Berlin/Reutlingen Landkreis erstellt Breitbandkonzept

Bei der Übergabe des Förderbescheides zum Breitbandausbau (von links): Parlamentarischer Staatssekretär Norbert Barthle, Landrat Thomas Reumann, Julia Bernecker (Kreisamt für nachhaltige Entwicklung Landkreis Reutlingen), und der Bundestagsabgeordnete Michael Donth.
Bei der Übergabe des Förderbescheides zum Breitbandausbau (von links): Parlamentarischer Staatssekretär Norbert Barthle, Landrat Thomas Reumann, Julia Bernecker (Kreisamt für nachhaltige Entwicklung Landkreis Reutlingen), und der Bundestagsabgeordnete Michael Donth. © Foto: Landratsamt
Berlin/Reutlingen / SWP 09.07.2016
Der Landkreis Reutlingen hat einen Förderbescheid aus einem Bundesprogramm über 50?000 Euro zur Förderung des Breitbandausbaus bekommen.

Am Mittwoch wurde Vertretern des Landkreises der Förderbescheid übergeben. Landrat Thomas Reumann und Julia Bernecker vom Kreisamt für nachhaltige Entwicklung des Landkreises nahmen diesen aus den Händen des Parlamentarischen Staatssekretärs Norbert Barthle entgegen. Ebenfalls anwesend war der CDU-Bundestagsabgeordnete Michael Donth, der sich im Vorfeld für die Förderung des Landkreises stark gemacht hatte. Mit dem Geld fördert der Bund Beratungsleistungen, welche die Planung und Umsetzung des Breitbandausbaus beschleunigen und die Beantragung weiterer Fördermittel entsprechend erleichtern.

„Der Ausbau eines flächendeckenden leistungsfähigen Breitbandnetzes ist für den Landkreis und seine Städte und Gemeinden eine entscheidende Investition in die Attraktivität und Wettbewerbsfähigkeit des Standorts. Die Verfügbarkeit von schnellen Internetverbindungen ist ein zentrales Zukunftsthema“, erklärte  Reumann.

Aufbauend auf der bestehenden landkreisweiten Planung für ein so genanntes „Backbone-Netz“, bei dem es um eine Grobplanung einer Breitbandstruktur für das gesamte Kreisgebiet geht und die 2013 erstellt wurde, wird der Landkreis flächendeckend für alle Städte und Gemeinden ein so genanntes FttB-Konzept (Fibre to the Building, Glasfaser bis ins Gebäude) beauftragen. Die Feinplanung wird eine Glasfaseranbindung in jedes Gebäude ermöglichen. Auch die dafür notwendige Netzstruktur und Dimensionierung der Infrastruktur wird in diesem Zuge ermittelt.