Reutlingen Liveticker: Entwarnung - keine Fliegerbombe

Reutlingen / Giovanni De NItto 05.08.2018

In der Reutlinger Baugrube Karlstraße/ Ecke Bismarckstraße lag in vier Metern Tiefe ein Metallteil, das möglicherweise auf eine Fliegerbombe aus dem 2. Weltkrieg hindeutete. Die Stadtverwaltung gibt, nach Grabungen an der Fundstelle, gegen 11 Uhr Entwarnung! Es wurde kein Blindgänger gefunden.

In unserm Liveticker können Sie nochmals alle Entwicklungen, am heutigen Sonntag seit 6 Uhr, rund um die vermeintliche Bombenentschärfung nachlesen:

+++ 12:10 Uhr +++

Die Firma GEOMER und der Kampfmittelbeseitigungsdienst Baden-Württemberg haben mittlerweile Ihre Arbeiten eingestellt. Ein Bauunternehmen stabilisiert jetzt die Baugrube und wird später den Urzustand wiederherstellen.

+++ 11:55 Uhr +++

In der Reutlinger Innenstadt wurde an der Baustelle Karl-/Bismarckstraße keine Bombe gefunden.

+++ 11:31 Uhr +++

Offizielle Pressmitteilung Verwaltungsstab der Stadt Reutlingen:

„ Eine Evakuierung der Bevölkerung entfällt. Die Firma GEOMER und der Kampfmittelbeseitigungsdienst Baden-Württemberg haben Entwarnung gegeben, nachdem keine Weltkriegsbombe gefunden wurde. Das Baufeld war messtechnisch sehr kompliziert. Der Öltank und der eingebaute Schacht für die Leitungen der Telekom haben offensichtlich die Gründe für den Ausschlag bei den Messungen geliefert.Wir bitten um Verständnis und wünschen allen Betroffenen Bürgerinnen und Bürgern einen schönen Sonntag.ren Einsatz.“

+++ 11:29 Uhr +++

Die vermeintliche Bombenfundstelle nach den Grabungen.

+++ 11:26 Uhr +++

Die Polizei gibt per Lautsprecherdurchsagen in der Reutlinger Innenstadt Entwarnung.

+++ 11:15 Uhr +++

Die Stadtverwaltung hat für 11.30 Uhr eine kurze Pressekonferenz direkt an der Baustelle einberufen. Dann gibt´s weitere Informationen.

+++ 11:00 Uhr +++

Entwarnung! Bei den Grabungen an der Fundstelle wurde kein Blindgänger gefunden. Das Baufeld ist messtechnisch sehr kompliziert. Der Öltank hat ein Magnetfeld und der eingebaute Schacht für die Leitungen der Telekom ist aus Stahlbeton. Dies ist offensichtlich einer der Gründe für den Ausschlag bei den Messungen gewesen.

+++ 10:00 Uhr +++

Die Leitungen der Telekom liegen in sogenannten Kabelformsteinen, die jetzt von Hand abgeschlagen werden, damit die Leitungen frei liegen. Erst dann kann weitergegraben werden.

+++ 9:50 Uhr+++

Umfangreiche Sicherungsmaßnahmen notwendig.

+++ 9:40 Uhr +++

Ein Polizeihubschrauber ist ebenfalls im Einsatz.

+++ 9:35 Uhr +++

Es sind weitere umfangreiche Sicherungsmaßnahmen notwendig. Deshalb verzögern sich die Grabungen. Über dem möglichen Fundort eines Blindgängers verläuft ein Schacht der Telekom. Damit weiter ausgegraben werden kann, wird dieser Schacht jetzt mit Stahlträgern gesichert.

+++ 9:14 Uhr +++

Bei den Grabungen musste ein Öltank gesichert werden, deshalb kommt es zu Verzögerungen.

+++ 8:45 Uhr +++

Die Freilegung der möglichen Fliegerbombe in vier Metern Tiefe macht Fortschritte.

+++ 8:15 Uhr +++

Die Freilegung der möglichen Fliegerbombe in vier Metern Tiefe macht Fortschritte.

Die Freilegung der möglichen Fliegerbombe macht Fortschritte.
Die Freilegung der möglichen Fliegerbombe macht Fortschritte. © Foto: Dimitri Drofitsch

+++ 8:05 Uhr +++

Die ersten Anwohner in der Nähe der Baugrube Karlstraße / Bismarckstraße verlassen freiwillig ihre Wohnungen. Noch besteht aber keine Notwendigkeit.

+++ 8:00 Uhr +++

Viel los Viel los rund um die Baugrube Karlstraße/Bismarckstraße

+++ 7:45 Uhr +++

Das Ergebnis der Freilegung soll ca. um 9 Uhr bekannt gegeben werden.

+++ 7:30 Uhr +++

Ein Bürgertelefon der Stadt Reutlingen ist eingerichtet: Tel. 0800/ 303-4444.

+++ 7:15 Uhr +++

Die Feuerwehr informiert: „Auf der Baustelle Karlstraße/Bismarckstraße wurde ein Blindgänger-Verdachtsfall festgestellt. Die Freilegung hat begonnen. Sobald geklärt ist, ob es sich um eine Bombe handelt, die entschärft werden muss, werden wir Sie informieren.“

+++ 7:00 Uhr +++

+++ 6:45 Uhr +++

Vier Spezialisten der Firma Geomer, haben begonnen eine Baugrube von vier Metern Tiefe auszuheben und versuchen so die mögliche Fliegerbombe freizulegen. Arbeiten sind nicht einfach, da wohl viele unterirdische Schächte an dieser Stelle sind.

+++ 6:30 Uhr +++

Pressetermin vor Ort! Die Verantwortlichen informieren die Pressevertreter über den Zeitplan und weitere Informationen.

+++ 6:15 Uhr +++

+++ 6:08 Uhr +++

Beginn Freilegung durch Firma Geomer, Baustelle Bismarckstraße.

Beginn Freilegung durch Firma Geomer, Baustelle Bismarckstraße.
Beginn Freilegung durch Firma Geomer, Baustelle Bismarckstraße. © Foto: Dimitri Drofitsch

+++ 6:05 Uhr +++

Stimmen von betroffenen Anwohner bzw. Gewerbetreibenden:

„Wir machen uns keine Sorgen. Da sind Experten am Werk und werden alles souverän erledigen“, erklärt Franco Amato, Inhaber des Friseursalons Capelli.

Franco Amato, Inhaber Friseursalon Capelli, nimmt es gelassen.
Franco Amato, Inhaber Friseursalon Capelli, nimmt es gelassen. © Foto: Giovanni De Nitto

„Es ist gut, dass jemand nach unserer Sicherheit schaut“, so Jessica Bartels, Mitarbeiterin des Sonnenstudios Solar Sunshine.

Jessica Bartles vom Sonnenstudio Solar Sunshine.
Jessica Bartles vom Sonnenstudio Solar Sunshine. © Foto: Giovanni De Nitto

+++ 6:00 Uhr +++

Es geht los! Die ersten Handwerker und Spezialisten sind an die Baustelle, Bismarckstraße/Karlsstraße, eingetroffen.

Vorläufiger Zeitplan für Sonntag, den 5. August 2018:


+++ 6:00 Uhr +++
Beginn Freilegung durch Firma Geomer, Baustelle Bismarckstraße.

+++ 6:30 Uhr +++
Presstermin vor Ort

+++ 7:00 Uhr +++
Lagebesprechung vor Ort

+++ ca. 9:00 Uhr +++
Auswertung der Ergebnisse/Entscheidung Kampfmittelbeseitigungsdienst Ba-Wü.

Einsatzende oder Beginn der Evakuierung.

+++ 9:30 Uhr +++
Beginn der Evakuierung /Räumung des Gefahrenbereichs. Einrichtung Straßensperrung.

+++ ca. 13 - 15 Uhr +++
Abschluss der Räumung, Kontrolle und ggf. Zwangsräumung?

+++ 15:00 Uhr +++
Freigabe (u.U. bereits früher). Beginn der Entschärfung durch Kampfmittelbeseitigungsdienst.


+++ 18:00 Uhr +++
Voraussichtliches Ende der Entschärfung.

Die Baugrube Karlstraße/ Ecke Bismarckstraße

Wer ist am Einsatz beteiligt?

Die Polizei, Feuerwehr, DRK, THW, Stadtverwaltung, Deutsche Bahn, Fair Energie usw. sind im Einsatz.

Wer ist betroffen?

Sollte es beim "Fundstück" um eine Bombe handeln, läuft die Evakuierung an. Bis zu 3100 Menschen müssen dann ihre Wohnungen verlassen. Das kann zu Fuß oder per Auto geschehen.

Der Radius bei einer eventuellen Evakuierung.
Der Radius bei einer eventuellen Evakuierung. © Foto: Stadt Reutlingen

Wo können Betroffene unterkommen?

Wer während der Bombenentschärfung eine Bleibe braucht, findet in der Stadthalle Reutlingen eine Notunterkunft, die vom DRK Kreisverband Reutlingen betreut wird. Die RSV (Reutlinger Stadtverkehr) wird drei Busse einsetzen, um Menschen aus der Evakuierungszone zu befördern. Wer von den Betroffenen im Evakuierungsfall dieses kostenlose Busangebot annehmen möchte, kann dies an zwei Haltestellen tun: Regionaler Omnibus-Bahnhof und Kaiserstraße Haltestelle Kaiserpassage.

Was ist mit dem Zugverkehr?

Im Falle eines Bombenfundes wird der Hauptbahnhof ab 9 Uhr gesperrt, die Züge fahren dann den Bahnhof-West in Reutlingen an. Ab Beginn der Entschärfung muss der Zugverkehr komplett eingestellt werden. Züge aus Richtung Stuttgart/Bad Urach enden in Metzingen und fahren von dort wieder zurück in Richtung Stuttgart/Bad Urach. Ebenso wird der Zugverkehr zwischen Tübingen und Reutlingen eingestellt. Reisende von Tübingen nach Stuttgart fahren bitte mit der Ammertalbahn über Herrenberg nach Stuttgart. Um 13.45 Uhr fährt ein Schienenersatzverkehr (Bussteig D) von Tübingen nach Metzingen. In Metzingen besteht Anschluss mit Zügen in Richtung Stuttgart/Bad Urach. Um 14.45 Uhr fährt ein Schienenersatzverkehr (Bussteig 8) von Metzingen nach Tübingen. Mit Einschränkungen im Zugverkehr ist bis gegen 18 Uhr zu rechnen.

Plakat der DB.
Plakat der DB.

Städtische Informationen

Fortlaufend aktualisierte Informationen finden sich auch auf der städtischen Homepage www.reutlingen.de und auf www.facebook.com/stadt.reutlingen bzw.www.twitter.com/stadtreutlingen.

Bürgertelefon

Für betroffene Bürger ist bis einschließlich Sonntag das Bürgertelefon geschaltet. Die Nummer lautet: 0800 303-4444.

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