Laufsplitter

Dieses Zuschauerinnen-Trio war schon beim Altstadtlauf voller Vorfreude auf dem EM-Halbfinalspiel gegen Italien.
Dieses Zuschauerinnen-Trio war schon beim Altstadtlauf voller Vorfreude auf dem EM-Halbfinalspiel gegen Italien. © Foto: Dietmar Czapalla
DIETMAR CZAPALLA 04.07.2016

? Die stärksten Gruppen: Am stärksten vertreten war beim 24. Altstadtlauf wieder die Freie Evangelische Schule Reutlingen mit 190 Läufern. Ebenfalls viele Läufer stellten die Eduard-Spranger-Schule, die Mörikeschule Sondelfingen, die St. Wolfgang-Schule, die Hochschule Reutlingen, das Johannes- Kepler-Gymnasium, die Hohbuch-Schule, der CVJM und die Volksbank Reutlingen.

? ? Jugend-Wehr in Aktion: 28 Jugend-Feuerwehrler waren unter Leitung von Andreas Bleher für die Flatterbänder entlang der 2,5 Kilometer langen Laufstrecke zuständig.

? ? Aktive Wegweiser: Platz gemacht hat der Spitzengruppe „IGeL“ Thomas Kiserauer auf seiner BMW 250 cm3, auf dem Sozius mit Megafon Michael Barth. Zu überholende, Ohrstöpsel tragende Teilnehmer, bremsten das Motorrad so manches Mal. Als „Lumpensammler“ hinter den jeweils letzten Läufern fungierte Radfahrer Christoph Möck, ebenfalls vom Veranstalter. Rund 2000 Zuschauer entlang der Strecke verteilte die IGL hinterher nicht nur Komplimente.

? ? Wasser marsch: Tiefdruckgebiet „Pamela“ hielt sich, nach dem Regen in der Nacht zuvor, während der dreistündigen Laufveranstaltung vornehm zurück. Bei kühlen 14 Grad reichte diesmal eine einzige Dusche an der Strecke zur Abkühlung der Altstadtläufer aus.

? ? Autos abgeschleppt: Der städtische Vollzugsdienst unter Leitung von Uwe Drescher war mit acht Leuten im Einsatz. „Um die Strecke frei zu bekommen, mussten wir sieben Fahrzeuge abschleppen lassen, von 31 falsch parkenden Autos mussten die Halter ermittelt werden. Dann hatten wir die Strecke leer“, bilanzierte er. Die Polizei hatte Ruhige Stunden. ? Leckeres: Für Speis und Trank auf dem Marktplatz sorgte erstmals die Firma Oskar Zeeb, reichlich Finishergetränke reichten die „IGel“ in eigener Regie.

? ? Mitlaufende Eltern: Höchst unangenehm fiel auch diesmal wieder auf, dass etliche mitlaufende Eltern ihre Jüngsten bei den Bambinis und sogar im Schülerlauf D zu schnellerem Laufen antrieben. Eine scheinbar nicht auszurottende Unsitte, die so manches Kind überforderte. Kopfschüttelnd registrierten es die Sanitäter, „Unfassbar“, empörten sich nicht wenige der Zuschauer.

? ? Rathausspitze: Die Rathausspitze war einzig durch Sportamtschef Uwe Weber als Starter und – als Vertreter von Schirmherrin OB Barbara Bosch – auch bei der Siegerehrung tatkräftig vertreten.

? ? Stimmung: Für zusätzliche Stimmung sorgten die Lumpenkapelle ,,Albra-Gugga“ an der Laufstrecke, sowie die Hip-Hop-Tanzgruppe der TSG Reutlingen Inklusiv und die inklusive Rollstuhl-Cheerleader-Gruppe ,,The blue Poisons“ aus Tübingen auf dem Marktplatz. Mit dazu beigetragen hat IGL-Gründungsmitglied Rolf Steincke, der die Veranstaltung schon seit Jahren fachkundig moderiert.

? ? Kaum Patienten: Für 16 Sanitäter des Deutschen Roten Kreuzes, unterstützt von der Johanniter-Unfallhilfe mit Einsatzleiter Andreas König, wurde der Altstadtlauf mit ,,nur ein paar Pfläschterle“ diesmal zu einem recht entspannten Einsatz.

? ? 150 Helfer im Einsatz : Mit rund 150 Helfern brachte die Interessengemeinschaft Laufen (IGL) die nach den Motocross-DM-Rennen beim 1. RMC Reutlingen am 4. und 5. Mai , zweitgrößte Reutlinger Sportveranstaltung des Jahres wieder gut über die Bühne.