Im Landkreis Tübingen liegt die Sieben-Tages-Inzidenz je 100 000 Einwohner aktuell bei 24,5 (Stand Sonntag). Damit liegt die Inzidenz zwar unter 35, wonach laut neuer Corona-Verordnung des Landes Baden-Württemberg die weitestgehenden Lockerungen zum Tragen kommen würden. Allerdings ist dies noch nicht seit fünf Tagen in Folge gegeben, die Inzidenz im Kreis Tübingen liegt erst seit dem 5. März unter 35.
Demzufolge gelten aktuell im Kreis Tübingen die mit einer Sieben-Tages-Inzidenz von unter 50 Neuinfektionen je 100 000 Einwohner im wesentlichen folgende Lockerungen: Die Öffnung von Einzelhandel, Ladengeschäften und Märkten wird allgemein gestattet; der Betrieb von Museen, Galerien, zoologischen und botanischen Gärten sowie Gedenkstätten wird allgemein gestattet; der Betrieb von Sportanlagen und Sportstätten im Freien wird auch für Gruppen von bis zu zehn Personen gestattet, soweit die Sportart kontaktarm ausgeübt wird; der Betrieb von Musik-, Kunst- und Jugendkunstschulen wird für den Einzelunterricht und für Gruppen von bis zu fünf Kindern bis einschließlich 14 Jahren gestattet; dies gilt nicht für Tanz- und Ballettunterricht.

Sorge vor Einkaufstourismus

Im Landkreis Tübingen ist die Homepage www.kreis-tuebingen.deamtliches Bekanntmachungsorgan. Dort findet man die amtliche Bekanntmachung unter der Rubrik [Link auf http://www.kreis-tuebingen.de amtliches Bekanntmachungsorgan. Dort findet man die amtliche Bekanntmachung unter der Rubrik ]„Amtliche Bekanntmachungen“ sowie auf der Startseite. Dort wird der Landkreis Tübingen auch wieder informieren, sollten sich Änderungen ergeben.
Im Hinblick darauf, dass in einigen benachbarten Landkreisen die Inzidenzen die 50er-Marke (noch) nicht unterschritten haben – was auch im Kreis Reutlingen der Fall ist (siehe Meldung unten links) – und demzufolge dort unter anderem das Einkaufen nur per Terminvereinbarung möglich ist, bittet Tübingens Landrat Joachim Walter die Menschen in und außerhalb des Landkreises Tübingen um „größtmögliche Vorsicht“. Die Inzidenzwerte seien fragil und laufen Gefahr, sich wieder nach oben zu entwickeln, wenn beispielsweise ein Einkauftourismus einsetze, so Walter. „Die Corona-Pandemie endet nicht an Kreisgrenzen. Es liegt an uns allen, Verantwortung für uns selbst und andere zu übernehmen und mit dem entsprechenden Verhalten dazu beizutragen, dass die momentan schwierigen Zeiten hoffentlich bald der Vergangenheit angehören.“