe geformt. Das war für die SSV-Verantwortlichen Martin Göggelmann und Eberhard Spohn wichtig. Sie wollen wieder Konstanz und langjähriges Arbeiten beim Kreuzeiche-Klub etablieren, eine Vorgabe die zuletzt nicht erfüllt wurde.

Co-Trainer in der Regionalliga

Maik Schütt wohnt in Grafenberg, war Spielertrainer bei der TSG Upfingen, beim SSV Reutlingen II (2009/10) und ging im Anschluss zum TSV Ofterdingen. Schütt war in der Jugend des VfB Stuttgart tätig und 2012/13 bei der TuS Metzingen. In der Regionalliga war er beim SSV Reutlingen Co-Trainer, unter Roland Seitz, (2008/09). Er kennt also den SSV und das Umfeld, hatte immer Kontakt zu Funktionären. Volker Grimminger war enttäuscht, hatte sich Chancen ausgerechnet, aber er war wohl nicht so gut vernetzt wie Schütt, der gute Beziehungen so Grimminger zu den Entscheidungsträgern hat.

Grimminger nicht Co-Trainer

Grimminger wird auch unter Schütt nicht Co-Trainer beim SSV bleiben. Schütt hat ja für die kommende Saison Philipp Reitter vom SV Nehren für die Verbandsliga geholt, aber er hofft, dass Reitter mitkommt. Andreas Rill soll Sportlicher Berater werden. Eberhard Spohn und Martin Göggelmann führen nun Gespräche mit den Spielern, man hat 15 unter Vertrag. Avdic bekam ein reduziertes Angebot, Wöhrle hat zwei Angebote aus der Regionalliga, Giles hat mündlich zugesagt. Vier Neue haben einen Vertrag unterschrieben: Lulic, Vidic, Pendinger und Schmitt. Der aber seinen Vertrag auflösen will. Die Spieler, deren Verträge im Juni auslaufen, wissen nun, wer Trainer wird, da können Spohn und Göggelmann anders verhandeln.

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