Pfullingen Langer eröffnet Nakba-Ausstellung

Pfullingen / SWP 06.11.2013
Die Nakba-Ausstellung über Flucht und Vertreibung der Palästinenser 1948 ist ab dem Wochenende in der Pfullinger Stadtbücherei zu sehen.

Am kommenden Freitag, 8. November, wird in der Stadtbücherei Pfullingen um 19.30 Uhr die Wanderausstellung "Die Nakba - Flucht und Vertreibung der Palästinenser 1948" eröffnet. Die kontrovers diskutierte Ausstellung wurde von der Stiftung Entwicklungs-Zusammenarbeit des Landes Baden-Württemberg und vom Evangelischen Entwicklungsdienst gefördert und war bisher in fast 100 Orten in Deutschland zu sehen. Sie wird von 50 namhaften Vertretern aus Gesellschaft, Politik, Medien, Kirchen und Kultur unterstützt, unter anderem von Alfred Grosser, Norbert Blüm, Franz Alt, Manfred Kock und Ulrich Kienzle.

Die Schirmfrau der Ausstellung in Pfullingen, die Menschenrechtsanwältin und Trägerin des Bundesverdienstkreuzes und des Alternativen Nobelpreises, Felicia Langer, wird die Ausstellung eröffnen. Für die musikalische Umrahmung sorgen die Musiker Samir Mansour auf der arabischen Laute und Reinhard Steidl mit arabischer Perkussion. Die poetische Umrahmung gestalten Samir Akel und Klaus Troß mit Texten arabischer Schriftsteller. Die Autorin der Ausstellung und Vorsitzende des Vereins Flüchtlingskinder im Libanon e.V., Ingrid Rumpf, wird in die Ausstellung einführen. Bei arabischen Spezialitäten ist im Anschluss Zeit für den Ausstellungsbesuch und Gespräche.

Die Ausstellung kann bis Samstag, 23. November, zu den Öffnungszeiten der Stadtbücherei besucht werden. An zwei Terminen bietet Ingrid Rumpf Führungen durch die Ausstellung an: Am Dienstag, 12. November, und am Donnerstag, 21. November, jeweils um 18 Uhr. Zwei Begleitveranstaltungen in der Stadtbücherei vertiefen die Nahost-Problematik. Am Donnerstag, 14. November, wird um 19.30 Uhr der Dokumentarfilm "Liebe Grüße aus Nahost" gezeigt mit anschließendem Gespräch mit den Filmautoren. Am Mittwoch, 20. November, referiert ebenfalls um 19.30 Uhr Clemens Ronnefeldt vom Internationalen Versöhnungsbund zum Thema "Von der Nakba bis zu Gegenwart".