Pfullingen Letzte sportliche Tour des Jahres

Pfullingen / SWP 10.12.2015

Zu einer Winterwanderung entwickelte sich die letzte sportliche Tour des Jahres der Ortsgruppe des Schwäbischen Albvereins. Bei Schneefall trafen sich ein gutes Dutzend Wanderer am Bahnhof Reutlingen. Unter der Begleitung von Gerhard Stolz und Doris Sautter ging es zum Nordportal des Scheibengipfeltunnels. An den Gütle des Burgholzes entlang gelangten die Albvereinler zur Waldschenke. Dort wurde mit vereinten Kräften ein fehlender Wegzeiger montiert. Beim ersten Aufstieg fielen die Erdbewegungen, die durch die geologische Beschaffenheit des Erdschliffs erfolgen, auf. Auf der Hochfläche stießen die Wanderer auf das Gewand Hof, erfuhren an einer Infotafel des Heimats- und Geschichtsvereins Eningen die Historie der abgegangenen Siedlung Hof.

Weiter gelangten sie über Weiden zum Rangenbergle, den sie auf dem Kamm überquerten. Am höchsten Punkt erläuterte Gerhard Stolz die geologischen Hintergründe dieses Vulkans. Nachdem sich langsam die Sonne hervortraute, begannen die Pfullinger den serpentinenreichen Aufstieg zum Gutenberg. Oben entschädigte sie der herrliche Ausblick über Eningen und zur Alb. Dabei waren Achalm, Georgenberg und Käpfle, die alle eine eigene Entstehungsgeschichte haben, besonders gut zu sehen. Über das Hännersteigle ging es weiter zum Oberen Speicherbecken. Im Wanderheim Eninger Weide wurden die Pfullinger freundlich erwartet. Nach einer kurzen Vesperpause wanderten sie zum Wolfsfelsen, dem höchsten Punkt Eningens. Einem schmalen Pfad folgend, wurde die Kernzone des Biosphärengebiets erreicht. Weiter ging es dann auf dem Wanderweg bis zum Grünen Fels. Als die Nebelschwaden sich hoben, sahen die Wanderer hinunter nach Glems, Metzingen und ins Albvorland.

Durch traumhaft verschneiten Wald gelangten sie zum Rossberg. Vom Olgafels reichte der Ausblick vom Schönbuch bis zum Schurwald. Auf schmalem Wanderpfad ging es dann steil bergab und nach kurzer Zeit wurde das Ziel Neuhausen erreicht.