Reutlingen. In den kommenden Tagen muss mit Behinderungen in der Lederstraße gerechnet werden. Am Freitag, 3. Januar, beginnt die Umsetzung zweier zusätzlicher Maßnahmen, die Gemeinderat und Bauausschuss in den vergangenen Monaten zur Verbesserung der Luftqualität und damit zur Vermeidung von Fahrverboten verabschiedet haben.

Für die Installation der drei Schilderbrücken mit Dauerlichtzeichen, die für die temporäre Reduzierung einer Fahrspur in der Lederstraße in Richtung Pfullingen zwischen Pfenningstraße und Parkhaus Lederstraße benötigt werden, wird die Lederstraße am Freitag ganztägig teilweise gesperrt und am Samstag von 14 bis 18 Uhr zwischen Alteburgstraße und Pfenningstraße sowie am Sonntag von 7 bis 17 Uhr zwischen Alteburgstraße und Parkhaus Lederstraße voll gesperrt. werden. Innerörtliche Umleitungen sind ausgeschildert, auf ihnen ist mit erhöhtem Verkehrsaufkommen zu rechnen. Da die Arbeiten witterungsabhängig sind, können sich die genannten Zeiten noch ändern. Baulärm lässt sich nicht vermeiden. Wenn die Schilderbrücken installiert sind, entfällt jeweils zwischen 22 und 6 Uhr eine Fahrspur.

Arbeiten dauern bis April 2020

Am Dienstag, 7. Januar, beginnt der Abbruch des bestehenden Lärmschutzbauwerks zwischen den Gebäuden Lederstraße 84 und 86 und die Errichtung einer zurückgesetzten, ökologisch verbesserten neuen Lärmschutzwand. Die dafür erforderlichen umfangreichen Bauarbeiten dauern voraussichtlich bis Mitte April und bringen einige Einschränkungen mit sich. So wird der Fußweg zwischen Frankonenweg und dem bisherigen Lärmschutzbauwerk während der Bauzeit gesperrt sein. Der Fußgängerüberweg über die Lederstraße zur Oberamteistraße ist in diesem Zeitraum der Bauzeit ebenfalls gesperrt. Die Fußgängerampel an dieser Stelle ist dann außer Betrieb.

Die Andienung der Baustelle erfolgt von der Lederstraße aus. Dafür sind an verschiedenen Tagen tagsüber zwischen 8.30 und 15.30 Uhr temporäre Sperrungen einer Fahrspur der Lederstraße sowie des Fuß- und Radwegs Richtung Pfullingen erforderlich. Diese Sperrungen sind jeweils durch eine mobile Beschilderung gekennzeichnet. Für den Rad- und Fußverkehr sind dann Umleitungsstrecken über den Fußweg an der Echaz ausgeschildert.

Die neue Lärmschutzwand erfüllt die Anforderungen an den Lärmschutz genauso gut wie das Vorgängerbauwerk, verfügt jedoch über ein moderneres Erscheinungsbild und eine Begrünung, die zu einer Verbesserung des kleinräumigen Klimas beitragen soll. Fernüberwachung und regelmäßige Sichtkontrollen sollen ein dauerhaft grünes Erscheinungsbild gewährleisten. Für die Begrünung ist ein erdloses Kulturverfahren vorgesehen, kombiniert mit einer integrierten intelligenten Nährstoff- und Wasserversorgung.